Hallöchen zusammen, ich bin’s wieder! Im Beitrag über meinen Lieblingspullover habe ich euch damals einen Mesa unterschlagen. Aber das ging nicht anders, der war geheim! Ich erzähle die Geschichte mal von vorne, okay?
Es war einmal eine holde Maid mit (überwiegend) güldenem Haar im schönen Rheineland, die bekam an einem kalten Tage im zweiten Monde Besuch von ihrer lieben Freundin aus dem hohen Norden. Also buk sie einen Kuchen, machte sich in der Pferdebahn auf den beschwerlichen Wege zur Eisenbahnstation, um die Dame vom Lande standesgemäß zu ihrer Heimstatt zu geleiten.
Diese offenbarte ihr dann beim Kuchenschmausen und Kaffeeschlürfen gar aufregende und herzerwärmende Neuigkeiten: ein Putzmacher Wollgeschäft wird eröffnet! Und die Freundin vom Lande sei jetzt in, nun ja, … Umständen.
Unsere holde Maid errötete ob der anzüglichen Neuigkeiten und der großen Freude, ihr Herzchen pochte gar so schnell! Vor lauter Freude aß sie noch ein zwei Stück des wirklich infernalisch guten Kuchens.
Als sie einige Zeit später mit verklebtem Antlitze und schmerzendem Leibe wieder zu Bewusstsein kam, war die liebe Freundin schon wieder abgereist – war eine Stippvisite –, und im zuckerumnebelten Köpfelein der Maid reifte ein fürwahr gewitzter Gedanke. Ein Baby-Mesa!
Und so kam es, wie es kommen musste: Sie ging an ihre Restekiste und strickte. Und heraus kam …
Ihr Lieben, herzlich Willkommen zur letzen Woche des Mystery-KALs „Regentag“! Haaach, da könnte man glatt wehmütig werden! Wirklich schon die letzte Woche? Naja, schaut doch mal auf eure Hauptfarbe. Nicht mehr viel da, hm? Und überhaupt auf die Abmessungen, die euer Regentag jetzt schon hat. Wird Zeit, dass er fertig wird, oder? Also dann mal ran an die Nadeln und auf zum Endspurt!
Ihr Lieben, herzlich willkommen zur Woche 2 des Mystery-KALs „Regentag“! Wir freuen uns sehr, dass ihr alle gut gestartet seid und euch binnen kurzer Zeit, teilweise mit tatkräftiger Unterstützung in den Gruppen, in das Hebemaschenmuster eingefuchst habt! Eure Anregungen haben wir aufgenommen und bereiten für diejenigen, die das lieber haben, für die finale Version der Anleitung ein Diagramm vor, das das Muster zusätzlich noch einmal grafisch darstellt.
Aber das nur am Rande – kommen wir zum wichtigen Teil: Nachdem uns in der letzten Woche dunkle Wolken eingeholt hatten, kommt es jetzt, wie es kommen musste! Es regnet sich so richtig schön ein …
Ihr Lieben, endlich ist es soweit: Der Mystery-KAL beginnt! Wir sind definitiv genauso aufgeregt wie ihr und freuen uns auf eine spannende Strick-Reise über die nächsten vier Wochen mit euch. Also, herzlich willkommen zur Woche Eins des Mystery-KAL „Regentag“!
Na, ihr Lieben? Steht ihr schon in den Startlöchern für unseren Mystery-KAL, mit einer schönen Tasse Tee und den säuberlich gewickelten Strängen? Oder steckt ihr vielleicht noch im fiesen „Garn-aussuchen-toll finden-drüber schlafen-verwerfen-neu-aussuchen“-Teufelskreis? Puh! In ungefähr einer Woche starten wir mit dem ersten Teil und für alle, die jetzt noch unschlüssig sind, starten wir heute eine kleine Farbinspirations-Rettungsaktion. Kinder! Bringt doch mal die Wolle rein!
Uuuh! Damit habt ihr nicht gerechnet, oder? Wir haben uns ja auch die allergrößte Mühe gegeben, es nicht auszuplaudern. Haben uns beim Stricken auf unsere Finger gesetzt, die Kameras weggehalten und stets nur mit einem Mona-Lisa-Lächeln vor uns hingesummt, wenn wir gefragt wurden, was wir eigentlich gerade so machen. In Wahrheit hibbeln Corinna und ich schon seit Juni auf diesen Tag hin und laden euch heute – endlich und mit dem allergrößten Vergnügen – zum ersten Lanade Mystery Knit Along ein! Herzlich willkommen.
Es ist wieder soweit: Morgens im Dämmerlicht aufstehen, wieder tonnenweise Kinderjacken an die Garderobe hängen und stattdessen den Koffer, den man gepackt hatte, um spontan nach der Arbeit nach St. Tropez fliegen und baden zu können, ausräumen und mit Abschiedskuss im Schrank verstauen. Die letzten Erdbeeren im Garten sind abgefressen – wenn man Glück hat von einem selbst, wenn man Pech hat von einer fiesen Nacktschnecke – und, was soll ich sagen, auch der Regen ist nicht mehr so warm wie noch im Juli.
Natürlich hat der Herbst auch wunderschöne Seiten, aber so richtig bereit dafür bin ich noch nicht und deswegen lasse ich heute noch mal den Sommer aufleben! So richtig hell, bunt, fröhlich und mit Eis am Stiel! Wenn schon, denn schon 😉
Erinnert ihr euch an Carolins Beitrag zum Nordic Summer? An den musste ich sofort denken, als DROPS in diesem Sommer das neue Garn Nord in den Handel gebracht hat. Nicht nur wegen des Namens, sondern auch weil diese beiden – der leichte Pulli mit der eleganten Fair-Isle-Passe und das formstabile, seidig weiche Garn – hervorragend zueinander passen würden.
Und nicht nur dieses Sahnestückchen, auch jede Menge andere Projekte haben auf die DROPS Nord geradezu gewartet! Aus Alpaka superfine, peruanischer Hochlandwolle und etwas Polyamid lässt sich echt eine ganze Menge machen! Sie erschien mir so vielversprechend, dass ich unsere liebe Kundin Daniela fragte, ob sie nicht Lust hätte, das neue Garn ausführlich zu testen – ihr erinnert euch vielleicht noch an ihren wunderschönen Rastita Cowl oder ihr strahlendes Seashell-Tuch? Und ratet mal: Sie hatte Lust, und zwar quasi gleich sofort! Heute berichtet sie euch, wie sie das neue Schätzchen erlebt hat. Danke Daniela ♥
Ihr kennt das sicher: Da verliebt man sich Knall auf Fall in ein Strickdesign und ehe man sich’s versieht, zack, hat man so fünf bis sechs Stück davon gemacht! Wie, ihr kennt das nicht? Ach, wer ich überhaupt bin? Oh, entschuldigt! Ich bin Sarah, die Neue bei Lanade! Tja, so kann’s gehen. Ich konnte es erst auch nicht fassen. Das hat man nun davon, wenn man sich mit seiner Wollhändlerin anfreundet. Denn sie hat mich gefragt und ich hab ja gesagt!
Und nun bin ich die liebe Sarah aus dem Kundendienst. Ich bin eine von diesen ganz enthusiastischen Strickerinnen, die alles, alles, alles auf der Welt stricken wollen. Und ab und zu auch mal einen Häkelanfall haben. Und ich spinne auch. Am Rad und an der Handspindel. Dazu an anderer Stelle mehr … Aber bei allen Fragen zu oben genannten Themen bin ich eure Frau. Ich freu mich auf euch!
Kennt ihr: spleißen? Ja? Arrr, dann seid ihr möglicherweise Piraten … oder Biochemiker. Aber wisst ihr was – auch als Stricker könnt ihr Spleiß-Kenntnisse gut gebrauchen! Spleißen ist, allgemein gesprochen, eine Methode, bei der ein schnurförmiges Gebilde an sich selbst befestigt wird, nachdem man die ursprüngliche Struktur aufgelöst, die Form je nach Wunsch und Bedarf verändert hat und das Ganze dann in einer dem Ausgangszustand ähnlichen Form fixiert. Mit anderen Worten: höchst nützliche Zauberei 😀
… und dabei klang die Überschrift anfangs so gut, oder? Tjaja, leider. Die meisten von euch kennen ja die spektakuläre Farbvielfalt bei allen Madelinetosh Garnen – entweder aus erster Hand oder zumindest von den vielen kleinen Fotos im Shop. Und da das Spektrum jetzt schon so groß ist und der Hersteller dennoch immer wieder neue Farben hinzufügen möchte, ist es leider unvermeidlich, dass einige ältere Färbungen aus dem Tosh-Kontinuum verstoßen werden und Ihre Produktion, trotz großer Schönheit und entgegengebrachter Sympathie, eingestellt werden muss.
Discontinued lautet das Urteil: für 57 Farben seit der Einführung von Madelinetosh-Garnen bei Lanade vor ziemlich genau einem Jahr. In derselben Zeit kamen 30 neue Farben hinzu, insgesamt hat die Tosh-Palette also ein bisschen abgespeckt, sodass in den kommenden Jahren Platz ist für viele, spannende Neuentwicklungen, Trends und Lieblingsfarben!
Ich hatte doch neulich über süße Geheimnisse und deren Auflösung geschrieben (und freue mich übrigens sehr darüber wie gut euch die neue Lanade-Anleitung Glückskind gefällt). Passend dazu geht es heute im weitesten Sinne um: Neugier. Ich gestehe, dass ich neugierig gewesen bin. Designen und Schreiben von Strickanleitungen macht richtig viel Spaß und ein Teil des Reizes liegt darin, selbst herauszufinden, wie Dinge funktionieren und beim Stricken seine eigenen Ideen umzusetzen, ohne dabei in ein Korsett aus vorgegebenen Maschenzahlen, Musterdiagrammen oder Größencharts gezwängt zu werden.
Besonders spannend ist auch immer die Testphase, in der die Eigenkreation sich der Realität und einer Anzahl cleverer Teststricker stellen muss, die sie auf Herz und Nieren prüfen, finden was man übersehen hat und persönliches Feedback geben. Wir haben bei Lanade inzwischen ein Standardvorgehen für die Testphase, das gut funktioniert und manchmal sogar recht unterhaltsam ist!
Aber – so fragte sich meine neugierige Nase – wie machen das eigentlich andere Designer?