Freutel – der Freubeutel

Oh, ich freue mich schon seit Wochen, dieses Geheimnis endlich lüften zu dürfen! Merket auf, es gibt jetzt Freutel bei uns im Shop! Was das denn nun wieder sei und wofür du das bräuchtest? Gemach, gemach! Die Antwort ist eigentlich ganz einfach: Es ist grandios schön und es kommt im Set. Wir lieben Sets! Du doch sicherlich auch, oder?

Zugegebenermaßen bin ich ein bekennendes Set-Opfer: „Das gibts auch im Set? Her damit.“„Oh! So im Tütchen, ja? Super! Ich nehm’ zwei!“ So fertig zusammengestellt sieht man eben direkt schon vor dem inneren Auge, was es werden soll. Oder halt eben auch nicht, aber es sieht so gut aus! Und harmonisch! Man weiß zumindest, dass es toll wird, egal, was es am Ende werden wird, nicht wahr?

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Aber lass uns mal gemütlich zusammensetzen, Strickzeug in die Hände und dann erzähle ich alles von Anfang an, ja? Damit uns dabei nicht langweilig wird, würze ich die Geschichte mit allerlei Bildchen. Ich hab Mathildchens Sabberlätzchen hier rumliegen, vielleicht möchtest du dir auch noch was holen.

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Herrje, ist es schon April? Auf keinen Fall! Bei mir ist es noch Januar, denn ich bin noch voll beim Thema gute Vorsätze. Dieses Jahr soll ja das Jahr werden, in dem ich lang gepflegte Strickpläne endlich umsetze. Und nachdem das Thema Einhörner erfolgreich abgehakt ist, folgt der nächste Punkt auf meiner Liste: Oversize-Pullover.

Ich stricke so gut wie alle meine Pullover mit maximal fünf Zentimeter Luft im Brustumfang. Das hat natürlich auch etwas damit zu tun, dass ich sie gerne so trage, aber auch viel damit, dass eine kleinere Größe schneller gestrickt ist als eine größere. Dabei schaue ich immer ein bisschen angst- und neidvoll auf lässige Modelle wie Joji Locatellis Boxy. Neidvoll, weil ich eigentlich auch gern mal so etwas stricken und tragen würde. Angstvoll, weil ich befürchte, darin auszusehen wie ein Waisenkind im Kartoffelsack. Mein tapferer Kompromiss heißt „Herbarium“ und ist ein Pullover von Nadia Crétin-Léchenne. Schaut mal her!

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Öffentliches Stricken – „Knit In Public“

Sagt mal, strickt ihr eigentlich nur zu Hause im stillen Kämmerlein? Oder auch mal in der Öffentlichkeit? Also, ich stricke ja immer und überall. „Whenever I sit, I knit.“ habe ich mal irgendwo gelesen und für mich stimmt das total! Naja, ich stricke auch im Stehen. Wenn ich koordinatorisch etwas besser wäre, würde ich auch im Gehen stricken! Aber Menschen, die es schaffen, auf einer völlig ebenen Fläche über die eigenen Füße zu stolpern, sollten das lieber lassen. Wirklich.

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Fasern im Vergleich

Ein interessantes und hübsches, neues Strickprojekt ist schnell gefunden. Aber wonach wähle ich denn nun das passende Garn für das Traumteil-to-be aus? Es liegt nahe, zuerst einmal nach der Garnstärke beziehungsweise Maschenprobe zu schauen, denn der Pulli soll schließlich hinterher gut sitzen und das Tuch soll nicht zu klein oder zu groß werden.

Allerdings gibt es noch eine Reihe weiterer Kriterien, welche vielleicht nicht ganz unentscheidend sind. Eines davon ist die Garnzusammensetzung, sprich, welche Fasern sind in dem Garn verarbeitet worden? Um euch die zukünftigen Entscheidungen etwas leichter zu machen, mache ich heute mit euch einen kleinen Ausflug in die Welt der Faserkunde.

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Das PVO-Löchlein-Syndrom

Als bekennende Verfechterin des PVO (Pullover, Von Oben nach unten gestrickt) muss ich euch etwas gestehen, dass ihr aber vermutlich schon wisst. Ja, er hat keine Nähte und wird (fast) vollständig auf der Außenseite gestrickt. Ja, man kann die Länge der Ärmel und des Rumpfes perfekt kontrollieren, denn ja, man kann den Pulli während des Strickens jederzeit anprobieren. Aber, ach: tief durchatmen! Er ist dennoch nicht perfekt. Er hat eine Schwachstelle! Er hat Löchlein unter den Armen.

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Eine perfekte Babymütze

Jedes Mal, wenn sich im Umfeld, oder gar im eigenen Haushalt, Nachwuchs ankündigt, stellen sich dem/der geneigten StrickerIn dieselben Fragen: Was braucht so ein Baby wirklich und womit soll ich es stricken? Welche Anleitungen sind tauglich, welche Mützen weilen tendenziell eher auf dem Kopf als daneben? Zu guter Letzt: Braucht ein Baby massenhaft Socken?

Die Antworten hierzu sind so vielfältig wie die Menschen, die sie geben. Alles hat Vor- und Nachteile und am Ende ist der Fragende realistisch gesehen kein Stück weiter. Die Liste der Dinge, die man superschön findet, ist allerdings merklich gewachsen.

Da nun in unserem Hause seit geraumer Zeit so ein herrlich kleines Lebensfreudebündel vergnügliche Quietschgeräusche von sich gibt, habe ich zwar noch weniger Zeit zum Stricken und Schreiben als zuvor, doch produziere ich auch jede Menge ein paar wenige, dafür unter anderem sehr niedliche, kleine Sachen.

Für all jene, die meinem Werken auf Instagram oder Facebook nicht folgen – es ist einfach so viel schneller geknipst als geschrieben, nicht wahr? –, möchte ich meine absolute Lieblings-Babymütze heute im Blog zeigen. Ich kann mit Inbrunst verkünden: das Teil sitzt! Schaut her:

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