Nicht erschrecken, aber ich habe eine schockierende Nachricht für euch: In drei Wochen ist Weihnachten! Ja, ich bin auch überrascht. Das könnte ja so schön sein, wenn da nicht immer die Sache mit den Weihnachtsgeschenken wäre. Als Strickerin und Häklerin ist man nämlich zwar meist sehr einfach zu beschenken (mein Wunschzettel: Wolle, Wolle, Wolle und Wolle), legt sich aber dummerweise sehr schnell den Anspruch zu, Selbstgemachtes zu verschenken.
Das ist in der Theorie toll, artet in der Praxis aber für die meisten von uns in Panik und Zeitnot aus. Denn während die Tage mit der Unerbittlichkeit eines Schnellzuges auf den 24. Dezember zurasen, wird es immer schwerer sich einzureden, dass man diese beiden Pullover, fünf Schals und drei Mützen noch fertigkriege.
Ein bislang unentdecktes Naturgesetz besagt zudem, dass irgendwann in der ersten oder zweiten Dezemberwoche auch noch ein Bekannter/Kollege/entfernter Verwandter aus dem Nichts auftaucht, auf ein beliebiges Wollerzeugnis zeigt und sagt: „Och ja, das würde mir ja auch gefallen. Kannste mir ja zu Weihnachten schenken, du strickst doch so gern.“ Argh!
Die Wissenschaft ist sich uneinig, ob die weihnachtliche Wollpanik tatsächlich überwunden werden kann. Ich habe aber hier eine kleine Projektidee für euch, die den Prozess zumindest etwas entstresst: Einen Schal, den man mit Fug und Recht als selbstgemacht bezeichnen und innerhalb eines Tages fertigkriegen kann. Obendrein sieht er auch noch gut aus! Schaut her:

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