Safety Line – der (zahn)seidene Rettungsfaden

Sagt euch das Stichwort „Safety Line“ beim Stricken etwas? Falls ja: La la la, schönes Wetter heute, nicht? Wollt ihr nicht kurz ’ne Runde spazieren, während ich hier den Anderen …? 😉 Falls nein: Oooh, dann kommt man ran. Eine Safety Line ist ungemein praktisch. So praktisch, dass meine Anfänger im Strickkurs immer mit mir schimpfen, dass ich das erst in der fünften oder sechsten Stunde zeige. Sie hätten das gern unmittelbar nach den linken und rechten Maschen gelernt 😉

Die Safety Line oder der Rettungsfaden rettet einem nämlich den Allerwertesten, wenn man beim Stricken unschöne Fehler einbaut, dies erst einige Runden später bemerkt und/oder mit den vorhandenen Fehlerbehebungstechniken (Rückwärtsstricken, kontrolliert Maschen fallenlassen und wieder hochstricken, bis zum Anschlag ribbeln und alles in die Ecke werfen) nicht klar kommt oder grad keine Lust darauf hat. Dabei funktioniert die Safety Line beim Stricken wie das Zwischenspeichern bei Computerspielen oder die Sicherheitsstufen bei „Wer wird Millionär?“.

Bild Beitrag „Lifeline“ 3

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Des Vaters neue Kleider

Besondere Anlässe erfordern besondere Gaben. In diesem speziellen Fall der siebzigste Geburtstag meines Vaters, den wir Anfang des Monats ausgiebig gefeiert hatten. Und so hatte ich mir bereits Ende letzten Jahres Gedanken zu einem passenden Geschenk gemacht. Ein Glück kann ich stricken!

Er trägt gerne Pullunder. Und wenn man das Internet nach Anleitungen zu selbigen durchstöbert, ist die Auswahl an wirklich schönen Modellen, die nicht völlig altbacken sind, recht gering. Und ja, einen gaaanz klitzekleinen Moment habe ich darüber nachgedacht, diesen obercoolen Super-Mario-Pullunder zu stricken. Etwas passender zum Anlass fand ich letztlich aber Dr. G’s Memory Vest.

Bild Beitrag „Dr. G’s Memory Vest“ 1

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Fünf Tipps für (schnelle) Strick-Fotos

Mit Garn und Nadeln Schönes zu schaffen macht glücklich. Ist doch so, oder? Und wer sein Glück gern teilt, neue Inspiration sucht oder sich im Internet über sein Hobby austauschen möchte, der weiß, dass das Fotografieren irgendwie auch dazu gehört. So als Bonushobby, sozusagen 😉 Wie man auch ohne teure Spezialausrüstung und Spiegelreflexkamera schöne Fotos von seinen Werken machen kann, will ich euch heute mal kurz umreißen.

Viele von uns haben ja mittlerweile internetfähige Handys mit Kamerafunktion. Das ist wirklich superpraktisch, weil man seine Bilder dann nicht erst auf den Computer übertragen muss, um sie mit Freunden, Bekannten und der Online-Gemeinde zu teilen. Außerdem hat man sein Handy meistens griffbereit und kann quasi sofort, nachdem der letzte Faden vernäht ist, ohne viel Aufwand ein schönes Bild produzieren.

Bild Beitrag „Fototipps“ 1

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Von uruguayischen Flüssen und Plüsch-Superkräften

Ich bin ja auch eine Freundin der mittleren Garn- und Nadelstärken. Erstens hab’ ich es gern extra-kuschelig und zweitens kommt man beim Stricken mit Viereinhalber- oder Fünfer-Nadeln so wunderbar schnell voran. Außerdem finde ich, dass Superwash eine Supersache ist, denn nicht nur meine Kinder sauen ihre (und meine) Wollsachen gern mal ordentlich ein.

Wenn euch das genauso geht, dann bleibt ihr beim Stöbern im Lanade-Onlineshop wahrscheinlich auch oft bei DROPS Big Merino und Malabrigo Rios hängen. Zwei Garne die viel gemeinsam haben, aber trotzdem ganz unterschiedlich sind. Ich will sie heute mal für euch etwas genauer unter die Lupe nehmen.

Bild Beitrag „Rios/Big Merino“ 3

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Matariki

Hallo! Schön, dass ihr da seid 🙂 Auf diesen Beitrag freue ich mich schon seit letztem Frühling. Ich möchte euch heute mein „Baby“ vorstellen. Meinen Erstling in der Kategorie Anleitungen. Matariki.

Wie bei einem richtigen Baby war ich erfreut und hibbelig als es sich ankündigte, hatte so manche schlafarme Nacht und angekaute Lippen in unseren ersten Wochen und habe später beim Teststricken und nach dem Fotoshooting stolz beobachtet, wie mein „Baby“ sich in der Fremde macht 😉

Gern möchte ich euch Matarikis Geschichte erzählen – aber bestimmt wollt ihr erstmal gucken. Das ist ja immer so. Hier … ♥

Bild Beitrag „Matariki“ 6

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Genau so! Nur anders.

Na ihr? Strickt ihr noch bei diesen Temperaturen? Oder seid ihr zu Tätigkeiten übergangen, die bitte nicht das Festhalten von Wolle beinhalten? Ravelry oder das gute alte Garnstudio nach neuen Anleitungen durchstöbern, zum Beispiel? Muss ja auch sein!

Apropos Anleitungen: Ich hatte mich ja schon zu Beginn als ewiger „Alles-anders-Stricker“ geoutet. Nicht aus Prinzip oder weil die Anleitungen alle fehlerhaft wären, sondern weil mir das Ausschöpfen von Möglichkeiten so viel Spaß macht 🙂

Wahrscheinlich ging es euch auch schon mal so: Ihr findet ein Modell mit wunderschönen Einzelheiten, aber die Passform steht euch nicht. Oder ihr findet eine Anleitung, die euch quasi auf den Leib geschneidert ist, aber sie hat ein unliebsames Detail. Wenn ihr das Teil so fertig auf der Stange hängend finden würdet, müsstet ihr es schweren Herzens zurückhängen.

Schade, schade! Aber halt: ihr seid hier nicht im Klamottengeschäft. Das Traumteil mit dem kleinen Haken hängt nicht fertig auf der Stange. Ihr habt, und das ist das Schöne, die Gelegenheit es zu perfektionieren. Euer Traumgarn in Traumfarbe habt ihr da (oder wisst woher ihr es bekommt 😉 ) Und der Rest wird einfach passend gemacht!

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