Es ist ja nicht so, dass unser #GoWestLanade-Vorhaben all meine Strickzeit verschlingt. Zwar stricke ich nebenbei immer ein West’sches Modell, doch bin ich auch nach wie vor schrecklich empfänglich für allerlei andere Reize.

Beispielsweise den großen Mystery-CAL von DROPS mit dem vielversprechenden Namen „The Meadow“. Ich habe mich sogar eine ganze Weile völlig unbeeindruckt gezeigt und die allgemeine Vorfreude lediglich mit Farbvorschlägen für unsere Kunden unterstützt. So lange, bis ich selbst so richtige Lust bekommen hatte, die im Original verwendete DROPS ♥ You #7 aber schon in den allermeisten Farben ausverkauft war. Gerade dann packte mich der Gruppenzwang. Na prima.

Entsprechend habe ich umdisponiert und mich für DROPS Belle als Alternative entschieden – warten ist nicht unbedingt meine Stärke, wenn es um Garn geht.

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Da können wir uns nun echt mal auf die flauschig bestrickten Schultern klopfen. Dieser heutige ist nun also unser hundertster Blogbeitrag.

Nachdem wir eine ganze Weile darüber nachgedacht haben, was wir besonders Tolles anlässlich dieses Ereignisses machen könnten, verschonen wir euch nun doch vor den allerlei schrägen Gedanken, die wir im Zuge der Ideenfindung zur Welt gebracht haben, und lassen es bei einem schlichten Blogbeitrag bewenden. Ehrlich, ist besser so.

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Ihr Lieben, heute hab’ ich noch so ein Schätzchen für euch. Kennt ihr das, wenn ihr einfach nur eine ganz simple Anleitung für einen Pullover sucht und irgendwie nur detaillierte Kunstwerke und 50 Varianten von „Nää, das auch nicht“ findet? Und wenn dann doch mal eine Anleitung vielversprechend aussieht, dann ist sie nur (oder gerade nicht) für Kinder oder für viiiel dickeres oder dünneres Garn geschrieben?

Ich habe mit dem Problem jetzt die längste Zeit über den diversen Archiven gehockt und mir ein Buch besorgt, dass ich euch heute vorstellen möchte. Es heißt Top-Down Sweaters und geschrieben hat’s Ann Budd. Hat sie gut gemacht.

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Manchmal entdeckt man ja so Anleitungen – die könnte man wieder und wieder und wieder stricken. Kennt ihr das auch? Und wenn dann auch noch Weihnachten vor der Tür steht und man seine Lieben gern mit Selbstgemachtem beglücken möchte, tut man das manchmal tatsächlich. Wieder und wieder und wieder.

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Westknits M-KAL in progress

am 09. November 2015

Unglaublich. An einem einzigen Wochenende beinahe ein ganzes Tuch auf Nadelstärke 3,5 mm gestrickt. Den fertigen Clue 1 des Westschen M-KAL kann man im Prinzip – sollte sich der nächste Abschnitt als unpassend erweisen – bereits als schicken Halswärmer um den Hals schlingen. Die erste Farbe ist beinahe vollumfänglich aufgebraucht, vereinzelt ist den vielen Mitstrickern sogar das Garn ausgegangen.

Entschieden habe ich mich letzten Endes für die Kombination aus Malabrigo Mechita Mandragora 890 zusammen mit Plomo 043 und Pearl 036. Ich wollte ein bisschen mit meinem üblichen Farbschema brechen und zur Abwechslung eine warme Farbe stricken. Dem derzeitig wahrhaft goldenen Herbst zu Ehren, wenn man so will.

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Zum Stricken braucht man ja bekanntlich nicht viel: Ein schönes Knäuelchen, ein nettes Plätzchen, vielleicht eine gut geschriebene Anleitung und noch ein wohltuendes Heißgetränk für zwischendurch. Schon ist man im siebten Strickhimmel. Oder? Ach halt, da war ja noch was. Die Nadeln!

Von meinen Kursteilnehmern und einigen Bloglesern werde ich immer wieder gefragt, warum es eigentlich so verschiedene Stricknadeln gibt, was die so können und welche man wofür gebrauchen kann. Normalerweise rede ich mir dann gern den Mund fusselig und schwenke mit Begeisterung spitze Gegenstände in der Luft herum während ich mit gut einstudierten Bewegungen imaginäre Maschen zu unsichtbaren Pullovern und Socken verstricke. Aber heute gebe ich diesen kleinen Einblick in die besonders für Anfänger interessante Thematik ausnahmsweise mal gut sortiert und mit realem Strickstück bebildert aus (für euch) sicherer Entfernung. Los geht’s:

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… oder sagen wir mal: der Pullover 😉 Denn anders als die 1-Strang/Knäuel-Projekte über die ich neulich schrieb, benötigen die meisten Strickwerke irgendwann Nachschub wegen akuter Fadenknappkeit. Wer in Reihen strickt, kann rechtzeitig am Reihenanfang ein neues Knäuel ansetzen und die heraushängenden Fäden vernähen. Doch für Rundstricker, Vernäh-Phobiker und Garnsparer stellt sich irgendwann mittendrin die Frage: Wie schaff ich’s, dass die Verbindungsstelle zwischen zwei Knäueln absolut haltbar und möglichst unsichtbar wird? Und: Welche Methode passt zu meinem Garn?

Bild für Beitrag „Neue Knäuel braucht das Land“ 5

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Sagt euch das Stichwort „Safety Line“ beim Stricken etwas? Falls ja: La la la, schönes Wetter heute, nicht? Wollt ihr nicht kurz ’ne Runde spazieren, während ich hier den Anderen …? 😉 Falls nein: Oooh, dann kommt man ran. Eine Safety Line ist ungemein praktisch. So praktisch, dass meine Anfänger im Strickkurs immer mit mir schimpfen, dass ich das erst in der fünften oder sechsten Stunde zeige. Sie hätten das gern unmittelbar nach den linken und rechten Maschen gelernt 😉

Die Safety Line oder der Rettungsfaden rettet einem nämlich den Allerwertesten, wenn man beim Stricken unschöne Fehler einbaut, dies erst einige Runden später bemerkt und/oder mit den vorhandenen Fehlerbehebungstechniken (Rückwärtsstricken, kontrolliert Maschen fallenlassen und wieder hochstricken, bis zum Anschlag ribbeln und alles in die Ecke werfen) nicht klar kommt oder grad keine Lust darauf hat. Dabei funktioniert die Safety Line beim Stricken wie das Zwischenspeichern bei Computerspielen oder die Sicherheitsstufen bei „Wer wird Millionär?“.

Bild Beitrag „Lifeline“ 3

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Auf die Ankunft der neuen DROPS ♥ You #5 war ich mal wieder sehr gespannt. Da die DROPS Paris Denim im letzten Jahr schon einen sehr guten Vorgeschmack geliefert hat, wusste ich ja schon, womit ich qualitativ rechnen konnte und entsprechend hatte mich vorwiegend die Neugier auf die Farben getrieben. Und ich bin wahrlich glücklich mit ihnen, das Bild zeigt eine Auswahl.

Farbkreis DROPS Loves You #5

Für alle, die noch keine zündende Idee für diese tolle und unverschämt günstige Qualität haben, habe ich ein wenig im DROPS’schen Fundus gewühlt und gebe euch nun ein paar Ideen an die Hand. Ich hab nämlich viele. Zu viele. Mehr als Zeit und Hände. Darum müsst ihr einfach selber ran. Und mal ehrlich: Was kann man bei 1,00 € pro Knäuel schon falsch machen? Vielleicht warten, bis keins mehr da ist und sich darüber ärgern. Aber sonst? (mehr …)

Derzeit auf der Nadel

am 04. Dezember 2014

Es ist ja nicht so, als würde ich im Moment nicht stricken. Im Gegenteil. Ich stricke sogar sehr viel und – wie immer – viel gleichzeitig. Allerdings sind bei uns die Wochen vor Weihnachten recht hektisch. Da sich dieses Ereignis jedes Jahr so unglaublich plötzlich nähert und viele noch schnell eine komplette Kollektion Winterausstattung zum Unter-den-Baum-legen produzieren wollen, sind wir natürlich bestrebt dies möglich zu machen. Das heißt aber auch, dass ich weniger Zeit habe euch mit Blogbeiträgen zu versorgen.

Dennoch will ich euch zeigen, woran ich gerade allabendlich stricke, vielleicht fehlt ja dem einen oder anderen noch eine Idee, die er in den kommenden Wochen umsetzen möchte.

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In den Kommentaren zu meiner Ärmelmisere hat sich abgezeichnet, dass es großen Bedarf an einem Beitrag gegen die gemeine Zusammennäh-Unlust gibt.
Fertig gestrickte Schönheiten schlummern vergessen in den Tiefen der Strickkiste, weil sich einfach kein Heinzelmännchen findet, das sich der Nähte annehmen möchte. Ebenso scheinen lose Fäden wahrlich unermessliches Grauen hervorzurufen und die Freude auf ein neues, wochenlang in Vorfreude gestricktes Pullöverchen völlig in den Hintergrund zu drängen. Auch hier versacken unzählige, eigentlich fertige Projekte in dunkeln Ecken. Doch heute soll es um Nähte gehen.

Lasst uns mal ehrlich sein: So schlimm ist es ja eigentlich nicht. Oder doch?
Ich kann es verstehen, von Herzen. Auch da habe ich in meinen Jahren des eifrigen Strickens dazugelernt und möchte euch teilhaben lassen. (mehr …)