Lanesplitter – you rock!

am 29. September 2016

Endlich hat dieser olle Sommer mit seiner Hitze und dem ganzen Sonnenschein ein Ende – jetzt kommt der Herbst! Der Herbst ist für mich die perfekte Zeit zum Stricken: Ich komme bei fluffigen Wollqualitäten nicht mehr ins Schwitzen, habe noch keinen Stress mit der Produktion von Weihnachtsgeschenken und vor allem kann ich anfangen, meine ganzen selbstgestrickten Sachen zu tragen.

Wie viele selbstgestrickte Pullover hast du eigentlich mittlerweile?!, hat mich letztens eine Leserin in meinem privaten Blog gefragt. Oha, dachte ich, wenn jetzt sogar schon Menschen stutzig werden, die nicht in meinen Kleiderschrank schauen können, wirds wohl langsam kritisch. Eine kurze Inventur zeigte, dass die Frage nicht unberechtigt war: 25 Pullover und Strickjacken krochen da aus den verschiedenen Schubladen und Kleiderfächern hervor, ansonsten aber nur noch etwa drei Paar selbstgestrickte Socken, zwei Mützen und natürlich mein Sommertop, das aber nicht als Pullover zählt. Nicht besonders abwechlungsreich!

Natürlich werde ich nicht aufhören, Pullover zu stricken. Aber als erste stricktechnische Amtshandlung des Herbstes sollte dann jetzt doch mal etwas anderes her. Gesagt, gestrickt: ein Rock!

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Oh, was für herrliche Sommertage hatten und haben wir hier zurzeit. Ihr auch? Endlich! Ich habe mich mit meinem Deckenprojekt fast ein wenig vergriffen (auch wenn das Ergebnis wunderbar geworden ist) und unter einem Berg dicker Merinowolle geschwitzt.

Unsere Kundin Susan aber hat genau das richtige Garn auf den Nadeln gehabt, fleißig getestet und sogar noch ein kleines Deckenrezept für euch aufgeschrieben: die gehäkelte Babydecke „Lollipop“ aus DROPS Muskat. Habt viel Spaß beim Lesen und selbst Ausprobieren 🙂

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Ich bewundere ja Strickerinnen, die scheinbar ohne die geringste Anstrengung Socken stricken können. Meine Stiefmutter beispielsweise kann ein Paar makellose Socken mit einer Beiläufigkeit und Geschwindigkeit produzieren, dass ich den Verdacht habe, dass sie eigentlich nur so mit Stricknadeln herumspielt und freundliche kleine Heinzelmännchen ihr einfach jeden Morgen ein Paar fertige Stricksocken vor die Tür legen.

Wenn ich Socken stricke, geht das nämlich nicht so easy-peasy wie bei ihr. Ich muss ständig nachmessen, die Anweisungen für die Ferse nachlesen, Maschen zählen und nachdenken, in welche Richtung die Abnahmen gehen – und schaue daher mehr auf die Anleitung oder das Maßband als ich tatsächlich stricke. Öde!

Deshalb bin ich ein großer Fan der sogenannten Nachtragsferse. Das ist eine Technik, bei der man nach dem Bündchen einfach einen beliebig langen Schlauch strickt, mit einer Sockenspitze abschließt und erst dann nachträglich die Ferse einstrickt. Der Vorteil dieser Technik ist, dass man die Hauptarbeit erledigen kann, ohne sich groß darauf zu konzentrieren – also wunderbar für Zugfahrten oder lange Serienabende geeignet.

Außerdem ist die Nachtragsferse meiner Meinung nach nicht halb so kompliziert wie die klassische Käppchen- oder die Bumerangferse. Ach ja, und man strickt immer nur in Runden. Klingt das gut? Dann probiert sie mal aus!

Noch kurz vorab: Ein bisschen Erfahrung im Sockenstricken solltet ihr mitbringen, also zum Beispiel wissen, wie viele Maschen ihr mit dem Garn eurer Wahl für eure Schuhgröße braucht. Die Angaben dazu finden sich ja in allen gängigen Sockentabellen. Auch die Sockenspitze solltet ihr beherrschen – hier ist aber völlig egal, welche Variante ihr wählt. Bereit? Dann gehts los! Ich stricke übrigens mit DROPS Fabel in handgefärbter Herbstcouture und Fb. 113, rubinrot auf einem Bambus-Nadelspiel Stärke 2,5.

Ihr strickt ein Bündchen eurer Wahl (hier: 2 re, 2 li für 10 Reihen) und dann den Schaft so lang ihr mögt. Wenn ihr zufrieden mit der Länge seid, nehmt ihr ein Garnrestchen in Kontrastfarbe und strickt damit die Hälfte eurer Maschen.

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Strandgut Mini-Strandkleid

am 26. August 2016

Es gibt Garne, da kann man sich einfach nicht für eine Farbe oder Farbkombination entscheiden. Weil Argumente wie „Guck mal, die hier!“ und „Nein warte, die hier!“ und „Halt, stopp! Die und die und die!“ und „Die auch!!!“ einigen von euch bekannt vorkommen sollten, stimmt’s?

Und was macht man dann am besten, wenn man sich nicht für eine (oder zwei) Farben entscheiden kann? Richtig! Man nimmt halt einfach alle! Hahahaha!

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Strandgut

am 05. August 2016

Oh Mann, habe ich Lampenfieber. Huuu … hoffentlich geht alles gut! Durchatmen, durchatmen, eins zwei drei, la la la – was? Ich bin schon im Internet? Neiiin! Ich komm noch mal neu rein, okay? Ihr habt nichts gesehen.
Ähem.
Hallo ihr Lieben! Ich heiße euch herzlich willkommen zu einer echten Premiere: meine erste Anleitung für Lanade!

Ich habe alles in einen Topf geworfen, was ich gerne mag, alles weggelassen, was ich nicht mag, eine Priese Oho und ein paar Körnchen Aha hinzugegeben, einmal umgerührt und heraus kam dieses leichte Sommertop:

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Bevor wir den heutigen Blogbeitrag beginnen, muss ich mal gerade eine kleine Umfrage machen. Bereit? Okay, los geht’s: Bitte alle die Hand heben, die gerne mal zweifarbiges Patent in Runden stricken wollen, sich aber noch nicht an ein großes Projekt trauen. Und jetzt bitte alle die Hand heben, die gerne mal Socken stricken würden, sich aber noch nicht getraut haben. Und alle, die schon oft Socken gestrickt haben, und gerne mal eine neue Sockentechnik ausprobieren wollen. Und alle, die schon mal Weihnachtsgeschenke stricken wollen. Und alle, die ihre Wollreste aufbrauchen wollen. Und jetzt bitte noch alle, die eigentlich arbeiten, aufräumen oder mit dem Hund Gassi gehen sollten, aber lieber noch ein bisschen hier im Blog bleiben wollen.

Doch so viele Hände in der Luft? Fein, für euch alle habe ich heute etwas Schönes. Wir stricken fersenlose Socken im zweifarbigen Patentmuster!

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Ihr lieben Stricker- und Häklerinnen! Heute wollen wir gemeinsam einen Blick über diese weiße Keramik am Horizont wagen – unseren Tellerrand 😀 Wir haben uns die liebe Nora ins Blog eingeladen, um mit ihr zusammen darüber hinweg zu schauen. Mit ein paar Knäueln DROPS Baby Alpaca Silk im Gepäck und Nora als Anführerin brechen wir gleich auf ins Land der Weberspinnen, aaaargh! Weberinnen. Ich verspreche euch: das wird richtig schön ♥

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Kennt ihr die Hamburger Band Kettcar? „An den Landungsbrücken raus. Dieses Bild verdient Applaus.“ Herrlich. Diesen Text habe ich immer im Ohr, wenn ich in Hamburg bin – und ich versuche möglichst oft dort zu sein, weil die Stadt einfach toll ist. Ganz besonders hartnäckig hielt sich der Ohrwurm Anfang des Jahres, als ich mit Carolin ein Wochenende wirklich direkt über den Landungsbrücken residierte um dort von früh bis spät zu … ähm, räusper, harte Arbeit zu verrichten. Ihr wisst schon: Bestandsaufnahme, Praxisseminar Farb- und Garnberatung, Validierung der Geilheit von Shop und Blog. Und natürlich auch Akquise. Ja, aber selbstredend!

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Weekend Ahoy!

am 22. April 2016

Liebe Landratten (Seebären sind natürlich mit gemeint!), heute wird’s maritim hier! Spürt ihr die Brise? Riecht ihr das Salz? Hört ihr die Möwen geräuschvoll auf die geparkte Touristen-Blechlawine schei***? Jaaa, da merkt man gleich, dass man am Meer ist ♥ 😀

Unsere liebe Corinna, die sich gerade zur echten Strickdesignerin mausert, liebt sowohl das Strandleben als auch den damit assoziierten Kleidungsstil. Als wir sie neulich fragten, ob sie vielleicht Lust hätte – zufällig, nuuur wenn sie Zeit hätte … kein Druck, nur Wolle … na, ihr wisst ja inzwischen, wie das hier läuft ;D – eine Anleitung für uns zu schreiben, kam sie sehr kurze Zeit später mit dem ersten Entwurf für das nun folgende Schmankerl zurück.

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Das Klima und die Jahreszeiten sowie die dazugehörigen Feiertage kommen ja immer wieder überraschend. Da kann man dreißig, vierzig oder auch mehr Jahre dabei sein und merkt trotzdem erst am 10. Dezember, dass man ja noch fünf selbstgestrickte Pullover verschenken wollte. Oder man geht im April mit seinem Nepalpulli vor die Tür und merkt erst nach dem 800-Meter-Sprint zur Bushaltestelle, dass irgendwie vielleicht doch der allertiefste Winter schon vorbei ist 😀

Mir geht es jedenfalls immer wieder so. Aber es gibt auch ganz besonders gut vorbereitete Vorausschauer, die des Kalenderlesens mächtig und der Saison stets einen Schritt voraus sind. Havariemarie zum Beispiel, die weiß, wo der Hase die Schneeschippe hat und strickt schon bei unter 10 Grad den ersten Frühlingspullover. Sehr schlau! Wie es dazu kam und welche listigen Strategien sie noch parat hat, das schreibt sie euch selbst:

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Hosenmatz

am 16. März 2016

Heute haben wir etwas ganz Besonderes für euch. Es geht um ein Projekt, das quasi von ganz allein zuerst zu unserer Kundin Mayumi und dann zu uns gekommen ist. Vielleicht war die Zeit einfach reif für einen kleinen Hosenmatz? ♥

Wir berichten euch heute, wie es von einer fixen Idee zur neuesten Lanade-Anleitung kam und zeigen euch außerdem noch eine neue, elastische Abkettmethode für Rippenmuster aller Art, die ihr nicht nur für dieses Projekt, sondern zum Beispiel auch für aufwärts gestrickte Socken und alle Bündchen oder gerippten Abschlüsse, die nicht zu fest werden dürfen, verwenden könnt. Viel Spaß!

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Eek! Steek!

am 15. Februar 2016

Jetzt wird’s spannend, Leute! Der eine oder andere hatte ja vielleicht in ganz verzweifelten Frustsituationen schon Gewaltphantasien gegenüber seinen Strickprojekten, aber was heute kommt, beinhaltet tatsächlich zunächst intakte Maschen, eine Schere und dennoch einen Ausgang weit abseits vom Finale der Nibelungensaga (alle sterben) – sondern ein äußerst geniales Endergebnis, das einem im Idealfall sogar (Ritterschlag!) einen der meist gehassten Fertigstellungsschritte der Welt erspart.

Neugierig? Dann lasst euch von unserer lieben Havariemarie begeistern. Sie erklärt nicht nur, wie dieses Wunderwerk funktioniert, sondern versorgt euch auch gleich mit einer passenden Anleitung in ihrem eigenen Blog. Fantastisch, nicht wahr?

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