Fasern im Vergleich

Ein interessantes und hübsches, neues Strickprojekt ist schnell gefunden. Aber wonach wähle ich denn nun das passende Garn für das Traumteil-to-be aus? Es liegt nahe, zuerst einmal nach der Garnstärke beziehungsweise Maschenprobe zu schauen, denn der Pulli soll schließlich hinterher gut sitzen und das Tuch soll nicht zu klein oder zu groß werden.

Allerdings gibt es noch eine Reihe weiterer Kriterien, welche vielleicht nicht ganz unentscheidend sind. Eines davon ist die Garnzusammensetzung, sprich, welche Fasern sind in dem Garn verarbeitet worden? Um euch die zukünftigen Entscheidungen etwas leichter zu machen, mache ich heute mit euch einen kleinen Ausflug in die Welt der Faserkunde.

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Das PVO-Löchlein-Syndrom

Als bekennende Verfechterin des PVO (Pullover, Von Oben nach unten gestrickt) muss ich euch etwas gestehen, dass ihr aber vermutlich schon wisst. Ja, er hat keine Nähte und wird (fast) vollständig auf der Außenseite gestrickt. Ja, man kann die Länge der Ärmel und des Rumpfes perfekt kontrollieren, denn ja, man kann den Pulli während des Strickens jederzeit anprobieren. Aber, ach: tief durchatmen! Er ist dennoch nicht perfekt. Er hat eine Schwachstelle! Er hat Löchlein unter den Armen.

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Eine perfekte Babymütze

Jedes Mal, wenn sich im Umfeld, oder gar im eigenen Haushalt, Nachwuchs ankündigt, stellen sich dem/der geneigten StrickerIn dieselben Fragen: Was braucht so ein Baby wirklich und womit soll ich es stricken? Welche Anleitungen sind tauglich, welche Mützen weilen tendenziell eher auf dem Kopf als daneben? Zu guter Letzt: Braucht ein Baby massenhaft Socken?

Die Antworten hierzu sind so vielfältig wie die Menschen, die sie geben. Alles hat Vor- und Nachteile und am Ende ist der Fragende realistisch gesehen kein Stück weiter. Die Liste der Dinge, die man superschön findet, ist allerdings merklich gewachsen.

Da nun in unserem Hause seit geraumer Zeit so ein herrlich kleines Lebensfreudebündel vergnügliche Quietschgeräusche von sich gibt, habe ich zwar noch weniger Zeit zum Stricken und Schreiben als zuvor, doch produziere ich auch jede Menge ein paar wenige, dafür unter anderem sehr niedliche, kleine Sachen.

Für all jene, die meinem Werken auf Instagram oder Facebook nicht folgen – es ist einfach so viel schneller geknipst als geschrieben, nicht wahr? –, möchte ich meine absolute Lieblings-Babymütze heute im Blog zeigen. Ich kann mit Inbrunst verkünden: das Teil sitzt! Schaut her:

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Kleiner Sockenlehrgang: Fersentypen im Überblick

Seid ihr alle gut durch diesen schrecklich kalten Winter gekommen? Ich werde bei diesen arktischen Temperaturen ja immer zum Eichhörnchen und überlebe allein durch einen großen Vorrat an Tee, Schokolade und warmen Wollsocken. Tee und Schokolade sind langsam aufgebraucht, die Socken dagegen sind noch da. Deshalb dachte ich mir, ich erzähle euch heute mal was über meine liebsten Sockenkonstruktionen.

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Sockentypen und -anleitungen gibt es ja wie Sand am Meer und in den wildesten Ausführungen. Das wichtigste an einer Socke ist aber eigentlich immer die Ferse. Sie bestimmt, wie gut die Socke sitzt und dadurch oft auch, wie gut sie aussieht. Sie sind aber auch so ziemlich das komplizierteste an der ganzen Socke – die Wahl der richtigen Ferse ist also etwas, was man sich durchaus im Vorfeld überlegen sollte. Schauen wir uns die Klassiker mit ihren Vor- und Nachteilen einmal an.

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Och, och, noch ein Loch!

Handgestrickte Socken! Ach, für die kalten Winterfüße gibt es doch kaum was Besseres, oder? Doch was, wenn sie löchrig werden? Wegwerfen, neue Wolle bestellen und neu stricken? Hmmm, nicht wirklich, oder? Wie wäre es mit: Stopfen, neue Wolle bestellen und was Anderes stricken? Klingt doch gleich viel besser 🙂 Ich zeig euch mal, wie es geht.

Für mein Beispiel müssen hier Strümpfe aus DROPS Karisma herhalten. Gut, die Karisma eignet sich nur bedingt für Socken. Und wenn, sollte man sie tunlichst als Haussocken in der Wohnung tragen. Und nicht drei Stunden drin wandern gehen. Wieder was gelernt …

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Komplettanleitung „Regentag“

Mummel, mummel, murmel! Ach, entschuldigt, ich stecke bis zur Nase in meinem Regentag – ihr entsinnt euch? Unser letzter Mystery-KAL, das dicke, weiche Tuch nach einer Anleitung von Corinna, das wir zusammen in vier Etappen gestrickt haben, ist ja jetzt schon ein paar Wöchelchen her – ich hoffe, dass das fertige Stück vielen von euch den sich dem Ende zuneigenden Winter kuschelig, warm und mummelig gemacht hat.

Wir möchten euch heute die vollständige, ungekürzte, aufgebohrte und in einem Rutsch wegstrickbare Komplettversion präsentieren, die wir für euch vorbereitet haben, noch einmal ein wenig Revue passieren lassen und schließlich auch Corinnas namensgebendes Exemplar vorführen. Also, holt schon mal den Drucker aus dem Standby, legt sechs Blatt feinstes Premiumpapier ein und freut euch vor!

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