Zwischendurch was Kleines

Man muss auch die kleinen Erfolge feiern, finde ich. Nachdem ich derzeit ja vorwiegend große Projekte auf den Nadeln habe, bin ich gestern bei Facebook über den DROPS‘schen Beitrag zu einem Hilfsvideo für ein Stirnband gestoßen. Und habe Lust bekommen. Einfach mal eben so was Schnelles auf großer Nadel – perfekt!

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Die Anleitung heißt „Raquel“ und ist im Original mit DROPS Eskimo gestrickt. Nun, die hatte ich nicht daheim, wohl aber fluffi-puffi DROPS Cloud in verheißungsvollem „Lila Nebel“. Na denn 😉
Hübsch ist die Farbe ja. Wer von einem der DROPS Alpaca-Garne die Farbe 4434 daheim hat, weiß in etwa, wie sie aussieht. Eine schöne Mixfarbe mit gaaanz zarten Pinkeinschüssen drin, die man aber erst bei näherer Betrachtung sehen kann.

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Anderthalb Stunden nach Entfernen der Banderole sieht das dann so aus:

Bild Stirnband 1

Modell: „Raquel“ 156-30 von DROPS Design
Garn: DROPS Cloud, Fb. 08, nebel lila
Nadel: KnitPro Symphonie 8,0 mm

Das Stirnband ist wirklich superschnell gestrickt, perfekt also für kurzfristige Geschenke oder den Sonntagnachmittagsspaziergang im Herbstwind.

Supergut finde ich, dass DROPS in Ihrer umfangreichen Hilfsvideo-Datenbank mittlerweile für richtig, richtig viele Anleitungen spezielle Videos anfertigt. So auch für diese hier. Wer also noch nicht so ganz sicher im Umgang mit Musterdiagrammen ist, könnte sich mal an so ein Projekt mit Hilfe des Videos heranwagen.

Ach und … es hat mir wirklich Spaß gemacht. So richtig. Ich habe nämlich direkt im Anschluss nochmals in meinen Vorräten nach DROPS Andes gewühlt. Und was soll ich sagen … nun hab ich zwei Stirnbänder.

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Modell: „Raquel“ 156-30 von DROPS Design
Garn: DROPS Andes, Fb. 6420, türkis
Nadel: KnitPro Symphonie 8,0 mm

Das Stirnband wird übrigens offen gestrickt und da ich zufällig ein Nadelspiel in 8,0 mm rumliegen hatte, habe ich meine Rundnadeln hierfür nicht extra rausgesucht. Lohnt ja nicht für die kurze Strickzeit. Einfach zwei Nadeln des Spiels genommen und losgelegt.

Und wer normalerweise nicht so gerne mit dicker Nadel arbeitet, sich aber so ein kleines Teilchen zwischendurch gönnen möchte, der kann auch einfach mal im Griffelkasten stöbern und zwei gute altbewährte Bleistifte zur Hand nehmen. Sie sollten nur noch einigermaßen Länge aufweisen können, sonst wird’s knapp.

Für den regelmäßigen Gebrauch lohnt dann aber doch auch eine vernünftige Nadel, denn damit macht’s dann letztlich doch mehr Freude.

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Kommentare

  1. Von MadameFlamusse am 24. September 2014:

    Supercool, an genau sowas hab ich heute auch gedacht, weil beim Fahrradfahren der Wind schon ganz schön um die Ohren pfeift 🙂

  2. Von Kathi am 25. September 2014:

    Wirklich schön! Die Cloud sieht so superweich aus!
    Gerade beim längeren Tragen auf der Stirn darf ja nix kratzen. Wie verhält sich da die Eskimo? Die hat eine tolle große Farbpalette…

    • Von Carolin am 25. September 2014:

      Hallo Kathi,

      der wichtigste Faktor für’s Kratzen ist, dass einem nicht zu warm werden darf. Sobald man schwitzt, kitzelt einen so ziemlich alles 😉
      Grundsätzlich also, die Mütze/das Stirnband runternehmen, wenn Du in beheizte Räume gehst bzw. nur tragen, wenn es auch knackig kalt ist.
      Wenn Du das Stirnband strickst und probehalber ein Stündchen in der Wohnung bei Kaminfeuer trägst, verspreche ich Dir, sie wird kratzen. Also lieber gleich draußen anziehen 🙂

      Die Cloud ist richtig kuschelig weich, die Andes mag ich auch sehr, sehr gerne, wäre hier vermutlich sogar ein bisschen dichter, falls es windig ist.
      Eskimo ist grundsätzlich ein bisschen robuster im Griff. Das muss aber nicht heißen, dass Sie Dich kratzt. Das müsstest Du mal ausprobieren. Ich habe viele Kunden, die sie sehr gut auch am Kopf abkönnen. Aber es ist und bleibt halt Schurwolle.

      Liebe Grüße,
      Carolin

  3. Von Kathi am 25. September 2014:

    Vielen Dank für die Tips! Dieses kleine Zwischendurchprojekt kommt mir gerade recht. Werde mal mit dem Gesicht voran meine Wollvorräte bekuscheln 🙂

  4. Von Michaela am 28. September 2014:

    Die Kleinigkeit hat mich auch gleich so angesprochen, dass ich meinen Wollvorrat geplündert habe und für eine Freundin, die viel Fahrrad fährt, zwischendurch das Stirnband genadelt habe – als Geburtstagsgeschenk. Danke für die Idee, Carolin.

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