Kennt ihr das, wenn ihr vor einer neuen Anleitung sitzt, schon mal kurz reinlest und dann so hochgradig intelligente Gedanken wie etwa Häää? Wie, was, warum? Bahnhof?! denkt? So oder so ähnlich ging es mir, als ich zum ersten Mal einen sogenannten Garter Tab als Anfang für ein aus der Mitte heraus gestricktes Tuch mit kraus-rechter Kante stricken sollte.

Garter Tab ist englisch und heißt übersetzt soviel wie Kraus-rechts-Steg oder Kraus-rechts-Reiter (wie der Reiter an Karteikarten) und genau das ist seine Aufgabe. Der Garter Tab ist der Vorreiter für die quer verlaufende, lange Kante des Tuchs und ermöglicht es, in drei Richtungen nahtlos vom Startpunkt aus wegzustricken. Da auch unsere aktuelle Anleitung „Modern Love“ mit einem Garter Tab beginnt, möchte ich euch heute zeigen wie der funktioniert und mit welchem Trick ihr euch das Leben dabei leichter machen könnt.

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Getestet: Modern Love

am 10. Februar 2017

Oh, was haben wir gewartet. Mit täglich wachsender Ungeduld vor den Rechnern gesessen und auf die E-Mail gehofft, die uns endlich den Versand des lang versprochenen Nachschubs für eins unserer absoluten Lieblingsgarne ankündigte. Denn die Madelinetosh Tosh Merino Light, kurz TML, wollten wir euch ja unbedingt zusammen mit einer anderen Liebe präsentieren, für die sie wahrlich wie gemacht ist.

Nun ist das herrliche Garn wieder da, versüßt uns den Blick in die Lagerregalreihen und euch das Befüllen der Einkaufstüte. Und damit auch ja keine Zweifel an der Vertretbarkeit eurer Lustkäufe notwendigen Wollanschaffungen aufkommen, hat unsere Freundin Angelique die im letzten Blogbeitrag veröffentlichte Anleitung „Modern Love“ – ein schlichtes, tragbares und wunderschönes Tuch mit hübscher Rüschenkante – für die TML, vor allem aber für euch geschrieben.

Die liebe Nora, sicher kennt ihr sie noch von ihrem Testbericht über das Weben und die DROPS Baby Alpaca Silk, hat sie in der Zwischenzeit ausführlich getestet. Hier berichtet sie und zeigt euch ihre eigene, wunderschöne Version.

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Hallo ihr Lieben! Ich habe mich ja im neuen Jahr noch gar nicht zu Wort gemeldet, deswegen komme ich heute gleich mit zwei Themen um die Ecke 😀 Bei uns ist es aktuell wirklich fies kalt, wenn ich morgens aufbreche. Und die warmen, doppellagigen Fischlandmützen der Kinder scheinen mir ein großartiges Gegenmittel zu sein, wenn ich mir anschaue wie fröhlich sie durch den Schnee hopsen, während mir unter meiner schicken dünnen Mütze allmählich der Scheitel einfriert.

Aber bevor das passiert, will ich euch gern noch etwas zeigen. Eine Technik, die nicht nur bei der Fischlandmütze, sondern auch bei vielen anderen Strickprojekten überaus nützlich ist. Der provisorische Maschenanschlag – genauer, meine Lieblingsmethode ihn auf die Nadel zu zaubern, zu sichern und nachher die Maschen wieder daraus freizulegen.

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Penguono #GoWestLanade

am 30. Dezember 2016

Na ihr Lieben? Genießt ihr die letzten Tage des Jahres zwischen letzten übrig gebliebenen Weihnachtsplätzchen und ersten Wunderkerzenbeschaffungen für Silvester? Wir hier im Blogteam schauen mit einem lachenden und einem … irre kichernden Auge auf unser diesjähriges Projekt #GoWestLanade zurück.

Wir hatten einen, Verzeihung, verdammten Riesen-Spaß mit Precocious Briocheous beim Karneval, Syncopation Adoration Hat mit knuffiger Bommelparade und dem gleichnamigen Cowl mit noch viel knuffigeren Schäfchen, einem österlichen Spectra, einem sehr spontanen Askews Me Poncho, einem sommersüßen Askews Me Shawl und einem Polarsommer bringenden Askews Me Sweater.

Wir haben den Daybreak bei Sonnenuntergang genossen und den Samen gleich doppelt als somit klassisches #GoWestLanade-Einsteigermodel von Nina und mir. Wir hatten klitzekleine Höschen, perfekt gemachte Tücher und gigantische Riesenmonsterschals, endlich fertige und wahrscheinlich nie fertige Briochevron Cowls, gut kombinierte Garne beim Rockefeller und die perfekt zueinander passenden Modelle Smooth Move und Syncopation Adoration Hat (wobei der Welted Slouch sicher auch nicht schlecht dazu gewesen wäre).

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Wollt ihr eine Geschichte hören? Über eine einsame Insel, grauenhafte Stürme und das Überleben dank eines mysteriösen Könnens … an der Stricknadel? Na dann kommt mal rein, macht’s euch gemütlich und holt euch ein Heißgetränk eurer Wahl – ich hole etwas weiter aus.

Der Legende nach geschah es im späten 15. Jahrhundert, dass ein Schiff der Spanischen Armada in einem fürchterlichen Sturm auf die Klippen einer winzigen und abgeschiedenen Nordseeinsel geworfen wurde. Das Schiff zerschellte und die wenigen Überlebenden teilten, zum Dank für die die Rettung, ein bis dahin unbekanntes Wissen mit den Bewohnern der Insel. Nicht nur deren Nachkommen dürften es ihnen gedankt haben.

Das legendäre Können: herrliche Muster mit mehreren Farben stricken.
Der Name der Insel: Fair Isle.

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Transplantationschirurgie

am 05. Dezember 2016

Es gibt Momente beim Stricken, da zweifle ich ein wenig an meinem Verstand oder diagnostiziere mir im Stillen zumindest eine leichte Form von Aufmerksamkeitsdefi… oh wie nett! Sieh mal, ein Eichhörnchen! Geht euch das auch so?

Jüngstes Beispiel – eine echte Meisterleistung –, ich habe tatsächlich die Maschen für die rechte Seite meines aktuellen Jackenprojekts nicht rechts unten sondern links oben aus dem Rückenteil aufzunehmen. Möööp! Gemerkt habe ich es erst als die rechte Seite schon so groß war, dass ich sie nicht mehr mal eben ribbeln und neu (also richtig) ansetzen wollte. Gemäß dem Motto: „Ich bin vielleicht doof – aber ich bin nicht blöd!“ habe ich stattdessen das Krönchen gerichtet, gedanklich schon mal die Hände desinfiziert und eine kleine Operation geplant 😉

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Nur ein kleines bisschen Transplantationschirurgie – so schwer kann das doch nicht sein. (mehr …)

Jingle bells, jingle bells … Hört ihr das? Oh doch. Es ist bald wieder soweit: Weihnachten steht zumindest schon da hinten vor der Gartentür. Schärft die Nadeln und behaltet den Pegelstand in der Wollkiste im Auge – der Mann mit dem Rentier kommt wie jedes Jahr schneller als wir alle denken. Das hat der voll drauf.

Aber auch wenn ihr demnächst vielleicht oder vielleicht auch nicht viel zu tun habt – vergesst nicht diesen einen Wunschzettel zu befüllen, dessen „Bearbeitung“ am meisten Spaß und am wenigsten Mühe macht: euren eigenen!

Ich bin sicher, ihr habt dieses Jahr tolle Ideen. Projekte, Nützliches, Lobenswertes, vielleicht eine Reise, ja? Klasse! Nein? Auch nicht schlimm, ich habe Vorschläge (natürlich hab’ ich die) 😉

Seit zwei Tagen haben wir im Shop unter Zubehör einen neuen Hersteller versteckt. Also neu bei uns, nicht neu-neu. CocoKnits!

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Wir haben eine neue Kategorie im Blog! Yay! Unter dem Titel Ausgefuchst stellen wir euch ab jetzt regelmäßig kleine Tricks vor, geschickte Kniffe und clevere Knit Hacks – von simpel-primitiv bis Mondlandung. Wir beschreiben, wie ihr euch das Strickerinnen-Dasein leichter machen könnt und welche Haushaltsgegenstände sich hervorragend zweckentfremden lassen. Das einzige, was wir auch nicht klären können, ist die historisch-mystische Frage: What does the Fox say? – Wie macht der Fuchs? ;D

Okay, zur Sache: Es gibt da ein oft bemängeltes Problem beim Ärmelstricken, das über die sowieso schon beklagenswerte Notwendigkeit des Ärmelstrickens an sich hinausgeht 😉 Und zwar immer dann, wenn der dazugehörige Pullover von oben nach unten und die Ärmel erst nach dem Körper nahtlos angestrickt werden sollen.

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Brioche Beyond

am 20. September 2016

Ich war letzte Woche im Kino und habe mir Star Trek Beyond angesehen. Durchaus unterhaltsam, wenn man dem Genre etwas abgewinnen kann; ich kann den Streifen empfehlen. Ebenfalls sehr unterhaltsam (wenn man dem Genre etwas abgewinnen kann 😉 ), kürzlich besucht und mit „Beyond“ betitelt, war der Workshop von Nancy Marchant, der Queen of Brioche, beim Hamburger Wollfest.

Nancy, die übrigens Stephen West das Patentstricken beigebracht hat, war zwar versucht, die gestrenge Lehrperson zu spielen, ist dafür aber viel zu charismatisch, herzhaft und einfach cool. Ihre Lache ist zum Niederknien ironisch-dreckig und wir würden uns vom Fleck weg von ihr adoptieren lassen. Mindestens bis zum Ende von #GoWestLanade 😉

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Hach, ich bin aufgeregt. Und so vorfreudig gespannt! Es ist ein bisschen wie eine Kombination aus Weihnachten und einem Blind Date: Der Stephen West Mystery Knit-Along (mKAL) 2016 steht vor der Tür. Da er wirklich vorgestern erst angekündigt wurde, kann ich dazu noch überhaupt nichts Konkretes sagen. Nur so viel: Die Erwartungen sind hoch!

Der letztjährige mKAL war nämlich ein Riesenevent, dass nicht nur bei uns in der Facebook-Gruppe, sondern auch in der weltweiten Strickgemeinde, bei Ravelry und Instagram, ganz schön hohe Wellen geschlagen hat. Inzwischen 4256 Projekte bei Ravelry sprechen eine deutliche Sprache. Carolin berichtete euch im letzten Jahr ausführlich über den Doodler (mKAL 2015), Nina schrieb kürzlich über den Exploration Station (mKAL 2013) und ich krame, aus gegebenen Anlass, heute mal meinen im Juni abgeketteten Rockefeller (mKAL 2012) hervor.

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Oh, was für herrliche Sommertage hatten und haben wir hier zurzeit. Ihr auch? Endlich! Ich habe mich mit meinem Deckenprojekt fast ein wenig vergriffen (auch wenn das Ergebnis wunderbar geworden ist) und unter einem Berg dicker Merinowolle geschwitzt.

Unsere Kundin Susan aber hat genau das richtige Garn auf den Nadeln gehabt, fleißig getestet und sogar noch ein kleines Deckenrezept für euch aufgeschrieben: die gehäkelte Babydecke „Lollipop“ aus DROPS Muskat. Habt viel Spaß beim Lesen und selbst Ausprobieren 🙂

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