Wir alle haben unsere Geheimnisse, nicht wahr? Wir hüten sie eine kurze oder lange Weile, freuen uns (im Optimalfall sehr) darüber und manchmal teilen wir sie auch. Ich finde die süßesten und erfreulichsten Geheimnisse, von denen man im Laufe der Zeit so erfährt, werden einem von ganz frisch schwangeren Freundinnen und Kolleginnen (oder deren Partnern) erzählt.

Manchmal mit verdächtiger kleiner Vorrede oder so strahlendem Augen, dass man gleich weiß: Na jetzt kommts! Und man ahnt: Was jetzt schon ein so entzückendes kleines Geheimnis ist, ist schon in ein paar Monaten wahrscheinlich ein … Glückskind ♥

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Hallo, hallo! Alle paar Mondzyklen stecke ich mein haariges Haupt aus meinem Wohnloch und erschrecke unbedarfte Blog-LeserInnen. Allerdings bügele ich die Schockfalten meist mit schönen Garnbildern sofort wieder glatt. Spontan fallen mir da die Bilder der Malabrigo Mechita ein, da kommen demnächst auch neue, die hat nämlich Zuwachs bekommen. Könnt ihr euch drauf freuen!

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Diesmal stelle ich euch jedoch erstmal die brandneue Malabrigo Dos Tierras vor. Dieses tolle Garn besteht je zur Hälfte aus Alpaka- und Merinofasern. Damit vereint sie auf wunderbare Weise Isolationsfähigkeit und Weichheit – neben all den anderen Vorteilen natürlicher, tierischer Fasern – sie hält allgemeine sowie Körpergerüche auf ein Minimum und kann quasi gar nicht schmutzig werden: Dreck trocknen lassen und ausschütteln oder abkrümeln; über Nacht draußen lüften lassen und der Cumin vom leckeren Inder ist vergessen.

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Dieses Projekt ist der Restevermeidung gewidmet. Es kann durchaus recht reizvoll sein, einen ausufernden Restchen-Stash zu besitzen, wenn man regelmäßig einige Stash-Abbau-Projekte in die Agenda schmuggelt. Diverse West-Modelle eignen sich da beispielsweise hervorragend, keine Frage. Tut man dies nicht, scheinen sich die kleinen Knäulchen wundersamerweise in Kaninchenmanier zu vermehren.

Das Stöbern in dererlei Kisten kann richtig Spaß machen, doch gebe ich zu, dass ich gelegentlich das Bedürfnis habe, diese besonders schönen, (schweineteuren,) und quasi vom Munde abgesparten Knäulchen wirklich komplett verarbeitet zu wissen. Gerade dann, wenn ich mich farblich aus meinem Wohlfühlgebiet herauswage.

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Getestet: Modern Love

am 10. Februar 2017

Oh, was haben wir gewartet. Mit täglich wachsender Ungeduld vor den Rechnern gesessen und auf die E-Mail gehofft, die uns endlich den Versand des lang versprochenen Nachschubs für eins unserer absoluten Lieblingsgarne ankündigte. Denn die Madelinetosh Tosh Merino Light, kurz TML, wollten wir euch ja unbedingt zusammen mit einer anderen Liebe präsentieren, für die sie wahrlich wie gemacht ist.

Nun ist das herrliche Garn wieder da, versüßt uns den Blick in die Lagerregalreihen und euch das Befüllen der Einkaufstüte. Und damit auch ja keine Zweifel an der Vertretbarkeit eurer Lustkäufe notwendigen Wollanschaffungen aufkommen, hat unsere Freundin Angelique die im letzten Blogbeitrag veröffentlichte Anleitung „Modern Love“ – ein schlichtes, tragbares und wunderschönes Tuch mit hübscher Rüschenkante – für die TML, vor allem aber für euch geschrieben.

Die liebe Nora, sicher kennt ihr sie noch von ihrem Testbericht über das Weben und die DROPS Baby Alpaca Silk, hat sie in der Zwischenzeit ausführlich getestet. Hier berichtet sie und zeigt euch ihre eigene, wunderschöne Version.

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Och! Ein Loch!

am 31. Januar 2017

Dunkelheit. Leise pirscht sich das Monster an. Sein Opfer ist absolut ahnungslos und ebenso schutzlos. Mit einem bösen Lächeln reibt sich das Monster die Fänge. Gleich ist es so weit. Es duckt sich, springt, findet das Genick seines Opfers – und beißt zu! Plötzlich wird eine Tür aufgerissen und taucht die brutale Szene in gleißendes Licht. „Verdammt Motte, verschwinde aus meinem Kleiderschrank!“ – aber es ist zu spät. Im Pullover ist ein Loch.

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Hallo ihr Lieben! Ich habe mich ja im neuen Jahr noch gar nicht zu Wort gemeldet, deswegen komme ich heute gleich mit zwei Themen um die Ecke 😀 Bei uns ist es aktuell wirklich fies kalt, wenn ich morgens aufbreche. Und die warmen, doppellagigen Fischlandmützen der Kinder scheinen mir ein großartiges Gegenmittel zu sein, wenn ich mir anschaue wie fröhlich sie durch den Schnee hopsen, während mir unter meiner schicken dünnen Mütze allmählich der Scheitel einfriert.

Aber bevor das passiert, will ich euch gern noch etwas zeigen. Eine Technik, die nicht nur bei der Fischlandmütze, sondern auch bei vielen anderen Strickprojekten überaus nützlich ist. Der provisorische Maschenanschlag – genauer, meine Lieblingsmethode ihn auf die Nadel zu zaubern, zu sichern und nachher die Maschen wieder daraus freizulegen.

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Ich weiß, ich weiß. Ich habe beim letzten Stephen-West-Projekt gesagt, dass ich erstmal genug von Herrn Wests Kreationen habe. Endlose Wochen, ach was, Monate, in denen ich am Brioche-Cowl gehangen habe, haben mich beinahe kleingekriegt. Aber dann kam Antje, ihres Zeichens West-Enthusiastin der ersten Riege, und setzte ihre ganze Überzeugungskraft ein, um mich wieder umzustimmen. Das Gespräch verlief ungefähr so:

Antje: Machst du zum Jahresende noch ein Projekt für #GoWestLanade?
Nina: Arrghhhneiiiinnn!
Antje: Och komm!
Nina: Okay.

Gut, ich bin ich wohl von Natur aus recht begeisterungsfähig. Wie man an meiner Favoritenliste auf Ravelry sieht. Und meinem Wollvorrat. Und meinen UFOs. Und meinem Bankkonto … Wie dem auch sei, beim letzten West-Projekt des Jahres konnte ich mich zumindest insoweit zügeln, dass ich mich nur auf eine kleine Mütze festgelegt habe. Ohne Brioche, wohlweißlich. Tadaaa:

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Jingle bells, jingle bells … Hört ihr das? Oh doch. Es ist bald wieder soweit: Weihnachten steht zumindest schon da hinten vor der Gartentür. Schärft die Nadeln und behaltet den Pegelstand in der Wollkiste im Auge – der Mann mit dem Rentier kommt wie jedes Jahr schneller als wir alle denken. Das hat der voll drauf.

Aber auch wenn ihr demnächst vielleicht oder vielleicht auch nicht viel zu tun habt – vergesst nicht diesen einen Wunschzettel zu befüllen, dessen „Bearbeitung“ am meisten Spaß und am wenigsten Mühe macht: euren eigenen!

Ich bin sicher, ihr habt dieses Jahr tolle Ideen. Projekte, Nützliches, Lobenswertes, vielleicht eine Reise, ja? Klasse! Nein? Auch nicht schlimm, ich habe Vorschläge (natürlich hab’ ich die) 😉

Seit zwei Tagen haben wir im Shop unter Zubehör einen neuen Hersteller versteckt. Also neu bei uns, nicht neu-neu. CocoKnits!

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Rappzapp Entrelac

am 21. Oktober 2016

Als ich zum ersten Mal Stephen Wests farbenfrohe Brioche-Kreationen gesehen habe, habe ich mich gefreut. Natürlich auch wegen Stephen West und Brioche, aber vor allem, weil ich einen neonfarbenen Hoffnungsschimmer am Horizont sah, dass jetzt mal endlich jemand all die verstaubten Stricktechniken aus der Mottenkiste holt und sie in modernen Designs umsetzt. Brioche war da ganz sicher überfällig, aber daneben steht noch jede Menge auf meiner Wunschliste, etwa Intarsienmuster, Häkelmode und ganz oben: Entrelac!

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Bereits im Januar diesen Jahres freuten Antje und ich uns wie kleine Kinder zu Weihnachten, als die ersten, extra in den USA erworbenen Strängelein Madelinetosh eintrafen, beim Zoll eingelöst werden durften und wir uns eeendlich wilden Strick-Jahresplänen hingeben durften. Wenn wir euch, später im Jahr dann, die freudige Nachricht verkünden, dass es bei uns nun auch Madelinetosh zu kaufen gibt, wollten wir gleich einige Modelle aus dem Hut zaubern können.

Und so mitten im #GoWestLanade-Rausch war das erste Projekt, das mir hierfür in den Sinn kam, natürlich ein West. Na? Habt ihr gedacht, wir lassen das hier untergehen? Mitnichten! Mein sechstes Projekt dieser Reihe stelle ich euch zwar erst im zehnten Monat des Jahres vor, es begleitet mich aber schon treu und viel seit Anfang März.

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Lanesplitter – you rock!

am 29. September 2016

Endlich hat dieser olle Sommer mit seiner Hitze und dem ganzen Sonnenschein ein Ende – jetzt kommt der Herbst! Der Herbst ist für mich die perfekte Zeit zum Stricken: Ich komme bei fluffigen Wollqualitäten nicht mehr ins Schwitzen, habe noch keinen Stress mit der Produktion von Weihnachtsgeschenken und vor allem kann ich anfangen, meine ganzen selbstgestrickten Sachen zu tragen.

Wie viele selbstgestrickte Pullover hast du eigentlich mittlerweile?!, hat mich letztens eine Leserin in meinem privaten Blog gefragt. Oha, dachte ich, wenn jetzt sogar schon Menschen stutzig werden, die nicht in meinen Kleiderschrank schauen können, wirds wohl langsam kritisch. Eine kurze Inventur zeigte, dass die Frage nicht unberechtigt war: 25 Pullover und Strickjacken krochen da aus den verschiedenen Schubladen und Kleiderfächern hervor, ansonsten aber nur noch etwa drei Paar selbstgestrickte Socken, zwei Mützen und natürlich mein Sommertop, das aber nicht als Pullover zählt. Nicht besonders abwechlungsreich!

Natürlich werde ich nicht aufhören, Pullover zu stricken. Aber als erste stricktechnische Amtshandlung des Herbstes sollte dann jetzt doch mal etwas anderes her. Gesagt, gestrickt: ein Rock!

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