Zu viele Stricknadeln? Ich doch nicht!

Kennt ihr diese Situation? Kaum hat man mal die private Nadelkollektion herausgeholt, steht da plötzlich ein Ehepartner, Kind oder das eigene Gewissen auf der Matte und stellt unangenehme Fragen: „Warum um alles in der Welt hast du so viele Stricknadeln?!“ – „Um Leute zu stechen, die zu viele Fragen stellen!“, ist erfahrungsgemäß keine Frieden stiftende Antwort. Also habe ich mich selbst gefragt: Habe ich wirklich so viele Stricknadeln?

Ja, doch. Ein paar Nadeln sind bei mir wohl zusammen gekommen im Laufe der Jahre.

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Simpel, gut, lifted increase.

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass meine Edelstahlnadel Flugrost ansetzt – kann es sein, dass wir dieses Jahr noch gar nicht über Stricktechnik gesprochen haben? Vielleicht können wir ja schon alles … oder nicht? Machen wir mal die Probe aufs Exempel. Kennt ihr schon:

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Sisu, Sarah und das Herzblatt-Beanie

Vorhang auf, Bühne frei für den von den Toten wieder auferstandenen Rudi Carrell: Wir senden heute exklusiv eine Folge „Herzblatt – Wolledition“! Ich habe mich als Kandidatin zur Verfügung gestellt, total selbstlos natürlich. MAZ ab.

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Habt ihr das eigentlich auch, dass euch im Sommer die besten Ideen für Winterpullover kommen und ihr im Winter immer nur dünne Garne auf den Nadeln habt? Manchmal denke ich, mein Strickverstand lebt auf der Südhalbkugel der Erde, wo die Jahreszeiten umgedreht sind. Das würde auch erklären, warum ich Anfang des Jahres, also im europäischen Winter, die dünne Sandnes Babyull Lanett verstrickt habe, um mich erst jetzt zu Frühlingsbeginn der dickeren Merinoull zuzuwenden…

Aber ich habe nichts zu bereuen, denn die Sandnes Merinoull macht so viel Freude, dass ich sie vermutlich sogar verstricken wollen würde, wenn ich in der Wüste lebte. Tragen nicht, dafür ist sie dann doch zu kuschelig warm. Aber verstricken schon.

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Schönes in Reserve – Zweite Auflage

Erinnert ihr euch noch an unseren Blogbeitrag „Schönes in Reserve“? Genau, der mit der langen Liste für Ein-Strang- beziehungsweise Ein-Knäuel-Projekte. Nun, ich weiß nicht, ob ihr die Nachrichten verfolgt, aber da gibt es diese neue Veröffentlichung eines wahnsinnig spezialisierten Expertenteams, das in penibler, viereinhalbjähriger Forschungsarbeit herausgefunden hat, wie überaus signifikant nützlich diese Liste ist. Doch wirklich!

So hochrelevant, dass jetzt sogar die WDSO (World Destash Organisation) in Zusammenarbeit mit dem IIW (Institut für impulsive Wollneukäufe) empfiehlt, sie mit Bezug zur aktuellen Sortimentslage neu aufzulegen und der breiten Öffentlichkeit umgehend auf mobilen und ortsgebundenen Endgeräten ständig zur Verfügung zu stellen! Und folgen wir dem Ruf der Stimme der Vernunft (Destash) und der harten Realität (Impulsivkauf)? Aber natürlich tun wir das.

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Prima Pima-Baumwolle! – Malabrigo Verano

Habt ihr auch so Worte, die ihr irgendwie falsch abgespeichert habt? Als Kind habe ich zum Beispiel immer „freucht“ statt „feucht“ gesagt und war fel-sen-fest davon überzeugt, dass sei so richtig. Habe mich mit meinem Vater angeschrien und so. Vielleicht war das sein Elefantenmoment … Naja, erst mit ungefähr 10 Jahren (!!) habe ich dann gelernt mich überzeugen lassen, dass es doch wirklich „feucht“ und nicht „freucht“ heißt. Was ich noch gelernt habe(n sollte)? Nicht alles heißt wirklich so, wie es auf den ersten Blick scheint.

Und als Carolin mich bat, etwas über Pima-Baumwolle zu schreiben, machte es in meinem Kopf leise klick und ich merkte, „Oh, es heißt gar nicht Prima-Baumwolle!“ 🙂 Aber so weit entfernt war ich von der Wahrheit nicht, wie ich später herausfand.

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