Mystery-KAL „NoMochromo“

am 25. Oktober 2021

Alle Teile sind erschienen – viel Spaß!
Teil 1
Teil 2
Teil 3
Teil 4

Neulich hab ich meiner Familie wieder erklärt, was ein Mystery-KAL ist. So wie eigentlich jeden Herbst, irgendwie bleiben diese Informationen nicht hängen. „Antje, was strickst du da?“ – „Weiß ich nicht genau, es ist ein MKAL.“ – „Ein waaas?“ – „Ein Mystery-Knit-ALong. Und das geht so …“

Warum erzähl’ ich das? Na, ratet mal! Nein?! Doch! Es ist wieder soweit 🙂 Corinna von ZouZou knitting love hat uns ein neues, herbstliches Strick-Mysterium gebastelt, dass euch für ungefähr vier Wochen lang die frühen Abende versüßen und ein Stück der kindlichen Befähigung zur Vorfreude zurückschenken soll. Nur halt nicht mit Weihnachten sondern (viel besser!) mit Wolle!

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Wer billig kauft, kauft zweimal, und wer Technikbeiträge nur über das halbe verfügbare Spektrum schreibt, der muss noch zweimal nachsetzen. So ist das! Ich fasse heute mal meine bisherigen Erklärungen zu verkürzten Reihen zusammen, ergänze um weitere Wichtigkeiten, die vorher dem Rotstift zum Opfer gefallen sind, und präsentiere die Special Extended Edition, den Director’s Cut, die ungekürzte Fassung zu gekonnt verkürzten Reihen!

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Gehört ihr auch zu den Leuten, die unerfindlicherweise im Juli nicht sooo gern eine drei mal zwölf Meter große, fast fertige Wolldecke aus Erika Knight Big Vintage auf dem Schoß haben? Ich fühle mit euch! Und auch wenn wir hier noch keine zentral-kontinentalen Wüsten-Verhältnisse haben, können größere Mengen kuschelwarmes Gestrick bei voller Mittagssonne durchaus schon als sportliche Herausforderung gelten. Euch ist heute nicht nach Sport? Dann hab ich genau das Richtige für euch: ein ganzes Rudel superputzige Mini-Einhörnchen! Garantiert schwitzbefreit und einfach nur zauberhaft.

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… so, abgekettet. Und nun? Ach ja!

Der Vorteil am Strickmultitasking ist ja – unter anderem –, dass man quasi, noch während sich das frisch fertiggestellte Nicht-mehr-WiP gierig mit lauwarmem Wasser betrinkt, schon wieder mittendrin in der nächsten Passe, verkürzten Reihe oder kurz vor Abschlussbündchen steht und man sich so sehr gut situiert, ohne große Orientierungslosigkeit, direkt weiter seiner Lieblingsbeschäftigung widmen kann. In meinem Fall folgt auf den Jasmund-Guthrie das Wittow-Whakairo-Top, dass ich euch heute zeige – wenn ihr mögt.

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Palümm-palümm! „Guten Tag, ich hätte gerne eine Flasche Pomm-Fritt!“ – Lust auf ein paar Anektdötchen aus dem Laden? So skurril wie bei Dieter Hallervorden wird’s nicht, keine Sorge. Für alle, die noch nie den Weg ins schöne Prerow und die noch schönere Lütt Wullstuw gefunden haben: früher war das eine Gärtnerei mit angeschlossenem Blumenladen. Steht auch noch an der Fassade – „Gärtnerei Nienkirchen“.

In den ersten Monaten nach Eröffnung standen öfters sich verwundert die Augen reibende Menschen im Laden und waren to-tal-per-plex, dass wir keine Blumen (mehr) verkaufen. Einigen musste man das auch öfter erklären: „Nein, nur noch Wolle. Ja, genau, keine Blumen. Auch keine Blumensamen. Nein, wir haben die Fassade nicht neu streichen lassen. Schuhcreme? Nein, auch nicht.“

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Als strenge Polygam-Strickerinnen sind wir hier bei Lanade natürlich froh um jede Gelegenheit, ein neues Projekt anzufangen ein angefangenes Projekt weiter zu stricken! Deshalb werden wir hier mal einige der vielen, viiielen Gelegenheiten nutzen und euch, mehr oder weniger regelmäßig, unsere jeweils aktuellen WiPs (Work in Progress) der Woche vorstellen. Ich darf anfangen und zeige euch, was ich aktuell auf meinen Vierer-Nadeln habe.

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Habt ihr gesehen, dass unsere schöne BC Garn Alba vor kurzem neue Farben dazubekommen hat? Mich hat diese Tatsache wieder zu vielen Seufzern, langen Streifzügen durch Ravelry und einer Menge entworfener und wieder verworfener Ideen getrieben. Mit der BC Alba will ich schon seit Ewigkeiten was machen, weil die wunderbaren Farben, die Bio-Zertifizierung und die weiche Haptik mir so gut gefallen.

Auf der anderen Seite stricke ich eher ungern mit reiner Baumwolle, weil das für meine Hände anstrengender ist als elastischere Fasern aus Tierhaaren. Und außerdem gibt es ja jetzt noch mehr Farben, die mir die Entscheidung schwer machen …

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Immer wenn der Winter sich dem Ende zuneigt und es nochmal so richtig nasskalt und fiesel-regnerisch wird, überlege ich mir, was ich alles mache, wenn der Sommer kommt. Ich male mir aus, wie ich an einem lauen Junimorgen meinen Kaffee auf der Terrasse trinke, mit den Kindern ins Blaue fahre, nur ein paar Äpfel und ein Handtuch im Gepäck. Okay, und Sonnencreme. Und vielleicht auch ein Buch? Oh, Strickzeug! Und die Kamera … ich werde wohl doch eine Tasche brauchen … dann.

Und das ist dann der Moment, in dem mir klar wird, dass sich solche vorfrühlingshaften Tagträumereien auch sehr schön auf die Häkelnadel verlegen lassen, und dass wir euch sowieso und überhaupt noch die Gesamtanleitung für unsere „Windflüchter“-Tasche schulden. Windflüchter? Wohl eher Winter-flüchter 😉

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Sooo, Carolin war also letzte Woche In The Mood für Mützen! Toll, was sie alles gezaubert hat, oder? Und während sie so ein Meisterwerk nach dem anderen rausfeuerte, sagte sie so nebenbei zu mir: „Hör mal Sarah, kannst du nicht eben ein Mützenmuster mit der Mood entwerfen, aber nicht mit Fair Isle, sondern mit Hebemaschen?“

Klar, mach ich gern! Ich bin zwar keine planvolle Designerin mit sehr gutem grafischen und räumlichen Vorstellungsvermögen, die auch noch super toll zeichnen kann und deren gezeichnete Pläne sich regelmäßig gut verwirklichen lassen … aber ein paar Hebemaschen krieg ich schon noch hin.

Zeichenblock, Bleistifte und Taschenrechner also gar nicht erst ausgepackt, sondern direkt angefangen zu stricken. „Ein Rapport von 8 Maschen ist übersichtlich und man kommt zum Schluss auch mit den Abnahmen für die Krone gut hin, der Rest ergibt sich unterwegs, irgendwas wird schon draus werden, also los.“ Tja, was soll ich sagen, direkt der erste Versuch war ein Volltreffer und blieb mehr oder weniger unverändert! Man muss auch mal Glück haben.

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Wisst ihr noch, letztes Jahr, als ich euch die Winterausgabe des „Pom Pom“-Magazins „Neue Wege“ vorgestellt habe? Ich kämpfte mal wieder mit aufkommender Herbstschwermütigkeit, aber ein tolles und aufregendes Jahr stand mir bevor, ein Umzug und eben viele „neue Wege“. Nun ja, aufregend ist das Jahr dann ja auch wahrlich geworden … Aber wer hätte sich so etwas wie 2020 ausdenken können? Jede Drehbuch schreibende Person wäre doch ausgelacht worden.

Etwas Ähnliches haben sich wohl auch die Herausgebenden des „Pom Pom“-Magazins gedacht und eine Ausgabe entworfen, so bunt und fröhlich wie es nur geht. Ein wahrer Lichtblick! Und so ist die diesjährige Winterausgabe des „Pom Pom“-Magazins nicht romantisch, verträumt, fernweh-ig, sondern bunt, gut gelaunt und so mitten ins Gesicht!

Sie haben sich zwei der schillernsten und fröhlichsten Kunstschaffenden der aktuellen Strickszene als Gast-Herausgebende ins Boot geholt: Aimée Gille und Stephen West. Wer wäre besser geeignet, ein Magazin über Zusammenarbeit, Farben und positive Einstellung zum Leben herauszugeben als diese beiden?

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