Eine ganz linke Nummer: Combined Continental & Norwegian Purl

Schönen guten Tag, liebe Mitglieder der Anonymen Strickoholiker. Mein Name ist Nina und ich muss heute mal wieder was loswerden: Ich hasse linke Maschen!

Eigentlich hätte ich ja sooo gern mehr glatt rechts gestrickte Cardigans. Aber diese langen Rückreihen aus endlos vielen linken Maschen schrecken mich jedes Mal ab. Habe ich dann doch mal ein solches Projekt auf den Nadeln, verwandle ich mich in Gollum aus dem Herrn der Ringe. Hinreihe mit rechten Maschen: Schööön, mein Schatzzzz … Rückreihe mit linken Maschen: Wäh! Garstig! Garstig!

Bild für Beitrag „Purl“ 1

Was ist das Problem? Linke Maschen benötigen bei der klassischen europäischen Strickweise, wie die meisten von uns sie gelernt haben, eine Extradrehung der Nadel, um den Faden durch die Masche zu kriegen. An sich keine große Sache. Aber auf ein großes Tuch oder ein ganzes Kleidungsstück hochgerechnet, bremsen diese verflixten Dinge den Strickturbo aus und können nach einiger Zeit auf die Handgelenke gehen. Ein in der Runde oder kraus rechts gestricktes Teil geht dagegen so viel schneller und angenehmer!

Gibt es da nicht einen schlauen Trick? Gibt es: Das sogenannte Combined Continental Knitting.

Kontinentalverstrickung und Maschenbeinverschiebung

Die Technik heißt so, weil sie die europäische Strickweise (Fadenhaltung linke Hand) mit der eher im Osten verbreiteten Stricktechnik verbindet, bei der linke Maschen verdreht auf der rechten Nadel landen. Klingt jetzt kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach. Linke Maschen werden dabei nämlich gestrickt, indem man sich den Faden genau wie bei den rechten Maschen mit der Nadelspitze durch die Masche zieht. Das lästige Gewickel entfällt damit und die ganze Masche strickt sich mit etwas Übung genauso schnell wie eine rechte Masche.

Ich zeige es euch mal:

Animation „Combined Continental“

Ganz einfach, oder? Aber Obacht, wenn ihr danach die Hinreihe strickt, seht ihr, was ich mit „verdreht auf der linken Nadel“ bei der östlichen Stricktechnik meine:

Bild für Beitrag „Purl“ 2

Hier liegt jetzt nämlich plötzlich das hintere Maschenglied rechts vom vorderen. Strickt ihr nun die rechten Maschen wie gewohnt durch das vordere Maschenglied ab, erhaltet ihr verschränkte Maschen. Garstig! Also immer schön durch das hintere Maschenglied stricken, dann erhaltet ihr das gleiche schön elastische Strickbild wie bei der klassischen europäischen Strickweise. Oder vielleicht sogar besser: Viele, denen klassische linke Maschen zu locker geraten, erhalten beim Combined Continental ein gleichmäßigeres Gestrick. Auch Rippenmuster in Bündchen & Co. können sich an den Übergängen zwischen linken und rechten Maschen straffen. Aber wieder Vorsicht bei Bündchen, die in der Runde gestrickt werden: Hier müssen wiederum alle linken Maschen durch das hintere Maschenglied gestrickt werden.

Schneller, komfortabler, gleichmäßiger – hat Combined Continental eigentlich auch Nachteile? Nein! Na gut, sagen wir: Jein.
Neben der kleinen Eingewöhnungszeit, die man für die neue Strickweise benötigt, muss man auch bei jeder Stricktechnik, die über linke und rechte Maschen hinausgeht, ein wenig mitdenken und umsortieren. Für rechts geneigte Abnahmen zum Beispiel muss man erstmal die Orientierung der Maschen wechseln, um sie dann klassisch zusammenstricken zu können.

Links geneigte Abnahmen dagegen gehen schneller: sie strickt man einfach durch die bereitstehenden hinteren Maschenglieder zusammen. Bei komplizierten Lacemustern hält man also am besten einen spitzen Bleistift bereit, um die Anleitungen mit vielen kleinen Anmerkungen zu versehen, oder man dreht Masche für Masche vor dem Stricken um.

Des Norwegers hinterhältige Linke

Wer sich nun so gar nicht mit dieser Technik anfreunden kann, kann mal den sogenannten Norwegian Purl ausprobieren. Diese Art der linken Maschen aus dem hohen Norden mutet im ersten Moment noch akrobatischer an als unsere europäische Technik, geht aber tatsächlich recht fix von der Hand. Ich mach’s mal für euch vor:

Animation „Norwegian Purl“

Falls euch ein Video lieber ist: Die DROPS’schen Norweger haben zufällig eins dazu. Sieht jetzt etwas wild aus, ich weiß. Mit ein wenig Übung geht das aber genauso einfach wie andere linke Maschen auch, versprochen.

Das Besondere beim Norwegian Purl ist, dass der Faden hinter der Arbeit liegt. Und das ist auch der große Vorteil bei der Sache. Denn bei Rippen-, Perl- und sonstigen Strukturmustern entfällt somit die Mühe, den Arbeitsfaden zwischen den einzelnen Maschen nach vorne und zurück nach hinten zu verlegen – Schnellstrickerinnen können damit noch mal einen ganzen Zahn zulegen.

Wenn euch beunruhigt, wie sehr die Masche beim Abstricken gedehnt wird, könnt ihr unbesorgt sein. Meiner Erfahrung nach wird das Maschenbild am Ende ebenso ausgeglichen wie bei der europäischen Methode. Tatsächlich ist die Mechanik hinter den norwegischen linken Maschen auch dieselbe wie bei den europäischen, der Faden wird nur an einer anderen Stelle eingesammelt. Bei einem großen Projekt mit vielen Rückreihen kann das allerdings den Unterschied zwischen UfO und erfolgreichem Abschluss machen. Es lohnt sich also, die Norwegermaschen zu testen!

Wie steht ihr zu linken Maschen? Sind die beiden Techniken Alternativen für euch oder bleibt ihr der klassischen Technik treu? Und gibt es eines dieser seltenen Gewächse unter euch, die linke Maschen lieber stricken als rechte?

(Emoji-Grafik © 2019 Twitter, Inc and other contributors / CC-BY 4.0)

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Kommentare

  1. Von Martina am 14. Mai 2019:

    Danke für den interessanten Beitrag, jetzt weiss ich endlich wie meine Art linke Maschen zu stricken heisst. ich stricke also norwegisch und ich oute mich, ich stricke gerne linke Maschen.

    LG Martina

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Hi Martina,
      das ist ja spannend! Hast du die linken Maschen so beigebracht bekommen oder hast du dir diese Technik selbst angelernt?

    • Von Ruth am 15. Mai 2019:

      Mir geht es ganz genauso, ich stricke schon immer so, und es geht viel schneller als die andere Methode, wie ich beim rundstrickn immer wieder merke.

  2. Von Dini am 14. Mai 2019:

    Ich habe mich immer wieder gewundert, warum linke Maschen so verhasst sind, also habe ich mir auch euer Video zur klassischen europäischen Strickweise angesehen und gemerkt: nein, so stricke ich meine linken Maschen gar nicht. Weder muss ich in irgendeiner Form die Masche wickeln oder verdrehen, stattdessen kommt nur mein linker Ringfinger mit zum Einsatz, der den Faden auf die Nadel schiebt. Gefühlt bin ich damit genauso schnell wie bei rechten Maschen 🙂

    Es ist jedenfalls interessant wie unterschiedlich ein und dieselbe Masche gestrickt werden kann.

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Mit dem Ringfinger?! Auf die Idee wäre ich nie gekommen … klingt aber nach einer guten Lösung, sobald man die Finger darauf trainiert hat. Probiere ich mal aus, danke für den Tipp!

  3. Von Konstanze am 14. Mai 2019:

    Seit dem ich die Combined Continental Knitting Methode verwende, finde ich links stricken gar nicht mehr so schlimm.
    Wieder mal ein sehr schöner Beitrag!!

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Danke, Konstanze. Ich freunde mich so auch langsam mit den linken Maschen an. 🙂

  4. Von Roxy am 14. Mai 2019:

    Wird heute Abend direkt mal ausprobiert!
    Als ich mit dem Stricken angefangen habe, hab ich die linken Maschen immer so gestrickt (ohne Wickeln), aber die rechten dann eben falsch, weswegen ich mich immer über das verdrehte Maschenbild gewundert habe 😀

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Das habe ich auch schon öfter bei Strick-Anfängerinnen erlebt, Roxy. Es scheint ja auch irgendwie logischer, den Faden bei den linken Maschen auf die selbe Weise einzuholen wie bei den rechten Maschen. Ich frage mich nur, wie viele Anfängerinnen dann an den Verschränkungen verzweifelt sind, weil sie nicht wie du den Dreh rausgekriegt haben …

  5. Von Pia Lacher am 14. Mai 2019:

    Ich stricke schon seit vielen Jahren die linken nach der Combined Continental Method – kannte nur den Namen nicht. – Hab mich damals auf die Suche gemacht, weil mich die „Absätze“ im glatt linken Gestrick nervten – und die kommen halt davon, daß wir bei den linken Maschen traditionell den Faden um die Nadel rumwickeln – bei den rechten aber nicht – wodurch die linken dann meist lockerer sind. Beim Ajour-/Lace-Stricken hab ich dann gemerkt, warum das Sinn macht – wie Du’s ja auch beschreibst – aber ich habe ja die WAHL, ob ich lieber die einzelne Masche bei Bedarf umdrehe, oder bei einem Muster, wo das sehr viele Maschen betrifft, die linken Maschen herkömmlich stricke – oder mich erneut bei Stricker(inne)n anderer Länder umgucke, wie die das Problem lösen 😉 Das finde ich so großartig: daß wir nicht mehr wie die Stricker(innen) früherer Generationen zwingend die EINE richtige Methode lernen müssen, weil alles andere zwingend falsch ist – sondern womit auch immer ich ein Problem habe, dafür gibt’s hunderterlei andere Techniken, die alle zum selben Ergebnis führen, und ich allein kann entscheiden, welche Methode mir am meisten Spaß bringt❗

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Hi Pia,
      ja, diese Absätze hatte ich auch lange und habe mir mühsam mehr Fadenspannung bei den linken Maschen antrainiert, bevor ich auf Combined Continental gestoßen bin. Bei manchen Garnen (z.B. sperriger Baumwolle) habe ich aber bis heute Absätze, da kommt mir das neue Technik-Repertoire sehr recht. 🙂

  6. Von Pia Lacher am 14. Mai 2019:

    Ich stricke schon seit vielen Jahren die linken nach der Combined Continental Method – kannte nur den Namen nicht. – Hab mich damals auf die Suche gemacht, weil mich die „Absätze“ im glatt linken Gestrick nervten – und die kommen halt davon, daß wir bei den linken Maschen traditionell den Faden um die Nadel rumwickeln – bei den rechten aber nicht – wodurch die linken dann meist lockerer sind. Beim Ajour-/Lace-Stricken hab ich dann gemerkt, warum das Sinn macht – wie Du’s ja auch beschreibst – aber ich habe ja die WAHL, ob ich lieber die einzelne Masche bei Bedarf umdrehe, oder bei einem Muster, wo das sehr viele Maschen betrifft, die linken Maschen herkömmlich stricke – oder mich erneut bei Stricker(inne)n anderer Länder umgucke, wie die das Problem lösen 😉 Das finde ich so großartig: daß wir nicht mehr wie die Stricker(innen) früherer Generationen zwingend die EINE richtige Methode lernen müssen, weil alles andere zwingend falsch ist – sondern womit auch immer ich ein Problem habe, dafür gibt’s hunderterlei andere Techniken, die alle zum selben Ergebnis führen, und ich allein kann entscheiden, welche Methode mir am meisten Spaß bringt❗

  7. Von Klara A. am 14. Mai 2019:

    Mein allererster Kinderpulli habe ich flach mit combined, aber dann normalen rechten Maschen gestrickt. Ich war megastolz, mir ist auch nichts aufgefallen, aber meine Mutter meinte irgendwie wäre da was verschränkt gestrickt, woraufhin ich meinte ich wüsste nicht mal wie das ginge:) na ja, hab mir dann die normalen linken beigebracht und hasse sie. Strick ich nur im Notfall. Muss also mal combined testen:) Danke!

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Hallo Klara,
      verschränkte Maschen sind ja auch kein Beinbruch. Erlaubt ist, was gefällt! 😀
      Aber es ist auf jeden Fall gut, wenn man weiß, warum die Maschen so aussehen wie sie aussehen, und wie man das ändern kann, wenn es nicht gefällt. 😉

  8. Von Petra am 14. Mai 2019:

    Ich merke eben, dass ich linke Maschen komplett anders stricke: bei mir liegt der Faden locker über dem linken Zeigefinger und der linke Daumen zieht den Faden leicht nach unten – damit kann ich ohne Wickeln oder drehen oder ähnliches sehr schnell linke Maschen stricken. Bei mir arbeiten grundsätzlich beide Daumen relativ viel mit beim Stricken – dadurch bleiben die Handgelenke fast unbewegt – das habe ich mir wohl irgendwann in meinen Teenager-Jahren nach den ersten Sehnenscheiden-Entzündungen so angewöhnt.

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Hallo Petra,
      das klingt ja spannend. Dir würde ich gern mal beim Stricken zusehen! 🙂

  9. Von Andrea am 14. Mai 2019:

    Meine Omi -Gott hab sie selig – kam aus den Niederlanden und so habe ich von ihr das Stricken auf die entsprechende Art und Weise gelernt. Der Faden liegt bei mir immer über dem rechten Zeigefinger und wird damit über die Nadel gelegt. Meine Kolleging.meinte mal zu mir: „Du strickst katholisch!“ Ich glaube, die Briten machen es genauso. Aber es geht bei mir ganz fix, und mir is wurscht, ob rechte oder linke Maschen. Mit dem Faden auf dem linken Zeigefinger kriege ich nur rechte Maschen auf die Reihe, das nutze ich dann für’s Fair Isle stricken.

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Katholisch, das ist gut! Sind wir dann ökumenisch oder heidnisch unterwegs? X-D
      Ich kenne diese Technik aus englischsprachigen YouTube-Videos und finde immer, dass sie sehr flott und dynamisch aussieht. Aber wenn ich es selbst versuche, mache ich jedes Mal fast einen Knoten in meine Stricknadeln. Vielleicht muss ich das mal trainieren …

    • Von Ingrid am 18. Mai 2019:

      Also doch regional unterschiedlich. Ich wohne an der Grenze zu BE-NE-LUX und habe es ebenfalls so gelernt.

  10. Von Kata am 14. Mai 2019:

    Hallo! Ich habe sehr lange die Combined Continental gestrickt (und auch die rechte Maschen dann verschränkt gestrickt) mit einem tollen, gleichmässigen Strickbild. Der Vorteil war, dass immer etwas weniger Wolle verbraucht wurde – da die extra Drehung nicht drin ist. Dadurch ist aber das Strickstück (also das entstandene Stoff) etwas dünner und nicht so elastisch wie es sein soll (bei Socken wohl ein Problem). Und wie von euch erwähnt, das ssk – Abnahme ist ziemlich kompliziert so. Deswegen stricke ich neulich hauptsächlich nur RVO-s mit ganz „normalen“ rechten Maschen und falls doch hin- und her gestrickt werden muss, dann mach ich wieder das Combined Continental.
    Aber ich werde die norwegische linke Maschen sicher ausprobieren, danke für das tolle tutorial!

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Hi Kata,
      an den reduzierten Wollverbrauch habe ich noch gar nicht gedacht! Ein guter Tipp, falls man mal nicht sicher ist, ob man genug Wolle für das Projekt hat. 🙂

  11. Von Carla am 14. Mai 2019:

    Ich wusste nicht wie es heißt, aber ich stricke schon immer continental combined. Habe es so von meiner Oma gelernt. Deswegen ist mir anfangs das stricken verschränkter Maschen komisch vorgekommen, Wei ich bei rechten Maschen ja immer ins hintere Bein einsteche

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Hallo Carla,
      ich denke langsam, unsere Omas waren echte Füchse was das Stricken angeht. Die wussten immer, wie alles funktioniert, während wir stundenlang über Anleitungen und Techniken grübeln! 😀

  12. Von Natascha am 14. Mai 2019:

    Danke für den tollen Artikel! Ich weiß jetzt, dass ich bei meinem Double-Face Schal mit der Combined Continental gestrickt habe ohne es zu wissen. Ich bin aber auch nie auf die Idee gekommen, diese Technik bei „normalen“ Projekten anzuwenden, werde es aber nachholen!

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Hi Natascha,
      stimmt, Doubleface wird mit dieser Technik noch unkomplizierter! Danke für den Tipp!

  13. Von Gaby Braun am 14. Mai 2019:

    Genau so hab ich linke Maschen schon immer gestrickt und nie gewusst dass es auch anders geht. Dann wollte ich zweifarbiges yPatent stricken. Das funktioniert nach dieser Methode aber anscheinend nicht. Warum auch immer .

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Hey Gaby,
      zweifarbiges Patent funktioniert auch mit Combined Continental! Kann es sein, dass du die Maschen, die nicht gestrickt werden, verdreht abhebst, so dass sich nicht die typischen Patentrippen bilden können? Schau dir mal die Videos in diesem Beitrag an: https://www.lanade.de/blog/bunt-und-voll-patent-maschenhexerei-teil-2/ – hier strickt Caro zweifarbiges Patent und sie ist auch eine Combined-Continentalerin. Vielleicht hilft dir das weiter?

  14. Von Andrea Karminrot am 15. Mai 2019:

    Ich habe keine Schwierigkeiten bei den Linken Maschen. Ich stricke schon immer nach der Combined Continental … Weshalb ich mich immer wieder über das Meckern über Linke Maschen gewundert habe. Einige Strickerinnen haben mir dann irgendwann erklärt ich würde falsch stricken. Schön, das ich nun weiß, dass ich nach der Contientalen Art stricke.
    Lieben Gruß und Danke
    Andrea

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Ach Andrea, du unverdorbenes Sommerkind, was für ein Glück du hast! Nie hast du die Mühsal europäischer linker Maschen kosten müssen … Du hast meinen Neid und meine Bewunderung!

  15. Von Petra P. am 15. Mai 2019:

    Guten Morgen Nina,

    wie immer toller Beitrag. Also, ich stricke die linken Maschen gern und die liegen schon richtig, wenn ich dann rechts stricke, nie verkehrt, wie Du es am Anfang gezeigt hast. Aber ich weiß vom Stricktreff her, dass es Viele so mit den anders liegenden Maschen gemacht haben. Aber es wurde Ihnen dann die leichtere Strickweise gezeigt. Wie der richtige Name , dieser Strickweise heißt, habe ich überhaupt nicht gewusst. Hauptsache, meine Maschen liegen schon immer richtig. Na, und das schon seit meiner Schulzeit, wo ich das Stricken gelernt habe, Seit 55 Jahren mache ich es richtig.
    Liebe Grüße
    Petra

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Danke, Petra. 🙂
      Ich habe langsam den Verdacht, dass es eine extrem hohe Dunkelziffer an Combined-Continental-Strickerinnen gibt. Aber Hauptsache ist ja, dass jeder irgendwie die Wolle gebändigt kriegt und zufrieden mit dem Ergebnis ist. 🙂

  16. Von Annette am 15. Mai 2019:

    Ist schon sehr faszinierend. wie viele Varianten es gibt beim Stricken, gerade auch für Linke Maschen. Vor der globalen Vernetzung durch das Internet war es dann immer ziemlich seltsam, Menschen aus anderen Regionen beim Stricken zuzusehen. Manchmal bekam man durch Zeitschriften wie Brigitte auf andere Techniken (z.B. hab ich so erstmals ssk kennengelernt), mal brachte ne Freundin eine Variante aus einem Auslandsurlaub mit.
    Lustig finde ich z.B. wie Laura Nelkin ihre linken Maschen strickt, sie wirft den Faden ähnlich zur englischen Technik, hält dabei aber den Faden vorne mit linkem Daumen und Zeigefinger. Ich glaube bei Anke vom Landae-Team hab ich das auch schon mal so gesehen.

    Ich gehöre zugegeben zu den „unkomplizierten“ Linksstrickern, obwohl auch mir die rechten natürlich leichter von der Hand gehen. Bei mir arbeitet der linke Zeigefinger viel mit. Solange die Gelenke das mitmachen, werd ich das auch beibehalten. Natürlich wird die linke Reihe so deutlich lockerer. Das korrigiere ich, indem ich die Fadenspannung etwas steigere (Rechte Reihe halte ich die zuletzt gestrickte Masche mit dem Daumen der rechten Hand fest, dadurch zieht der Faden weniger an der Masche und sie wird lockerer. Linke Reihe wird die letzte Masche nicht festgehalten, d.h. Faden zieht an ihr und sie wird etwas fester. So wird das Maschenbild absolut gleichmäßig)

    • Von Nina am 15. Mai 2019:

      Halle Annette,
      ich kann mir vorstellen, dass deine „Fingerakrobatik“ sogar die Gelenke schont, weil sie den Handgelenken viel Arbeit abnimmt. Bei mir geht bei den klassisch gestrickten linken Maschen immer die ganze Hand beim Fadenwickeln mit, das finde ich auf Dauer sehr anstrengend. Von daher: weiter so! 😀

  17. Von Steffi am 15. Mai 2019:

    Super Artikel! Ich war zunächst etwas verwundert, weil ich nie Probleme mit linken Maschen hatte. Nachdem ich mir jedoch das Drops Video zur Standard europäischen Masche angeschaut habe, musste ich zugeben, dass das sehr kompliziert aussieht (ohne genau sagen zu können wie ich es mache, so ohne Strickstück in der Hand).
    Nun habe ich endlich linke Maschen vor mir und habe Folgendes bemerkt:
    • meine rechte Hand/ die Nadel bewegt sich gar nicht (außer anfangs in die Masche rein)
    • die Linke erledigt alles und wickelt den Faden um die rechte Nadel. Eigentlich hält / drückt sie den Faden nur so weit runter, dass die rechte Nadel den Faden bequem durchziehen kann.

    Weiß nicht ob das so verständlich ist, ich kann auch gerne ein Video machen und irgendwo hinschicken

    • Von Steffi am 15. Mai 2019:

      Da war eigentlich noch ein zwinkender und lachender Smiley.
      Immer diese Handy- Schreiber 😉

    • Von Nina am 17. Mai 2019:

      Hallo Steffi,
      ich glaube, ich kann gut nachvollziehen, was du meinst. Spannend finde ich, wie unsere Hände manchmal so ihre eigenen Techniken entwickeln, ohne dass der Kopf da viel mitarbeitet! Aber Hauptsache, man kriegt am Ende eine schöne Masche, gell? 😉

  18. Von Ute am 15. Mai 2019:

    Boah, ich stricke im Moment einen Pulli, wo es viele re verschränkte M gibt. Hinreihe die rechten verschränken, rückwärts die linken. Auch ziemlich nervig.
    Aber perfekt, euren Vorschlag mal auszuprobieren! Dankeschön!
    Muss ich eh aufpassen, dass ich richtig dran bin, weils nur einen Teil der jeweiligen Reihe betrifft… also Kopf einschalten und ausprobieren.

    • Von Nina am 17. Mai 2019:

      Oh Schreck, Ute, das erinnert mich an einen Pullover mit vieeeelen links verschränkten Maschen, den ich mal aus der dünnen DROPS Nord gestrickt habe … uff! Ich hoffe, die vorgestellten Techniken helfen dir, gut durch deinen Pullover zu kommen. 🙂

  19. Von Franziska am 15. Mai 2019:

    Danke für diese Zusammenfassung!
    Meine Mutter strickt die linken Maschen norwegisch und ich verknote mir das Hirn jedesmal schon beim Zuschauen! Ich stricke klassisch europäisch, aber auch mit Fingerakrobatik 😉 Ich drücke mit dem linken Mittelfinger den Faden hinter der Nadel nach unten und kann ihn so einfach durch die Masche ziehen, ganz ohne extra Drehung. Schont die Handgelenke (Sehnenscheidenentzündung vom Stricken wäre ja wohl die Höchststrafe!) und geht fast genau so schnell wie rechte Maschen 🙂

    • Von Nina am 17. Mai 2019:

      Hi Franziska,
      diesen Trick mit dem Extraeinsatz des Mittelfingers habe ich jetzt schon öfter gehört, das klingt sehr gut. Ich muss mal ausprobieren, ob ich das auch hinbekomme, ohne meinen Finger mit einzustricken.

  20. Von Nina am 15. Mai 2019:

    Ich habe auch grade festgestellt, daß ich schon immer linke Maschen norwegisch stricke…..

    Und egal ob rechts oder links oder so – das geht alles hervorragend ohne sich die Handgelenke zu verderehen – meine Handglenke sind wegen Rheumas seit Jahren komplett versteift und ich kann trotzdem prima linke Maschen stricken. Egal ob norwegisch oder nicht…..

    • Von Daniela am 15. Mai 2019:

      Hallo,
      ich stricke die linken Maschen ganz anders, weiss aber nicht wie das heisst. Ich habe es so sowohl in der Grundschule, als auch von der Oma so gelernt.
      Ich bewege die Handgelenke überhaupt nicht, sondern wackle mit dem linken Zeigefinger und halte mit dem rechten Daumennagel. Das Garn liegt auf dem linken Zeigefinger und vor der Arbeit. Auf diese Art ist es auch egal, ob links oder links verschränkt, geht beides genauso schnell wie rechts. Auch ungewollte Rippen, wegen der Fadenspannung hatte ich damit noch nie, sogar als Kind nicht.
      Eigentlich müsste man mal kleine Videos mit den unterschiedlichsten Arten sammeln, auch hier ist ja schon einiges interessantes geschrieben worden.

    • Von Nina am 17. Mai 2019:

      Hi Daniela,
      ich würde auch supergerne mal alle hier stricken sehen! Ganz bestimmt haben schon so einige Strickerinnen völlig neue Stricktechniken erfunden, ohne es zu ahnen. 🙂

    • Von Nina am 17. Mai 2019:

      Hey andere Nina,
      wie schön, dass dich das Rheuma nicht aufhält! Das macht mir großen Mut. Meine Oma hatte auch Rheuma und ich habe immer die heimliche Angst, dass ich deswegen auch eine Veranlagung dazu haben könnte und eines Tages die Stricknadeln abgeben muss. Dann übe ich mal noch ein bisschen die norwegischen Maschen. 🙂
      Viele Grüße
      Nina

  21. Von Tania am 15. Mai 2019:

    Gleich mein Strickwerk herausgeholt, welches praktischerweise im Halbpatent ist, um meine linke-Maschen-Technik zu überprüfen: Ich stricke europäisch und da kommt mir die linke Masche gar nicht so wickelig vor, ich verteile die Bewegung auf beide Hände, das ist mehr so ein vor und zurück, und ggf. hilft der Daumen mit, den Faden an die richtige Stelle zu schubsen. Wenig Drehbewegung und keine Sehnenprobleme.
    Gern stricke ich links übrigens im Rippenmuster, da kriege ich so einen rechts-link-Rhythmus rein. Eine ganze Reihe links ist natürlich langweilig…

    Den Vogel schießt meine Nichte ab: sie strickt lieber links und ernsthaft ganz ohne Not einen Pulli, der glatt rechts werden soll, in Runden links, und wendet das Strickwerk am Ende von innen nach außen. Würde ich mir freiwillig nicht antun 🙂

    • Von Nina am 17. Mai 2019:

      Hallo Tania,
      deine Nichte ist ja ne Nummer! Kann man die vielleicht stundenweise buchen, damit sie meine Rückreihen strickt? 😛

  22. Von Claudia am 16. Mai 2019:

    Hallo,

    ich mußte jetzt echt schmunzeln… ich habe noch nie in meinem Leben anders die linken Maschen gestrickt und das nun seit gut 50 Jahren !
    Dachte die anderen stricken auch so …. und hab bis heute nicht gewußt , das es für diese Art stricken einen besonderen Namen gibt .
    Ich lernte die linken Maschen in der (damals ) Volksschule von unserer uralten Handarbeitslehrerin und so habe ich eben auch weiter die Maschen genadelt ohne darüber nachzudenken …..und ich stricke gerne linke Maschen , gerade weil sie nicht so langweilig wie rechte Maschen sind .
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Von Claudia am 16. Mai 2019:

      Noch hinzufügen.. Ich meine das norwegische Stricken

  23. Von Leontyna am 16. Mai 2019:

    Ich hab das Stricken von meiner Uroma gelernt und erst nach den ersten englischen Anleitungen gemerkt das mit mir was nicht stimmt. Nach ein wenig Recherche habe ich dann rausgefunden, dass einige Bevölkerungsgruppen im osteuropäischen Raum so stricken oder gestrickt haben. Passt bei mir. Links geht sogar schneller als rechts und wenn man die Maschen bei k2tog einmal dreht, sind auch englische Anleitungen kein Problem. Nur kraus rechts in Runden ist fürchterlich!!

  24. Von Birte am 16. Mai 2019:

    Combined Continental ist schon immer meine Methode – beim ersten Lace Stück habe ich dann gemerkt, dass irgendwas „anders“ ist.

    SSK ist dann ja leichter zu stricken, k2tog oder CDD gehen aber nur mit „umdrehen“ der Maschen – an den Stellen stricke ich die linken dann europäisch, die restlichen linken weiter combined, das ist für mich das beste aus zwei Welten.

    Norwegian Purl werde ich aber bestimmt auch nochmal ausprobieren.

    • Von Birte am 16. Mai 2019:

      P.S. ursprünglich hat auch mir das Stricken meine Oma beigebracht – und die kam aus Pommern.

    • Von Daniela am 23. Mai 2019:

      Birte, das könnte eine Erklärung sein. Ich stricke auch schon immer so, von meiner Mutti. Und die kommt auch aus Pommern. Offenbar gab es in Vor-Internet-Zeiten regionale Unterschiede.

  25. Von Katrin am 17. Mai 2019:

    Auch ich danke für den interessanten Beitrag – bei Euch kann man echt immer was lernen 🙂
    Ich stricke sehr gerne links, Fadenspannung ist immer regelmäßig; weiß auch nicht warum!
    Witzigerweise fallen mir beim „Blindstricken“ (vor dem Fernseher) linke Maschen, klassisch europäisch, viel leichter als rechte. Ich „finde“ die Masche leichter, weil ich nur mit der rechten Nadel an der linken entlangfahren muss und da ist sie schon. Bei rechten Maschen muss man den „Einstichpunkt“ erstmal finden. Vielleicht versteht Ihr ja, was ich meine 😉
    Das war mein Senf zum Thema linke Maschen! 😀

  26. Von Marianna am 17. Mai 2019:

    Hallo,
    wie ich die Beiträge alle gelesen habe, dachte ich, dass ich nunmehr die 3. Methode des Linksstrichens weitergeben soll. Ich habe von meiner ungarischen Tante das Stricken der linken Maschen gelernt, und zwar: beim Abstricken ziehe ich den Faden mit der linken Mittelfingerkuppe so tief runter, dass ich mit der rechten Nadel ohne Schwierigkeiten die Masche abstricken kann. So kann ich auch leichter die Fadenspannung kontrollieren, sodass die linken Maschen nicht lockerer werden als die rechten. Sicher ist das vielleicht eine spezielle Turnübung für den Mittelfinger, ich stricke viel und habe noch nie diesbezüglich Beschwerden gehabt. Schnell gehen so die linken Maschen auch. Im Laufe der Jahre war ich auch längere Zeit in Dänemark und bin mit meiner Strickweise aufgefallen, jedoch ist meine Art des Linksstrickens eher die norwegische Methode als die deutsche/österreichische. Ich bin seit Jahren regelmäßige Leserin Eurer Beiträge und dachte nun ist es soweit, dass ich auch “ meinen Senf dazugebe“- wie man bei uns gut wienerisch sagt.

  27. Von Britta D. am 17. Mai 2019:

    hätte ich den Tipp doch nur vor 4 Wochen gehabt….Julies Wrap von Joji ist im Mittelteil nur aus Krausrippen, und es ist bei der Europäischen Methode mit Lacegarn ein unglaubliche Quälerei, aus den krausen Maschen mit Einstehen von links in das rechte Maschenbein rechte Maschen herauszupopeln. Bei dieser Variante liegen alle Maschen sozusagen stichfertig auf der Nadel. habs gerade in der Runde ausprobiert, es geht nach den linken Maschen viel schneller, die rechten normal aus dem hinteren Maschenbein zu stricken, besten Dank also für den Tipp.

    und ich stricke sonst so ein Mittelding aus Norwegian und European, ich halte den Faden mit dem rechten daumennagel fest und kürze somit das Gewickel ab und brauche mehr die Finger als die Handgelenke

  28. Von Stefanie am 17. Mai 2019:

    Toller Beitrag und spannende Kommentare!
    Ich stricke auch schon immer die linken Maschen mit Hilfe des linken fadenführenden Zeigefingers, der durch eine kleine „Verbeugung “ das Durchfädeln ganz ohne Drehung der Handgelenke möglich macht.
    Diese linken Maschen sind so mühelos, daß ich Projekte in rauh-rechts immer ausschließlich aus linken anstatt aus rechten Maschen stricke, weil dann da Einstechen in die Maschen leichter fällt! Das Entsetzen darüber bei anderen Strickerinnen konnte ich lange nicht verstehen, jedoch seit im Internet Videos übers Stricken zu sehen sind war mir klar, daß ich mir da als Kind wohl eine recht eigentümliche Technik selbst beigebracht habe…

  29. Von Ingrid am 18. Mai 2019:

    Ich habe kein Problem mit linken Maschen, aber ich stricke auch so wie in England. Ich habe es als Kind so gelernt. Hier stricken viele so, vielleicht gibt es in Deutschland auch regionale Unterschiede.

  30. Von Claudia S. am 18. Mai 2019:

    Ich oute mich dann auch mal als eine, die gerne links strickt. Normalerweise stricke ich anstatt kraus-rechts lieber kraus-links. Ich mache es manchmal kontinental, häufig in der kombinierten Technik (vor allem bei der letzten linken Masche vor einem glatt-rechtsAbschnitt) und ganz selten norwegisch. Hauptsache, es sieht am Ende gut aus.

  31. Von HCL am 20. Mai 2019:

    Ich habe noch dunkle Erinnerungen daran, daß ich als Kind unbedingt linke Maschen lernen wollte, weil mir das glatt rechts gestrickte viiieeel besser gefiel als mein kraus rechtes. Daraus könnt Ihr schon entnehmen, daß man mir das Ganze in Hin-und Rückreihen beigebracht hat. Tatsächlich stricke ich bis heute nicht so gerne in Runden (und hasse Nadelspiele). Jedenfalls habe ich nicht das geringste Problem mit linken Maschen und scheue in keinster Weise davor zurück. Lustig in diesem Zusammenhang: Ich habe erst vor relativ kurzer Zeit Doubleface für mich entdeckt und dabei festgestellt, daß die linken Maschen „von selbst“ sozusagen falschrum auf der Nadel landen, so daß sie beim normalen Abstricken in der nächsten Reihe verschränkt würden. Offenbar habe ich also, ohne es zu wissen, bei dieser Technik eine andere Methode angewandt – dabei habe ich nur die europäische gelernt

  32. Von Danielle am 22. Mai 2019:

    Der Beitrag kam gerade rechtzeitig!
    Ich stricke im Moment etwas mit viiiiiielen Noppen und bin an dem ewigen Wenden schon verzweifelt. Norwegian Purl ausprobiert, direkt für gut befunden und jetzt bin ich glücklich, weil ich wieder schön ohne Wendeunterbrechungen meine geliebten Runden stricken kann.
    Danke. 🙂

  33. Von Ulrike am 22. Mai 2019:

    Hallo, ich stricke auch schon „seit immer“ nach Combined Continental , wusste es allerdings bis vor ein paar Jahren auch nicht. Neben dem Vorteil, dass die linken Maschen schneller gehen, finde ich es auch gut, dass Bündchen mehr Halt haben.

  34. Von Daniela am 23. Mai 2019:

    Seit ich stricken kann, stricke ich meine linken Maschen „combined“. Mrine Mutti hata mir so beigebracht. Und wäre niemals auf die Idee gekommen, man könnte sie auch anders stricken. Was dazu geführt hat, dass ich bei Bündchen in Runden immer verdrehte linke Maschen hatte. Bis ich vor wenigen Jahren (also nach einem halben Strickerleben und etwa 200 Trilliardentrillionen Maschen) von einer Strickfreundin beim gemeinsamen Stricken drauf hingewiesen wurde (DANKE, Gerlind!) . Seitdem ist alles gut, ich bin glücklich mit meinen Socken und kombiniere beide Methoden, wie ich es brauche. Und bin heute noch erstaunt darüber, dass ich aus lauter Routine nie darüber nachgedacht habe, dass es auch anders ginge. Vielen Dank für die schöne Aufbereitung des Themas 🙂 .

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