Kaum war die Anleitung für „Darß“ online, hagelte es nicht nur viele, viele liebe Kommentare (Danke!), es kamen auch unzählige Nachfragen und Bitten nach weiteren Farbkombinationen.
Auch wenn meine persönliche kleine Farbwelt vorwiegend beerig ist, soll es ja da draußen auch Menschen geben, die andere Farben mögen.
Ich habe mich also für euch in die Malabrigo Merino Worsted gestürzt und mal ein paar Kombinationen rausgesucht, lehnt euch zurück und lasst die Farben auf euch wirken.

Farbkomposition Malabrigo Merino Worsted 1

145 Forest, 035 Frank Ochre, 016 Glazed Carrot, 004 Sapphire Green, 611 Ravelry Red

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Lütt Deerns Fischland

am 12. Januar 2015

Beim Schreiben des letzten Beitrags musste ich doch tatsächlich feststellen, dass ich euch etwas vorenthalten habe. Die „Fischland“-Mütze bringt derzeit – von mir und Otto mal abgesehen – all meine Familienmitglieder durch den zugig naß-kalten Winter. Das ist ja auch kein Wunder, vor Veröffentlichung mussten schließlich alle Größen getestet werden (und ja, vermutlich hatte ich auch ein bisschen den Drang verspürt, endlos viele dieser Mützen zu stricken). Jedenfalls bekam einfach jeder eine. So auch Töchterlein.

IMG_1522

Ausgesucht hat sie sich Malabrigo Merino Worsted in den Farben 034, Orchid, und 011, Apple Green. So schön! (mehr …)

Mittlerweile auf Herz und Nieren getestet, hat er mich schon durch stürmische Tage am verlassenen Ostseestrand gebracht, auf der Hunderunde vor dem Auskühlen bewahrt und das eine oder andere Kompliment eingefahren. Mein schöner neuer Loop namens „Darß“. Auch wenn ich alle Eckdaten bereits im letzten Beitrag preisgegeben habe, das gute Stück hat einen Namen und einen eigenen Beitrag verdient, nicht wahr?

Bild 2 Modell „Darss“

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Derzeit auf der Nadel

am 04. Dezember 2014

Es ist ja nicht so, als würde ich im Moment nicht stricken. Im Gegenteil. Ich stricke sogar sehr viel und – wie immer – viel gleichzeitig. Allerdings sind bei uns die Wochen vor Weihnachten recht hektisch. Da sich dieses Ereignis jedes Jahr so unglaublich plötzlich nähert und viele noch schnell eine komplette Kollektion Winterausstattung zum Unter-den-Baum-legen produzieren wollen, sind wir natürlich bestrebt dies möglich zu machen. Das heißt aber auch, dass ich weniger Zeit habe euch mit Blogbeiträgen zu versorgen.

Dennoch will ich euch zeigen, woran ich gerade allabendlich stricke, vielleicht fehlt ja dem einen oder anderen noch eine Idee, die er in den kommenden Wochen umsetzen möchte.

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Nachdem ich euch neulich die einfachste Mütze überhaupt gezeigt habe, möchte ich euch heute meinen diesjährigen absoluten Mützenliebling vorstellen und euch die Anleitung hierfür an die Hand geben.

Tim_Mütze_blau_Strand

„Fischland“ ist eine Doppelmütze. Wunderbar weich, sehr dicht und, je nach Materialzusammenstellung, mit verschiedenen Funktionen.
Einfarbig einfach schön warm an windigen, kalten Tagen oder aber passend zur jeweiligen Jacke, wenn man sie zweifarbig strickt.
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Butterflies and Leaves

am 08. November 2014

Vor einiger Zeit fragte ich meine liebe Freundin Angelique den Brok, ob Sie nicht Lust hätte, für uns und unsere Kundinnen einen Entwurf für unsere Malabrigo-Garne zu machen. Sie hatte! Ich freue mich riesig, euch heute das Ergebnis zeigen und die kostenlosen Anleitungen für die „Butterflies and Leaves Cowl“ und „Butterflies and Leaves Wristwarmers“ zur Verfügung stellen zu können.

Bild Präsentation „Butterflies and Leaves“ 3

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Letzte Woche hatte ich ja bereits ein Loblied auf die Malabrigo Mecha gesungen. Doch irgendwie hatte ich den Eindruck, dass dem schönen Garn damit noch nicht genügend Lobpreisung zuteilwurde. Zudem bekam ich mehrfach Rückmeldungen, wie schade es sei, dass mir die beschriebene Mützenanleitung so gar nicht gefallen hatte, man hätte sie ja so gerne nachgestrickt.

Das konnte ich so nun wirklich nicht auf mir sitzen lassen. Viel zu schön das Garn, viel zu perfekt für schnelle Wärme um die Ohren. Entsprechend habe ich mir überlegt, dass ich euch einfach der Welt einfachste Mütze vorstelle. Nicht weniger schön als der Vorgänger und so gedankenlos und schnell zu stricken, dass ihr damit bis Weihnachten wohl einen kompletten Kindergarten oder die gesamte Belegschaft eurer Freiwilligen Feuerwehr bestricken könntet.

Bild Mütze Mecha 1

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Ärmel-Misere

am 14. Oktober 2014

Tja, die meisten werden es bereits auf unserer Facebook-Seite oder bei Instagram (jaaa, Lanade_knipst nun auch noch) gesehen haben. Ich stecke – wie so oft – im Ärmelelend.

Immer wieder landen Pullis oder Jacken bei meinen UfOs, weil es an Ärmeln mangelt. Mittlerweile verlässt mich die Lust schon bei den ersten paar Zentimetern. Gelegentlich schon beim Gedanken an die Ärmel. Leider! Denn, wie jemand Liebes neulich sagte: Zwei Ärmel sind doch so schnell gestrickt, wie ein Paar Socken. Also wo ist das Problem?

Ja, wo eigentlich? Nun, zum einen mag ich es nicht, zwei identische Dinge zu stricken. Selbes Design mit unterschiedlichem Garn: Gerne! Andere Farbkombi? Na, klar!
Aber doch nicht zwei identische Teile aus demselben Garn mit dem gleichen Muster und dann auch noch mit Ab- oder Zunahmen! Das finde ich schrecklich öde. Da freut man sich, dass man einen Ärmel fertig hat, und dann wartet da noch ein weiterer! Und wehe, wenn sich ein Fehler einschleicht und man ribbeln muss. Dann strickt man ja quasi drei Ärmel! Geht’s noch? Dafür hat man ja nun echt noch viel zu viele andere Ideen im Kopf.

Ich übertreibe ein wenig. Okay. Aber wirklich nur ein wenig. Nehmen wir uns doch ein aktuelles Projekt. Meinen Herbstpulli aus DROPS Alpaca zum Beispiel. Das wird ein richtig feines Teilchen, die Farben passen super zusammen und eigentlich stimmt alles. Er hat nur noch keine Ärmel.

Bild Herbst-Blockpulli 1

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Getestet: Malabrigo Mecha

am 05. Oktober 2014

Seit die fabelhaften Garne von Malabrigo in die heiligen Hallen von Lanade Einzug gehalten haben, wollte ich ein Garn unbedingt verstricken: Mecha!
Ich kann mich ja stundenlang vor den Malabrigo-Regalen aufhalten, von Regal zu Regal, von Qualität zu Qualität hangeln, aber zur Mecha zieht’s mich doch immer mehrmals. So unscheinbar das Garn im ersten Moment wirken mag, persönlich finde ich, dass jede einzelne Farbe dieser Qualität fasziniert. Selbst schlichte Farben wirken bei Malabrigo Mecha besonders. Und das auf eine unaufdringliche, ausgewogene Art.

Bild Windschief 2

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Work in Progress

am 16. September 2014

Aktuell habe ich wieder einiges in Arbeit. Damit ihr (und zugegeben, auch ich) den Überblick behaltet, stelle ich euch heute mal ein paar Sachen vor, an denen ich aktuell stricke.

Da wäre zum einen der Herbstpullover für mein Söhnchen aus DROPS Alpaca. So langsam merkt man draußen den Übergang vom Spätsommer in den Herbst hinein. Die Tage sind wunderbar sonnig und auch noch schön warm, doch der Wind wird kühler und auch die Blätter färben sich allmählich. Ab und an friert man dann auch mal so ein bisschen. Entsprechend kommt langsam, aber sicher, Herbststimmung auf. Es ist also kein Wunder, dass ich eines schönen Wochenendtages in meiner übermäßig großen DROPS Alpaca-Kiste den Herbstfarben verfiel und unbedingt einen richtig herbstlichen – Na? Wer kann’s erraten? Richtig! – Blockstreifenpullover für meinen Sohn anschlagen musste.

Bild Herbstpullover 1 (mehr …)

Die Sache mit der Maschenprobe

am 08. September 2014

Ja, ich weiß, Maschenproben sind lästig. Man hat das Projekt schon seit Tagen im Kopf, endlich ist die Wolle da und man will einfach loslegen. Und oft tut man das auch. Frei nach dem Motto: „Wird schon passen.“

Das Dumme dabei ist: meist passt es dann doch nicht. Stunden, Tage, ja, gar Wochen sitzt man am neuen Pulli und endlich ist das gute Stück fertig und darf seine erste Wäsche genießen. Zwei Stunden später dann die totale Ernüchterung: Der neue Lieblingspulli passt jetzt einem mittelgroßen Elefanten und man ärgert sich ein Loch in den Bauch. Sucht nach einer Erklärung. Vermutlich ist das Garn schuld. Oder die Nadeln. Oder die Umstände. Oder die Katze … ach, alles doof.

Das Teilchen jetzt noch zu retten, ist meist nicht mehr möglich. Was für ein Ärger. Deswegen hier und heute mein Plädoyer für Maschenproben. Von reinstem Herzen und nach wirklich vielen, faulheitsbedingten Rückschlägen: Nehmt euch die Zeit, lernt das Garn kennen!

Gerade elastische, glatte Garne wie Merino oder Baby Alpaka neigen gerne dazu mit der Wäsche zu wachsen, wenn man sie nicht fest genug verstrickt. Die Fasern sind glatt, ganz weich und elastisch und die Fasern können sich nicht – wie beispielsweise bei reiner Schurwolle – verhakeln. Das macht sie zwar kratzfrei, aber sie brauchen eben ein stabiles Strickgebilde, um Halt zu finden.

Als Beispiel habe ich euch mal die Maschenproben eines meiner aktuellen Projekte abfotografiert:

Bild Maschenprobe 1

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