Hallöchen zusammen, ich bin’s wieder! Im Beitrag über meinen Lieblingspullover habe ich euch damals einen Mesa unterschlagen. Aber das ging nicht anders, der war geheim! Ich erzähle die Geschichte mal von vorne, okay?

Es war einmal eine holde Maid mit (überwiegend) güldenem Haar im schönen Rheineland, die bekam an einem kalten Tage im zweiten Monde Besuch von ihrer lieben Freundin aus dem hohen Norden. Also buk sie einen Kuchen, machte sich in der Pferdebahn auf den beschwerlichen Wege zur Eisenbahnstation, um die Dame vom Lande standesgemäß zu ihrer Heimstatt zu geleiten.

Diese offenbarte ihr dann beim Kuchenschmausen und Kaffeeschlürfen gar aufregende und herzerwärmende Neuigkeiten: ein Putzmacher Wollgeschäft wird eröffnet!  Und die Freundin vom Lande sei jetzt in, nun ja, … Umständen.

Unsere holde Maid errötete ob der anzüglichen Neuigkeiten und der großen Freude, ihr Herzchen pochte gar so schnell! Vor lauter Freude aß sie noch ein zwei Stück des wirklich infernalisch guten Kuchens.

Als sie einige Zeit später mit verklebtem Antlitze und schmerzendem Leibe wieder zu Bewusstsein kam, war die liebe Freundin schon wieder abgereist – war eine Stippvisite –, und im zuckerumnebelten Köpfelein der Maid reifte ein fürwahr gewitzter Gedanke. Ein Baby-Mesa!

Und so kam es, wie es kommen musste: Sie ging an ihre Restekiste und strickte. Und heraus kam …

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Na, ihr Lieben? Steht ihr schon in den Startlöchern für unseren Mystery-KAL, mit einer schönen Tasse Tee und den säuberlich gewickelten Strängen? Oder steckt ihr vielleicht noch im fiesen „Garn-aussuchen-toll finden-drüber schlafen-verwerfen-neu-aussuchen“-Teufelskreis? Puh! In ungefähr einer Woche starten wir mit dem ersten Teil und für alle, die jetzt noch unschlüssig sind, starten wir heute eine kleine Farbinspirations-Rettungsaktion. Kinder! Bringt doch mal die Wolle rein!

Alternative Kombis für „Regentag“ Titel

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Kleinigkeiten und Lebenszeichen

am 29. September 2017

Ab und an hat einen der Alltag ganz gut im Griff – kennt ihr, oder? In diesem Jahr kam bei mir zum Alltäglichen derart viel Neues und Spannendes hinzu, dass das Schreiben leider stark in den Hintergrund rücken musste. Wie ihr vielleicht gemerkt habt; wie vielleicht auch ein wenig bemängelt wurde.

Doch neben stetig wachsendem Babybauch, Ladeneinrichtung und -eröffnung desselbigen, wollte ja auch der Shop und – nicht zu vergessen – meine komplette Familie ein Scheibchen Liebe von mir abhaben. Seit dieser Woche nun habe ich einen Gang zurückgeschaltet. Endlich. Unser Baby ist quasi fertig ausgebrütet und wird nicht nur von allen sehnlich erwartet, es kann nun einfach auch jeden Tag so weit sein. Und mal ehrlich, wer will im Falle des Falles schon im Laden oder Lager stehen? Die gute Wolle!

Gestrickt habe ich in diesem Jahr so einiges, zu sehen bekommen habt ihr wohl leider eher weniger. Wer aber ein wenig unseren Instagram-Account verfolgt, konnte zumindest erahnen, was mir so über die Nadeln wanderte. Interessanterweise waren das überraschend wenig Babysachen! Gerade mal zwei kleine Hauben sind es bis dato geworden. Ich bin tatsächlich selbst sehr erstaunt.

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Enchanted Sarah

am 18. August 2017

Ihr kennt das sicher: Da verliebt man sich Knall auf Fall in ein Strickdesign und ehe man sich’s versieht, zack, hat man so fünf bis sechs Stück davon gemacht! Wie, ihr kennt das nicht? Ach, wer ich überhaupt bin? Oh, entschuldigt! Ich bin Sarah, die Neue bei Lanade! Tja, so kann’s gehen. Ich konnte es erst auch nicht fassen. Das hat man nun davon, wenn man sich mit seiner Wollhändlerin anfreundet. Denn sie hat mich gefragt und ich hab ja gesagt!

Und nun bin ich die liebe Sarah aus dem Kundendienst. Ich bin eine von diesen ganz enthusiastischen Strickerinnen, die alles, alles, alles auf der Welt stricken wollen. Und ab und zu auch mal einen Häkelanfall haben. Und ich spinne auch. Am Rad und an der Handspindel. Dazu an anderer Stelle mehr … Aber bei allen Fragen zu oben genannten Themen bin ich eure Frau. Ich freu mich auf euch!

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Ich hatte doch neulich über süße Geheimnisse und deren Auflösung geschrieben (und freue mich übrigens sehr darüber wie gut euch die neue Lanade-Anleitung Glückskind gefällt). Passend dazu geht es heute im weitesten Sinne um: Neugier. Ich gestehe, dass ich neugierig gewesen bin. Designen und Schreiben von Strickanleitungen macht richtig viel Spaß und ein Teil des Reizes liegt darin, selbst herauszufinden, wie Dinge funktionieren und beim Stricken seine eigenen Ideen umzusetzen, ohne dabei in ein Korsett aus vorgegebenen Maschenzahlen, Musterdiagrammen oder Größencharts gezwängt zu werden.

Besonders spannend ist auch immer die Testphase, in der die Eigenkreation sich der Realität und einer Anzahl cleverer Teststricker stellen muss, die sie auf Herz und Nieren prüfen, finden was man übersehen hat und persönliches Feedback geben. Wir haben bei Lanade inzwischen ein Standardvorgehen für die Testphase, das gut funktioniert und manchmal sogar recht unterhaltsam ist!

Aber – so fragte sich meine neugierige Nase – wie machen das eigentlich andere Designer?

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Nun, da mir die Frühjahrssonne bereits den ersten Sonnenbrand auf die Nase gezaubert hat, konnte ich mich sogar durchringen, meinen winzig kleinen Garten fit zu machen. Gut, „Garten“ ist jetzt ein bisschen übertrieben, selbst wenn man ihn als winzig bezeichnet. Es ist vielmehr ein kleiner Kräuterbeet-Streifen mit ein paar kläglichen Gemüse-Versuchen und einer Ecke voll Blümchen. Aber wollen wir mal nicht so sein, die Minze sprießt bereits, es wird wieder Mojito und Eistee im Sommer geben – yay!

Und wenn ich grad so schön am Frühjahrsputz bin, dann fege ich heute mal durch meine UfO-Kiste. Um genauer zu sein in der letztjährigen #GoWest-Lanade-Aktion und den entstandenen … Projektleichen.

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Ihr erinnert euch noch an das halbe „Marled Magic“-Tuch aus dem Mystery-Knit-Along, das ich euch neulich gezeigt habe? Das ist jetzt fertig. Fertig! Fertig! Fertig!

Ich entschuldige mich für die Brüllerei, aber das musste einfach raus. Vier Wochen lang habe ich jeden Freitag wie auf heißen Kohlen auf den nächsten Teil der Anleitung gewartet und ihn dann wie im Fieber nachgestrickt. Vier Wochen lang überlegen, welche Garne ich als nächstes kombiniere. Vier Wochen lang rätseln, in welche Richtung das Tuch wohl noch wachsen wird.

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Neulich bei mir zu Hause. Ich sitze strickend auf dem Sofa, mein getreuer Ehemann tritt hinzu und nimmt mit der Kennermiene eines Mannes, der mit zehn Kilo Wolle und einer dauerstrickenden Frau unter einem Dach lebt, mein Projekt in Augenschein. Folgendes Gespräch entspinnt sich:

Er: „Das wird ja schön bunt!“
Ich: „Ja, ich verstricke gerade einen großen Haufen Garne und Garnreste.“
Er: „Ah ja, das Blaue hier kenne ich von deinem letzten Pullover. Und hier ist ja sogar Neon!“
Ich: „… und Pink, Lila, einige Grautöne …“
Er: „Und immer zwei Farben zusammen zu diesen ganzen Mustern?“
Ich: „Ja, die Technik mit den zwei Farben heißt Marled Knitting. «Marled» hat sinngemäß den gleichen Wortstamm wie das deutsche «meliert» und ist die einfachste Art, mehrfarbig zu stricken. Durch das Perlmuster in diesem Stückchen hier zum Beispiel werden die Farben zusätzlich noch ein bisschen durchgemischt und zu einem harmonischen Gesamtbild verbunden.“
Er: „Fein, aber was strickst du denn eigentlich?“
(Pause)
Ich:

„Ich habe keine verdammte Ahnung.“

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Zwölfter Januar. Weihnachten ist rum, Silvester ist gefeiert, die ersten Geburtstage in 2017 liegen bereits hinter uns. Mensch, wie schnell das immer geht. Ach ja, gutes neues Jahr und so, ihr Lieben! Im Augenblick habe ich gerade ein klein bisschen Luft und wollte mich heute abschließend zu unserem 2016er #GoWestLanade-Projekt äußern. Und wisst ihr, was mir dabei auffiel? Ich habe eines meiner allerliebsten Projekte vergessen zu zeigen! Skandal!

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Penguono #GoWestLanade

am 30. Dezember 2016

Na ihr Lieben? Genießt ihr die letzten Tage des Jahres zwischen letzten übrig gebliebenen Weihnachtsplätzchen und ersten Wunderkerzenbeschaffungen für Silvester? Wir hier im Blogteam schauen mit einem lachenden und einem … irre kichernden Auge auf unser diesjähriges Projekt #GoWestLanade zurück.

Wir hatten einen, Verzeihung, verdammten Riesen-Spaß mit Precocious Briocheous beim Karneval, Syncopation Adoration Hat mit knuffiger Bommelparade und dem gleichnamigen Cowl mit noch viel knuffigeren Schäfchen, einem österlichen Spectra, einem sehr spontanen Askews Me Poncho, einem sommersüßen Askews Me Shawl und einem Polarsommer bringenden Askews Me Sweater.

Wir haben den Daybreak bei Sonnenuntergang genossen und den Samen gleich doppelt als somit klassisches #GoWestLanade-Einsteigermodel von Nina und mir. Wir hatten klitzekleine Höschen, perfekt gemachte Tücher und gigantische Riesenmonsterschals, endlich fertige und wahrscheinlich nie fertige Briochevron Cowls, gut kombinierte Garne beim Rockefeller und die perfekt zueinander passenden Modelle Smooth Move und Syncopation Adoration Hat (wobei der Welted Slouch sicher auch nicht schlecht dazu gewesen wäre).

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Wollt ihr eine Geschichte hören? Über eine einsame Insel, grauenhafte Stürme und das Überleben dank eines mysteriösen Könnens … an der Stricknadel? Na dann kommt mal rein, macht’s euch gemütlich und holt euch ein Heißgetränk eurer Wahl – ich hole etwas weiter aus.

Der Legende nach geschah es im späten 15. Jahrhundert, dass ein Schiff der Spanischen Armada in einem fürchterlichen Sturm auf die Klippen einer winzigen und abgeschiedenen Nordseeinsel geworfen wurde. Das Schiff zerschellte und die wenigen Überlebenden teilten, zum Dank für die die Rettung, ein bis dahin unbekanntes Wissen mit den Bewohnern der Insel. Nicht nur deren Nachkommen dürften es ihnen gedankt haben.

Das legendäre Können: herrliche Muster mit mehreren Farben stricken.
Der Name der Insel: Fair Isle.

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Transplantationschirurgie

am 05. Dezember 2016

Es gibt Momente beim Stricken, da zweifle ich ein wenig an meinem Verstand oder diagnostiziere mir im Stillen zumindest eine leichte Form von Aufmerksamkeitsdefi… oh wie nett! Sieh mal, ein Eichhörnchen! Geht euch das auch so?

Jüngstes Beispiel – eine echte Meisterleistung –, ich habe tatsächlich die Maschen für die rechte Seite meines aktuellen Jackenprojekts nicht rechts unten sondern links oben aus dem Rückenteil aufzunehmen. Möööp! Gemerkt habe ich es erst als die rechte Seite schon so groß war, dass ich sie nicht mehr mal eben ribbeln und neu (also richtig) ansetzen wollte. Gemäß dem Motto: „Ich bin vielleicht doof – aber ich bin nicht blöd!“ habe ich stattdessen das Krönchen gerichtet, gedanklich schon mal die Hände desinfiziert und eine kleine Operation geplant 😉

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Nur ein kleines bisschen Transplantationschirurgie – so schwer kann das doch nicht sein. (mehr …)