Herrje, ist es schon April? Auf keinen Fall! Bei mir ist es noch Januar, denn ich bin noch voll beim Thema gute Vorsätze. Dieses Jahr soll ja das Jahr werden, in dem ich lang gepflegte Strickpläne endlich umsetze. Und nachdem das Thema Einhörner erfolgreich abgehakt ist, folgt der nächste Punkt auf meiner Liste: Oversize-Pullover.

Ich stricke so gut wie alle meine Pullover mit maximal fünf Zentimeter Luft im Brustumfang. Das hat natürlich auch etwas damit zu tun, dass ich sie gerne so trage, aber auch viel damit, dass eine kleinere Größe schneller gestrickt ist als eine größere. Dabei schaue ich immer ein bisschen angst- und neidvoll auf lässige Modelle wie Joji Locatellis Boxy. Neidvoll, weil ich eigentlich auch gern mal so etwas stricken und tragen würde. Angstvoll, weil ich befürchte, darin auszusehen wie ein Waisenkind im Kartoffelsack. Mein tapferer Kompromiss heißt „Herbarium“ und ist ein Pullover von Nadia Crétin-Léchenne. Schaut mal her!

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Öffentliches Stricken – „Knit In Public“

Sagt mal, strickt ihr eigentlich nur zu Hause im stillen Kämmerlein? Oder auch mal in der Öffentlichkeit? Also, ich stricke ja immer und überall. „Whenever I sit, I knit.“ habe ich mal irgendwo gelesen und für mich stimmt das total! Naja, ich stricke auch im Stehen. Wenn ich koordinatorisch etwas besser wäre, würde ich auch im Gehen stricken! Aber Menschen, die es schaffen, auf einer völlig ebenen Fläche über die eigenen Füße zu stolpern, sollten das lieber lassen. Wirklich.

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Fasern im Vergleich

Ein interessantes und hübsches, neues Strickprojekt ist schnell gefunden. Aber wonach wähle ich denn nun das passende Garn für das Traumteil-to-be aus? Es liegt nahe, zuerst einmal nach der Garnstärke beziehungsweise Maschenprobe zu schauen, denn der Pulli soll schließlich hinterher gut sitzen und das Tuch soll nicht zu klein oder zu groß werden.

Allerdings gibt es noch eine Reihe weiterer Kriterien, welche vielleicht nicht ganz unentscheidend sind. Eines davon ist die Garnzusammensetzung, sprich, welche Fasern sind in dem Garn verarbeitet worden? Um euch die zukünftigen Entscheidungen etwas leichter zu machen, mache ich heute mit euch einen kleinen Ausflug in die Welt der Faserkunde.

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Das PVO-Löchlein-Syndrom

Als bekennende Verfechterin des PVO (Pullover, Von Oben nach unten gestrickt) muss ich euch etwas gestehen, dass ihr aber vermutlich schon wisst. Ja, er hat keine Nähte und wird (fast) vollständig auf der Außenseite gestrickt. Ja, man kann die Länge der Ärmel und des Rumpfes perfekt kontrollieren, denn ja, man kann den Pulli während des Strickens jederzeit anprobieren. Aber, ach: tief durchatmen! Er ist dennoch nicht perfekt. Er hat eine Schwachstelle! Er hat Löchlein unter den Armen.

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Eine perfekte Babymütze

Jedes Mal, wenn sich im Umfeld, oder gar im eigenen Haushalt, Nachwuchs ankündigt, stellen sich dem/der geneigten StrickerIn dieselben Fragen: Was braucht so ein Baby wirklich und womit soll ich es stricken? Welche Anleitungen sind tauglich, welche Mützen weilen tendenziell eher auf dem Kopf als daneben? Zu guter Letzt: Braucht ein Baby massenhaft Socken?

Die Antworten hierzu sind so vielfältig wie die Menschen, die sie geben. Alles hat Vor- und Nachteile und am Ende ist der Fragende realistisch gesehen kein Stück weiter. Die Liste der Dinge, die man superschön findet, ist allerdings merklich gewachsen.

Da nun in unserem Hause seit geraumer Zeit so ein herrlich kleines Lebensfreudebündel vergnügliche Quietschgeräusche von sich gibt, habe ich zwar noch weniger Zeit zum Stricken und Schreiben als zuvor, doch produziere ich auch jede Menge ein paar wenige, dafür unter anderem sehr niedliche, kleine Sachen.

Für all jene, die meinem Werken auf Instagram oder Facebook nicht folgen – es ist einfach so viel schneller geknipst als geschrieben, nicht wahr? –, möchte ich meine absolute Lieblings-Babymütze heute im Blog zeigen. Ich kann mit Inbrunst verkünden: das Teil sitzt! Schaut her:

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Kleiner Sockenlehrgang: Fersentypen im Überblick

Seid ihr alle gut durch diesen schrecklich kalten Winter gekommen? Ich werde bei diesen arktischen Temperaturen ja immer zum Eichhörnchen und überlebe allein durch einen großen Vorrat an Tee, Schokolade und warmen Wollsocken. Tee und Schokolade sind langsam aufgebraucht, die Socken dagegen sind noch da. Deshalb dachte ich mir, ich erzähle euch heute mal was über meine liebsten Sockenkonstruktionen.

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Sockentypen und -anleitungen gibt es ja wie Sand am Meer und in den wildesten Ausführungen. Das wichtigste an einer Socke ist aber eigentlich immer die Ferse. Sie bestimmt, wie gut die Socke sitzt und dadurch oft auch, wie gut sie aussieht. Sie sind aber auch so ziemlich das komplizierteste an der ganzen Socke – die Wahl der richtigen Ferse ist also etwas, was man sich durchaus im Vorfeld überlegen sollte. Schauen wir uns die Klassiker mit ihren Vor- und Nachteilen einmal an.

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