Malabrigo Mechita. Ein Testbericht.

Zugegeben, rund um den Mai herum mache ich mich hier im Blog recht rar. Das Tagesgeschäft ruft in Zeiten des DROPS Supersale (der übrigens noch bis einschließlich 10. Juni 2015 bei uns geht) deutlich lauter als sonst und alle hier bei Lanade geben ihr Äußerstes um eure Pakete schnellstmöglich auf die Reise zu bringen.

Dennoch seid ihr ja, dank der lieben Antje, nicht zu kurz gekommen. Macht Spaß Ihre Beiträge zu lesen, oder? Kürzlich erst hat sie ihren wundervollen Glacier Sweep aus Malabrigo Mechita vorgestellt und euch Lust auf dieses schöne Garn gemacht.
Heute lassen wir die liebe Enke zu Wort kommen, die das Garn liebenswürdigerweise einmal für euch unter die Lupe genommen hat.

Bild Testbericht Malabrigo Mechita 1

Malabrigo Mechita (sprich „Metschita“)

Vor einiger Zeit ergab sich ein nettes kleines Gespräch mit Carolin, in dessen Verlauf sie mich schließlich fragte, ob ich Interesse daran hätte, die Malabrigo Mechita zu testen und ein bisschen darüber zu berichten. „Klar“, meinte ich, „mach’ ich gern“. Innerlich folgte ein ziemlich lautes

          Yeeeeeeaaaaaahhh! 

Die Farben müsse ich mir allerdings auf der Malabrigo-Seite ansehen, da Lanade zu der Zeit noch keine Bilder des neuen Garns hatte. Und dort gingen mir schier die Augen über. Die Farbpalette enthält unter anderem eine Vielzahl an Blautönen, (die Unicornio aber auch Impressionist Sky reizten mich) und eine Farbe mit dem schönen Namen „Diana“ (was für eine geniale Farbmischung!!!) – kurzum, ich tat mich einigermaßen schwer bei dieser Auswahl.

Nun darf man weitreichende Entscheidungen ja nicht überstürzen, auch sollte man sich dabei selbst treu bleiben. Also lag wenige Tage später ein grünes Paketchen mit vier wunderbaren Knäueln Malabrigo Mechita in Farbe Sandbank vor der Tür (… die Diana werde ich wohl weiter im Auge behalten).

Bild Testbericht Malabrigo Mechita 8

Sandbank stellte sich als wirklich schöne Ton-in-Ton-Färbung heraus. Zudem hat sie – und ich hatte nichts anderes erwartet – diesen unglaublich weichen Griff eines Merino-Dochtgarns mit einer nur ganz fein – ich zitiere – changierenden Garnstärke. Mit einer Lauflänge von 385 Metern war sie für den Cardigan „Georgia“ der kanadischen knitwear-Designerin Jane Richmond, meiner Meinung nach, gut geeignet.

Bild Testbericht Malabrigo Mechita 7

Die Maschenprobe sollte laut Banderole bei 26–30 Maschen mit Nadelstärke 2,25–2,75 die 10 cm ergeben. Ich probierte … und wechselte zur Nadelstärke 3,5 (ich stricke fest) und war mit 26 Maschen dann exakt dort, wo ich laut Anleitung sein sollte. Unter dem Wasserhahn „zerfloss“ mir die Mapro zwischen den Fingern und wuchs locker um ein Drittel.

Bild Testbericht Malabrigo Mechita 6

Sorgen machte ich mir deswegen keine. Wie bisher immer hatte das Ganze nach dem Trocknen wieder die benötigte Größe erreicht.

Bild Testbericht Malabrigo Mechita 5

In den folgenden zwei Wochen strickte ich. Die Mechita ist ein feines Garn, das mit einer relativ kleinen Nadelstärke verstrickt wird. Dennoch wuchs der „Georgia“ wie durch Zauberhand. Die Maschen rutschten problemlos über die Nadeln und das Maschenbild war sagenhaft gleichmäßig. Auch jetzt kam ich nicht umhin, die Ton-in-Ton-Färbung der Sandbank zu bewundern.

Bild Testbericht Malabrigo Mechita 4

Nachdem alle Fäden vernäht und zehn kleine Knöpfe angenäht waren, wanderte der „Georgia“ in die Waschmaschine. Wollwaschmittel und Handwäsche kalt! Das funktioniert – keine Angst 😉

Bild Testbericht Malabrigo Mechita 2

Die im Verhältnis zu den Herstellerangaben groß gewählte Nadelstärke führte zu einem schnellen Strickergebnis und machte den „Georgia“ zu einem wunderbar leichten und flexiblen Cardigan. Das Tragegefühl ist durch die Mechita einmalig, das geht problemlos auch bei direktem Hautkontakt, nichts kratzt oder stört.

Bild Testbericht Malabrigo Mechita 3

Ich hoffe, ich konnte euch einen kleinen Eindruck von diesem fabelhaften neuen Garn vermitteln, besser aber, ihr probiert die Malabrigo Mechita einfach selbst aus. Übrigens habe ich inzwischen auch die Farbe Plomo hier und naja, vielleicht bestelle ich die Diana … irgendwann beim nächsten Mal!!!

Eure Enke

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Kommentare

  1. Von Birgit am 08. Juni 2015:

    Hallo, wie viele Stränge hast du gebraucht?
    Grüße
    Birgit

    • Von Carolin am 08. Juni 2015:

      Hallo liebe Brigit,
      Enke hat die oben gezeigten 4 Stränge gebraucht.

      Viele Grüße,
      Carolin

    • Von Birgit am 08. Juni 2015:

      Hätte ich richtig gelesen. …

  2. Von Heidi Haugli am 08. Juni 2015:

    Beautiful!!

  3. Von Claudia am 08. Juni 2015:

    Wunderschön! Gut, dass ich gerade letzte Woche bestellt habe und im Moment sehnsüchtig auf das grüne Paket warte. Oder ob ich jetzt schon wieder, hhhmm… Mechita muss auf den Wunschzettel!
    Liebgruß Claudia

  4. Von Kathi am 09. Juni 2015:

    Das sieht ja edel aus! Und das hat nur zwei Wochen gedauert? Ich mach wohl was falsch… 😀
    Vier Stränge für das große Projekt sind ja auch eigentlich gar nicht so teuer. Man ist halt nur schon so Drops verwöhnt. *knauser*
    Beste Grüße!

  5. Von Alex am 09. Juni 2015:

    Hallo,

    ich kann mich nur anschließen.
    Die Mechita ist eine traumhafte Wolle! Ich stricke einen „Light and Up“ (ravelry) in Arco Iris und bin veliebt. Die Farben, die Haptik und das Maschenbild sind einfach unglaublich.
    Das wird nicht das letzte Projekt mit der Mechita werden! 🙂

    @Enke: die Jacke sieht toll aus!

    Viele Grüße!

  6. Von Renate am 10. Juni 2015:

    Auch ich habe gleich zu Anfang beim Angebot zugeschlagen und mir 2 Stränge in der Farbe Lluvias gegönnt.
    Gestrickt habe ich ein Tuch (Imagine When von Jojo Locatelli, s.Ravelry ) mit Nadelstärke 3,5 und das war immer noch recht fest. Das fertige Teil konnte ich nach dem waschen super blocken, es ist wie gewünscht etwas gewachsen.
    Das stricken war eine einzige Freude, das Garn fühlt sich wunderbar an, das fertige Tuch weich und kuschelig.
    Leider hab ich mich bei der Farbauswahl total verhauen, die schönen Fotos aus dem Blog gab es da noch nicht, die Malabrigo Bilder sind da doch irreführend.
    Das wird das nicht das letzte Mechita Projekt gewesen sein!

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