Lanade&Friends 2020, der Nachbericht

Irgendwie hatten wir uns da in diese Sache hinein manövriert … Schuld war eindeutig eine dieser unwahrscheinlichen, selbstlaufenden Ideen, die man begeisterungsfähigen Kollegen, denen nichts zu anstrengend ist und die nachts sowieso nicht schlafen, einfach nicht erzählen darf, wenn Ende Februar ein geruhsames, normales, stinkgewöhnliches Wochenende verbringen möchte.

Aber wollten wir das? Nö! Folgerichtig standen wir am 28. Februar in aller Frühe mit breitem Grinsen im Gesicht, monatelangen Vorbereitungen im Nacken und kistenweise Eintrittsbändchen für unser Event Lanade&Friends 2020 im Arm vor unserer schönen Lütt Wullstuw und waren: aufgeregt! Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Ob auch alles klappt? Haben wir irgendwo einen üblen Fehler in der Planung übersehen? Kommt überhaupt irgendjemand?!

Bild für Beitrag „Nachbericht Lanade&Friends 2020“ 1

Spoiler: es wurde super!

(mehr …)

Halleluja, ich habe es endlich geschafft! Ich habe mal etwas gestrickt, was nicht in meinem üblichen Farbschema liegt! Es war aber auch wirklich nicht einfach. Alle meine Projekte der letzten Monate waren grau, blau oder violett, mit gelegentlichen Abstechern in Richtung Petrol (mit starkem Blau-Einschlag natürlich). Zwar liebe ich diese Farben und trage sie sehr gerne, aber irgendwann wird es auch etwas öde auf den Nadeln.

Möglich war dieser Ausbruch aus meiner farblichen Komfortzone aber in ersten Linie durch dieses Garn:

Bild für Beitrag „Malabrigo Caprino“ 1

(mehr …)

Das Märchen vom Sandnesputtel und der Babyull Lanett

Sandnes bei Lanade – Kinder, ist das schön! Ich habe eine ganz besondere Beziehung zu dieser Marke und kann immer noch nicht ganz fassen, dass sie jetzt hier ist. Zu Sandnes bin ich nämlich gekommen wie eine Märchenprinzessin zu ihrem Prinzen. Und das war so:

Es war einmal vor langer, langer Zeit im Jahre 2016 im fernen Wollfest Hamburg. Ich war gerade auf dem Weg zu einem Ball, äh, Workshop, als mir zwei gute Feen namens Caro und Antje entgegenkamen. „Du gehst doch jetzt zum Lace-Kurs, oder? Das da drüben ist der Lars aus Norwegen, kannst du ihm ein bisschen mit dem Deutschen helfen?“ – Abgang Caro und Antje, Auftritt Lars aus Norwegen, der tatsächlich der seltenen Gattung der strickenden Männer angehört.

Nach zwei Stündchen Workshop-Simultanübersetzung und sehr nettem Strickschwatz auf Englisch verschwand er wie das Aschenputtel im Märchen, zweifellos um auf einem magischen Rentierschlitten nach Hause ins verzauberte Norwegen zu reisen. Zurück ließ er mir jedoch keinen gläsernen Pantoffel, sondern ein Knäuel Wolle. Ihr ahnt es schon? Es war von Sandnes und es war Liebe auf den ersten Blick.

Natürlich hat mein Märchen auch ein Happy End: Vier Jahre später hielt eine grüne Kutsche vor meiner Tür, kippte einen großen Berg Sandnes-Wolle in mein Haus, wir haben geheiratet und viele hübsche Wollbabys bekommen. Hach, wie im Märchen! Eins dieser Babys möchte ich euch heute zeigen.

Bild für Beitrag „Sandnes Babyull Lanett“ 1

(mehr …)

Heute möchte ich euch eines unserer neuen Sandnes-Garne vorstellen. Aber bevor ihr euch kennenlernen dürft, machen wir erst noch etwas Fadenlehre. Wir haben euch schon mal etwas über verschiedene Fasern und deren Verarbeitung erzählt und auch schon den Unterschied zwischen Single/Dochtgarnen und verzwirnten Garnen erklärt. Aber wusstet ihr, dass es auch unter den verzwirnten Garnen noch eine Menge Unterschiede gibt? Und damit meine ich nicht Material, Stärke oder Lauflänge, sondern die Herstellung des Fadens. Neugierig? Dachte ich mir doch!

Bild für Beitrag „Streichgarn“

(mehr …)

Neue Wege – das aktuelle PomPom-Magazin „Terrain“

Für mich ist der Winter ja am 22. Dezember mit der Wintersonnenwende vorbei. Ab jetzt werden die Tage wieder länger, die Winterdepression geht zurück, und bald ist schon Karneval. Danach kommt ja quasi fast schon Ostern und somit auch schon bald Sommer, wo sind die Sandalen? Super Sache, so funktioniert mein innerer Kalender. Die Monate vor besagter Sonnenwende sind für mich allerdings immer etwas schwer. Im November packt mich regelmäßig der gleichnamige Blues und ich muss zusehen, dass ich relativ gut über die Runden komme.

Neben den üblichen „Heilmitteln“ wie Bewegung an frischer Luft und gute Ernährung – wirken die Rosinen im Stollen eigentlich prophylaktisch gegen Skorbut? – hilft es mir, zwischendurch immer kleine Auszeiten für mich selbst zu nehmen. Und eine dieser Auszeiten war diesen Winter das aktuelle PomPom-Magazin mit dem Thema „Terrain“.

Bild für Beitrag „PomPom 31“ 1

(mehr …)