2020 ist mein Sockenjahr. Kein Ahnung warum, aber ich habe dieses Jahr schon so viele Socken gestrickt wie in den ganzen Jahren meiner Strick-Karriere davor insgesamt. Ob es damit zusammenhängt, dass wir diese ganzen tollen neuen Sockengarne im Sortiment haben und ich sie testen „musste“? Man weiß es nicht. Ich habe es jedenfalls getan, und zwar mit Sockenmodellen von Nicola Susen aka Nicolor. Ein paar davon kennt ihr sicher schon aus Ninas Beiträgen, aber hey, man will sie einfach immer wieder stricken!
Willkommen im Mohair-Club! Die erste Regel im Mohair-Club lautet: wir sprechen ab jetzt nur noch über Mohair! Die zweite Regel im Mohair-Club lautet: Wir sprechen ab jetzt nur noch über Mohair! Und die letzte Regel im Mohair-Club lautet: Wer neu ist im Mohair-Club … muss stricken!
Erinnert ihr euch noch an unseren Blogbeitrag „Schönes in Reserve“? Genau, der mit der langen Liste für Ein-Strang- beziehungsweise Ein-Knäuel-Projekte. Nun, ich weiß nicht, ob ihr die Nachrichten verfolgt, aber da gibt es diese neue Veröffentlichung eines wahnsinnig spezialisierten Expertenteams, das in penibler, viereinhalbjähriger Forschungsarbeit herausgefunden hat, wie überaus signifikant nützlich diese Liste ist. Doch wirklich!
So hochrelevant, dass jetzt sogar die WDSO (World Destash Organisation) in Zusammenarbeit mit dem IIW (Institut für impulsive Wollneukäufe) empfiehlt, sie mit Bezug zur aktuellen Sortimentslage neu aufzulegen und der breiten Öffentlichkeit umgehend auf mobilen und ortsgebundenen Endgeräten ständig zur Verfügung zu stellen! Und folgen wir dem Ruf der Stimme der Vernunft (Destash) und der harten Realität (Impulsivkauf)? Aber natürlich tun wir das.
Wolle in der Maschine waschen? Kein Problem mit Superwash-Behandlung. Aber was heißt das eigentlich? Und was macht es mit der Wolle? Waschbar, ja klar. Aber wie? Schauen wir es uns mal an:
Irgendwie hatten wir uns da in diese Sache hinein manövriert … Schuld war eindeutig eine dieser unwahrscheinlichen, selbstlaufenden Ideen, die man begeisterungsfähigen Kollegen, denen nichts zu anstrengend ist und die nachts sowieso nicht schlafen, einfach nicht erzählen darf, wenn man Ende Februar ein geruhsames, normales, stinkgewöhnliches Wochenende verbringen möchte.
Aber wollten wir das? Nö! Folgerichtig standen wir am 28. Februar in aller Frühe mit breitem Grinsen im Gesicht, monatelangen Vorbereitungen im Nacken und kistenweise Eintrittsbändchen für unser Event Lanade&Friends 2020 im Arm vor unserer schönen Lütt Wullstuw und waren: aufgeregt! Ihr könnt es euch nicht vorstellen. Ob auch alles klappt? Haben wir irgendwo einen üblen Fehler in der Planung übersehen? Kommt überhaupt irgendjemand?!
Heute möchte ich euch eines unserer neuen Sandnes-Garne vorstellen. Aber bevor ihr euch kennenlernen dürft, machen wir erst noch etwas Fadenlehre. Wir haben euch schon mal etwas über verschiedene Fasern und deren Verarbeitung erzählt und auch schon den Unterschied zwischen Single/Dochtgarnen und verzwirnten Garnen erklärt. Aber wusstet ihr, dass es auch unter den verzwirnten Garnen noch eine Menge Unterschiede gibt? Und damit meine ich nicht Material, Stärke oder Lauflänge, sondern die Herstellung des Fadens. Neugierig? Dachte ich mir doch!
Für mich ist der Winter ja am 22. Dezember mit der Wintersonnenwende vorbei. Ab jetzt werden die Tage wieder länger, die Winterdepression geht zurück, und bald ist schon Karneval. Danach kommt ja quasi fast schon Ostern und somit auch schon bald Sommer, wo sind die Sandalen? Super Sache, so funktioniert mein innerer Kalender. Die Monate vor besagter Sonnenwende sind für mich allerdings immer etwas schwer. Im November packt mich regelmäßig der gleichnamige Blues und ich muss zusehen, dass ich relativ gut über die Runden komme.
Neben den üblichen „Heilmitteln“ wie Bewegung an frischer Luft und gute Ernährung – wirken die Rosinen im Stollen eigentlich prophylaktisch gegen Skorbut? – hilft es mir, zwischendurch immer kleine Auszeiten für mich selbst zu nehmen. Und eine dieser Auszeiten war diesen Winter das aktuelle PomPom-Magazin mit dem Thema „Terrain“.
Lanade&Friends 2020 ist ausverkauft, uns allen ganz viel Spaß!
Weg da, Platz da, alle mal das Schnütchen halten! Verzeihung. Junge, Junge, bin ich aufgeregt. ’Tschuldigung! Und stopp, ich muss mich verbessern: Jungen, Jungen, sind wir aufgekratzt! Pardon. Setz dich hin, leg die spitzen Nadeln weg, ich habe was Großes für dich. Was ganz Großes! Nicht so was Ordinäres wie einen neuen Hersteller oder Wolle aus Zuckerwatte oder Rundstricknadeln mit Klimaanlage oder so. Bahn-brech-en-des.
Achtung, allerseits! Ihr habt es vielleicht noch nicht gewusst, aber es gibt eine außerplanmäßige Zeitumstellung: die Uhren werden um einen Monat vorgestellt. Eine andere Erklärung kann es nicht dafür geben, dass hier alles festlich funkelt und ich mich jetzt schon fühle, als sei es Weihnachten. Schaut selbst:
Zehn Jahre ist es her, da hat Stephen West seinen ersten Mystery-Knit-Along veröffentlicht. Zehn Jahre, ist das zu glauben? Kinners, wo ist nur die Zeit geblieben?!
Ich habe in den letzen zehn Jahren viermal den Job gewechselt, meinen Mann kennengelernt und geheiratet, bin drei Mal umgezogen und hatte eine stürmische und leidenschaftliche Strick-Affäre mit … eben jenem Stephen West! Immerhin konnte ich vor zehn Jahren schon leidlich gut stricken, auch wenn ich in Ravelry erst 2011 eingetaucht bin und seitdem noch viel gelernt habe. Und Stephen? Na der hat sich vom süßen, schüchternen Jung-Designer zum Rockstar der Strickszene entwickelt.
Kennt ihr diese Romane, in denen viele völlig voneinander unabhängige Handlungsstränge zum großen Finale kunstvoll ineinander laufen und plötzlich alles einen Sinn ergibt? Ich liebe ja solche Bücher und wünschte mir, ich könnte auch so virtuos schreiben. Aber dann wäre ich ja Autorin und keine Wollverkäuferin. Und so schreibt das Leben diese Geschichten für mich und ich muss sie nur noch stichpunktartig für euch notieren.
Moooment, sagte Sarah nicht kürzlich, wir hätten zwei neue Qualitäten von BC Garn? Stimmt, das sagte sie. Das reine Leinengarn Lino hat sie euch ausführlich gezeigt – heute folgt die Vorstellung der Allino, die ich auf die Nadeln genommen habe, um sie für euch zu testen.