Askews Me Poncho #GoWestLanade

Fragt ihr euch, ob Lanades noch immer auf diesem West-Trip sind? Japp. Sind wir! Und zwar derzeit völlig exzessfrei, ohne Neonpeach und Flauschbeigabe – wir wollten euch ja zeigen, wie tragbar Stephens Modelle sein können 🙂

Ich hab mich inzwischen richtig schön warmgestrickt und der Faden läuft bei jedem Wetter, an so manchem Ort und zu jeder denkbaren Tages- und Nachtzeit fröhlich über die Nadeln.

Heute im Programm: der Askews Me-Poncho aus DROPS Cotton Merino und DROPS Karisma.

Bild für Beitrag „Askews Me Poncho“ 1

Total spontan an einem Freitag, noch vor dem Aufstehen, geschätzte fünf Minuten nach Veröffentlichung der Anleitung angeschlagen, fragte ich mich schon zwischendurch ab und zu, seit wann ich eigentlich Ponchos trage. Und ob ich mich auch dann für dieses Modell begeistert hätte, wenn nicht zufällig noch DROPS Karisma und DROPS Cotton Merino für längst verflossene Leidenschaften heftig aus dem Stash gewinkt hätten.

Und während ich noch so über meine Strickimpulsivität grübelte, wuchs unter den Nadeln der vertraute Askews Me-Kragen, den ich schon von meinem heiß und innig geliebten Sweater aus der gleichnamigen Anleitungs-Serie her kannte, und ich wusste: das wird gut! Ein Hoch auf günstige Gelegenheiten, frischen Wind und gut bestückte Wollvorräte! 😀

Bild für Beitrag „Askews Me Poncho“ 2

Das Stricken hat bei diesem eigentlich schlichten, zweifarbigen Patent-Modell so viel Spaß und gute Laune gemacht, dass ich beschwingt eine meiner lang gehegten Quatschideen ausprobieren musste. Ich präsentiere: Wear’n’knit!

Bild für Beitrag „Askews Me Poncho“ 3

Das nenn’ ich auf den Leib gestrickt 😀 Geht bei Ponchos sicherlich besser als Hosen, Pullis oder Shirts – bei großen Tüchern müsste man aber auch Chancen haben, hihihi.

Gegen Ende musste ich dann auch noch meinem leicht wahnhaften Modifizierungszwang nachgeben und habe vom Designer nicht vorgesehene, aber gelobte (Stolz!) Streifen eingebaut, indem ich ganz einfach für eine Streifenbreite lang das Brioche-Rippenmuster um eine Masche versetzt habe. Also so wie bei Carolins Syncopation Adoration Cowl und Hat.

Der Askews Me-Poncho ist ein bisschen kürzer als andere Ponchos, dafür schränkt er die Bewegungsfreiheit der Arme nicht so ein. Wer lieber gewärmte Nieren als freie Arme hat, kann ihn aber auch problemlos länger stricken. Bis zu den Knöcheln, wenn’s sein muss 😀 Warum auch nicht? Make it your own, nicht wahr?

Bild für Beitrag „Askews Me Poncho“ 4

Modell: „Askews Me Poncho“ von Stephen West
Garn: DROPS Karisma, 5× Fb. 48 weinrot und DROPS Cotton Merino, 5× Fb. 03 beige 
Nadel: KnitPro Nova Metall 3,5 mm
Alles weitere findet ihr im Ravelry-Projekt.

Facebook Pinterest Twitter

Kommentare

  1. Von Petra P. am 21. April 2016:

    Liebe Antje,
    Der Poncho ist super geworden, die beiden Farben harmonieren gut und sehen toll aus. Dadurch kommt das zweifarbige Patent Modell sehr gut zur Geltung und mit dem asymetrischen Teil ist es ein Hingucker. Herr West hat sich was Gutes überlegt-Respekt dafür.
    Ich liebe Ponchos,der Rücken und die Schultern hält es schön warm., einen habe ich gestrickt und einen gehäkelt für den Sommer, es ist das Titelbild vom Drops- Heft Nr. 147. Das war eine ansage für mich, wenn man viele Jahre nicht gehäkelt hat.

Schreibe einen Kommentar zu Petra P.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.