Me Knit English One Day

„Oh, was für eine schöne Strickjacke, die würde ich gern mal machen! Ach Moment … nee, oder? Die Anleitung ist ja mal wieder auf Englisch! Mist, dann geht es halt nicht.“ – Kommt euch das bekannt vor? Habt ihr unseren Versicherungen, Strick-Englisch sei wirklich einfach zu meistern, bisher nie glauben wollen? Oder wollt ihr uns eigentlich glauben, habt aber Angst, zu verzweifeln?

Bevor ihr jetzt die Augen für immer vor englischen Anleitungen verschließt und nur noch Verena, Martina, Brigitte und ähnliches stricken müsst, veranstalten wir heute eine Nachhilfestunde. Setzt die Denker-Mützen auf (put on your thinking caps), spitzt die Bleistifte (sharpen your pencils) und los gehts (here we go)! Seid ihr dabei (are you on board)?

Ich habe eine Anleitung für diese Jacke – ja, wir gehen direkt in die Vollen! – herausgesucht, die ich mit euch Schritt für Schritt erarbeiten möchte.

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Wir haben da schon mal was vorbereitet

Schritt eins: Anleitung ausdrucken, Bleistift und Textmarker suchen, Nerven bewahren. Check.

Schritt zwei: Nicht in Panik ausbrechen (don’t panic), bloß weil da eine Menge Text zu stehen scheint und die Anleitung sechs Seiten umfasst! Ich erkläre euch nachher, warum die so lang ist. Der Trick ist nämlich, erstmal nur das Wichtigste zu lesen!

Schritt drei: Glossar in der Anleitung suchen. Das befindet sich meistens ganz hinten unter der Bezeichnung abbrevations, zu deutsch: Abkürzungen.

Habt ihr es gefunden? Prima! Hier sind alle in der Anleitung gebrauchten Abkürzungen aufgelistet und erklärt. Bei manchen Strickmustern, so auch bei diesem, sind sogar hier schon die Techniken dazu erklärt, die Fortgeschrittenen (runaways) können hier direkt Punkte sammeln.

Schritt vier: Sucht euch online ein gutes Strickwörterbuch oder bemüht unsere brandneue, extra für euch erstellte (Trommelwirbel) Vokabelliste! Die könnt ihr euch ausdrucken und an die Klotür hängen, laminieren und ins Strickkörbchen legen, von A bis Z durcharbeiten und auswendig lernen, was ihr wollt. Oder ihr speichert sie einfach ab und greift bei Bedarf immer wieder darauf zu. Was hier nicht drauf ist, braucht ihr nicht findet ihr hier.

Schritt fünf: Schreibt alle für diese Anleitungen nötigen Übersetzungen in das Glossar hinter die jeweiligen Begriffe. So müsst ihr nur an einem Ort nachschauen, und nicht in verschiedenen Listen blättern. Um die Techniken kümmern wir uns gleich.

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Gut, was haben wir denn da …

Und jetzt zu den Techniken. Ihr könnt natürlich in eurem analogen oder digitalen Wörterbuch nachschauen, was jede einzelne Vokabel bedeutet und dann Wort für Wort übersetzen. Oder ihr gebt einfach M1L beziehungsweise M1R bei einer Suchmaschine eurer Wahl ein und schaut, was kommt.

Meist, so auch in diesem Fall, sind das diverse schriftliche und Videoanleitungen (neudeutsch Tutorial), nach denen es sich prima lernen lässt. In diesem Muster jedoch sind diese und viele andere (beim ersten Stricken) etwas kniffligeren Techniken verlinkt! Und zwar so schön bebildert, dass es den Text dazu fast gar nicht mehr braucht. Das ist mal komfortabel, oder?

So, der erste Teil der Vorbereitungen ist schon abgeschlossen. Wir schauen uns die erste Seite mal genauer an. Welche Informationen brauchen wir dringend? Ganz oben steht immer der Name der Anleitung. Interessiert es uns, was Harvest auf Deutsch bedeutet? Also mich nicht. Darunter ist immer ein kleiner, einleitender Text zur Anleitung, den kann man getrost überlesen. Eine befreundete Designerin hat sich mal den Spaß erlaubt, für einen Teststrick hier völligen Quatsch hinzuschreiben, hat keiner gemerkt!

Gut, dann geht es weiter mit dem fett gedruckten (immer ein guter Hinweis, dass es wichtig sein könnte) Wort sizing (1). Das erklärt sich mit der abgebildeten Tabelle eigentlich von alleine, hier geht es um die Größe. Wichtig hier: es sind alle Maße nur in Inch angegeben! Ein Inch ( Zoll) sind 2,54 Zentimeter. Sehr nett von der Designerin hier, dass es zu den angegebenen Maßen eine Schemazeichnung gibt, so müssen wir die Vokabeln für chest, sleeve, hem to underarm und upper arm nicht nachschauen, die ergeben sich von selbst! Ich habe das mal farblich codiert, nur der Übersichtlichkeit halber.

sizing notes ist ist ebenfalls fett gedruckt und damit vielleicht noch interessant. Ich habe bei meiner Lieblings-Sprach-Website (gibt es auch als App) dort einfach mal den ganzen ersten Satz (choose a size based upon your body measurements plus desired ease) eingegeben und heraus kam dies:

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Jetzt können wir es uns fast schon denken! Es bleiben noch offen: Die Vokabeln choose (wählen) und ease. Ease ist eine wichtige Strickvokabel und bezeichnet, wie locker oder eng euer fertiges Strickstück sitzen soll. Ease ist die Abweichung des Strickstücks vom tatsächlichen Körpermaß. Wenn ihr beispielsweise einen Brustumfang von 100 cm habt, und ihr strickt einen Pullover mit ebendiesem Umfang, habt ihr keinerlei ease. Mit 110 cm sind es 10 cm positive ease, mit 95 cm sind es 5 cm negative ease.

„Wähle eine Größe, die deinen Körpermaßen inklusive der gewünschten Differenz entspricht.“ Frei übersetzt: „Stricke eine Größe, in der du dich wohl fühlst“. Wer hätte das gedacht …

Hier steht dann noch, dass Frauen supi aussehen mit -1 inch bis +1 inch ease. Wir machen aber, was wir wollen und entscheiden das selbst! Ha.

Ich bin noch gar nicht müde!

Es geht weiter mit materials (2). Materials (Materialien) übersetze ich jetzt einfach mal nicht, genau so wenig wie Yarn (Garn). Yardage ist die Menge an Garn, die ihr benötigt. Hier muss man aufpassen, ob Gramm, Knäuel, Meter oder Yards angegeben sind! In diesem Fall scheinen es Yards zu sein. Also hier später kurz abgleichen, ob ihr auch genug bestellt.

Für diese Jacke wird ein Worsted/Aran weight yarn benötigt. Wem diese Angaben nichts sagen, kann einfach mal bei den angegebenen Nadelstärken (needles) schauen, das gibt meist schon einen guten Hinweis. Oder aber man lässt sich ganz komfortabel bei uns im Shop die Garne sortiert nach Garngruppe anzeigen, das geht auch 🙂

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Gauge = Maschenprobe. Wichtig!! Wirklich wichtig. Ernsthaft. Nur so könnt ihr herausfinden, welche Größe ihr stricken wollt respektive müsst. Ich habe mal rein hypothetisch die Größe M/L markiert, diesen Anleitungen werde ich folgen.

Dann braucht man noch: Maschenmarkierer, eine Stopfnadel zum Vernähen der Fäden und etwas Restgarn. Aber mal ehrlich, das hättet ihr euch auch so gedacht, oder?

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Und? War schlimm bis jetzt? Nicht wirklich, oder? Schön die Nerven bewahren, wir fangen an! Uh, da steht ja jetzt eine Menge Text, muss ich das alles lesen? Nein! In dieser Anleitung nicht! Denn in diesem Abschnitt steht, wie die Jacke aufgebaut ist, und was in welcher Reihenfolge gestrickt wird. Aber erstens sind wir ja schon versierte StrickerInnen und zweitens gibt es in dieser Anleitung Schemazeichnungen, die alles erklären! Problem gelöst.

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Gut, es geht jetzt also richtig los. Wir suchen das CO (Cast on = anschlagen) und markieren es. Au wei, provisional cast on steht hier?! Ach, da ist ja auch schon der Link dazu! Also 16 Maschen provisorisch anschlagen.

Und jetzt wird gestrickt

Set up Row = Vorbereitungsreihe: p2, knit to end. Wir bemühen unser Glossar und übersetzen: 2 Maschen links, rechte Maschen bis zum Ende. Check.

Row 1: knit = rechte Maschen. Check.

Row 2: p2, knit to end = 2 Maschen links, rechte Maschen bis zum Ende. Check.

Geht, oder?

Und jetzt seid ihr dran: Findet heraus, wie oft ihr Reihe eins und zwei wiederholen müsst, um eure Größe zu stricken. _-mal. Sehr gut!

Und schon geht es weiter mit den Vorgaben zum Stricken der Passe (Yoke). Wieder mit einer Schemazeichnung, die euch die Strickrichtung erklärt. Jetzt wird es spannend, lasst euch von dem vielen Text und den ganzen Zahlen nicht unterkriegen (don’t panic)! Markiert euch jede Maschenzahl für eure Größe in einer Farbe, damit ihr nicht den Überblick verliert. Alle kniffligen Operationen sind verlinkt.

Das meiste erklärt sich beim Stricken und Ausprobieren von selbst, wie zum Beispiel die letzte Zeile: „undo the provisional cast on, put live stitches onto LH needle and work across them as follows …“. Habt ihr schon eine Idee dazu? Könnte das vielleicht der Anfang der Reihe sein, nur gespiegelt? Auch wenn ihr im Englischen noch nicht so fit seid, beim Stricken macht euch keiner was vor! Geschafft? Super, herzlichen Glückwunsch!

Spezialisten wie ich haben in langer, leidvoller Erfahrung gelernt, dass es sich lohnt, am Ende einer Aufnahmereihe noch einmal die Maschen zu zählen und die Position der Marker zu überprüfen. Gegebenenfalls in der nächsten Reihe dann durch geschickt platzierte Zu- oder Abnahmen korrigieren. Das seht ihr jetzt auch so im nächsten Abschnitt – grünes Ausrufezeichen.

Die nächste Vorbereitungsreihe bekommt ihr dann schon ganz alleine hin, oder?

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Wie, schon Schluss?

Ab jetzt kommen hier nicht mehr viele Erklärungen, nur noch ein paar wichtige Vokabeln. Eine davon ist increase = zunehmen. Eine weitere ist decrase = abnehmen. So, das war es auch eigentlich schon. Den Rest schafft ihr bestimmt, es jetzt gibt es nur noch ein paar wichtige Ratschläge von mir:

  1. Traut euch einfach!! Was kann denn schon passieren? Im schlimmsten Fall schafft ihr es nicht beim ersten Mal und müsst ein paar Meter Garn ribbeln. Kommt in den besten Familien vor und ist keine Schande.
  2. Behaltet die Nerven! Überfliegt die Anleitung und markiert euch als erstes den CO (Cast on). Hier geht es erst los, alles andere ist Vorspiel.
  3. Versucht, wichtige von unwichtigen Informationen zu trennen. Ihr müsst nicht die ganze Anleitung Wort für Wort von vorne bis hinten verstehen! Fett oder kursiv Gedrucktes ist hier oft ein guter Hinweis.
  4. Macht eure ersten Gehversuche mit englischen am besten mit anfängerfreundlichen Anleitungen.
  5. Benutzt Vokabelhelfer wie unsere Liste, eine Vokabel-App oder Freunde!
  6. Don’t panic! Alles wird gut (everything will be fine)!

Und nun noch ein Wort zu englischen Anleitungen generell. Englische beziehungsweise amerikanische Anleitungen sind meistens so geschrieben, dass jede einzelne Reihe respektive Runde beschrieben ist. Jede. Einzelne. Reihe. Die Anleitungen wirken dadurch viel länger und vielleicht deshalb komplizierter. Aber in Wirklichkeit ist es ein großer Vorteil gegenüber den üblichen deutschen Anleitungen à la „ 8× jede 4 Reihe bds. abnehmen, dabei gleichzeitig jede 6 Reihe gegen den Halsausschnitt zunehmen, Knopfleiste und Abnäher beachten“. Ihr braucht euch also nicht auf den Verlauf der Anleitung und etwaige Stolperfallen zu konzentrieren, sondern könnt einfach nur ganz genau machen, was dort steht.

Sehr sehr gerne unterstützen wir euch bei eurer ersten englischen Anleitung, um euch die Strickwelt noch schöner und größer zu machen! Wie wäre es mit einem KAL in unserer Ravelry-Gruppe? Diese Jacke oder ein anderes Muster. Ihr entscheidet, ich moderiere! Who is on board?

Yours sincerely,

Sarah

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Kommentare

  1. Von Claudia am 01. August 2018:

    Danke , so ähnlich habe ich auch begonnen . Auch ich kann nur sagen traut euch , viel einfacher als gedacht . Ich mag mittlerweile die englischen Anleitungen wesentlich lieber , da sie viel genauer sind .
    LG

  2. Von Juliane am 01. August 2018:

    Ich kann mich Claudia nur anschließen. Wenn man die ersten Hürden überwunden hat, ist das Stricken nach englischen Anleitungen pillepalle!
    Ich finde Sarahs Anleitung für Anfänger sehr gut. Sowas hätte ich mir am Anfang auch gewünscht.

  3. Von Kerstin am 02. August 2018:

    Auch ich hab mich auf ähnliche Art an die englischen Anleitungen herangearbeitet. Und inzwischen arbeite ich häufiger nach englischsprachigen als nach deutschen. Ist alles kein Hexenwerk, und vielleicht verliert ja der eine oder die andere die Scheu nach diesem Blog-Beitrag! Es lohnt sich.

    An dieser Stelle einen herzlichen Dank an die emsigen Schreiberinnen – ich freu mich immer über jeden neuen Beitrag und hab schon viele Ideen daraus gezogen!

    LG, Kerstin

  4. Von Susanne am 02. August 2018:

    Ein toller Artikel für diejenigen, die sich bislang nicht getraut haben. Nun gibt es keine Ausrede mehr 😉
    Ich stricke mittlerweile viel lieber nach englischen Anleitungen. Habe ich die Wahl, nehme ich die englische.
    Lieben Gruß Susanne

  5. Von Daniela am 02. August 2018:

    Danke, danke, danke für diesen Artikel
    Ich habe in den letzten 30 Jahren nur Kleinigkeiten gestrickt. In Einzelteilen!
    Seit letztem Jahr bin ich nun auf der Suche nach einem schönen Pulli. Bin ganz begeistert von der Idee, alles am Stück zu stricken und von oben.
    Leider sind alle Anleitungen, die mir gefallen, auf Englisch. Die Sprache selbst spreche ich fließend, die Strick- bzw. Bekleidungstechnischen Fachbegriffe konnte ich im Wörterbuch nachschlagen. Was mich jedoch abgeschreckt hat, waren die vielen Abkürzungen. Ich hatte immer das Gefühl, irgendwelche groben Fehler zu machen, wenn ich nicht alles zu 100% verstehe.
    Der Artikel kam gerade rechtzeitig. Die Wolle liegt bereit. Drops Nord in schwarz. Die Anleitung ist ausgedruckt. Flax light. Mutig genug, um den Ausschnitt vorne etwas zu vergrößern bin ich Dank diesem Blog auch. Dann schlag ich heute Abend mal schnell die Maschenprobe an, damit ich in den nächsten Tagen loslegen kann.
    LG Daniela

    • Von Susanne am 02. August 2018:

      Hihi, das ist ja lustig- der Flax light war auch meine erste englische Anleitung! 🙂 Viel Spaß dabei- ich finde sie klasse geschrieben (war noch dazu mein allererster Pulli und er ist trotzdem was geworden ;-)) und sie hat mir Mut für mehr englisches gemacht!

      LG,
      Sue

  6. Von Kata am 02. August 2018:

    Ich habe zuerst Anleitungen auf Englisch und Deutch gesucht. Dann kann man immer mit Englisch anfangen und dann bei der deutschen Anleitung nachschauen, wenn man nicht weiter kommt.

  7. Von Kerstin am 02. August 2018:

    Ich stricke fast nur noch nach englischen Anleitungen und habe die englischen Begriffs schneller parat als die deutschen. Meinen strickenden Freundinnen versuche ich immer zu vermitteln, wie einfach die englischen Anleitungen sind. Mir glaubt nur keine So kann ich weiter mit Stücken von Stephen West, Curious Handmade oder Joji Locatelli Punkten und werde für ein Strickgenie gehalten

  8. Von Susanne am 02. August 2018:

    Hey Sarah,
    super schön erklärt!! Mit dieser Hilfe hätte ich mich sicher schon früher an englische Anleitungen getraut. Am Anfang ist die Scheu da echt groß, aber ich schließe mich meinen Vorrednerinnen an- ich mag mittlerweile sogar auch die englischen lieber ;-). Irgendwie sind die so schön klar strukturiert und wirklich detaillierter! Und auch wenn die ersten ein/zwei Versuche noch mit Nachschlagen und Grübeln verbunden sind- es sind nicht soooooo viele Vokabeln und Abkürzungen, die wiederholen sich ständig und man kennt die meisten davon schnell. Und es eröffnet einem bei Ravelry (und sonstwo) sooo schöne neue Welten!! :-)))
    Inch und cm umrechnen ist bisschen nervig, aber da hab ich den Google-Umrechner als Lesezeichen auf dem Handy, dann ist das kein Problem mehr (ja, ich weiß, es soll Menschen geben, die freiwillig kopfrechnen… ich bin keiner davon ;-)).
    Eigentlich ist das wie bei englischen Rezepten… ewig ängstlich davor gedrückt, dann Cup-Maß gekauft und bisschen „Leo“ gequält und jetzt bin ich froh drum :-))

    LG- und danke für euren tollen (hilfreichen, interessanten, witzigen und so sympathischen) Blog!!

    Sue

  9. Von Margret am 02. August 2018:

    Wow, jetzt gibt es auch wohl für mich keine Ausrede mehr …
    Einfach immer wieder schön, informativ und witzig auf dem Blog hier !
    Dankeschön dafür !!!
    LG

  10. Von Cornelia am 03. August 2018:

    Liebe Sarah, es ist wirklich genauso, wie du sagst. Einfach loslegen! Immer mal nachschlagen. Die ein oder andere Schwierigkeit entsteht manchmal, aber das kommt auch bei deutschen Anleitungen vor. Damals war mein größtes Problem, dass to knit stricken und auch rechte Maschen stricken heisst. Bei „knit one row“ habe ich zuerst immer gedacht: und wie soll ich sie stricken?
    Vielen Dank für Deinen Beitrag!

  11. Von Anja am 03. August 2018:

    Runaways? Aha, ich sag nur: „Peter, Paul and Mary are sitting in the kitchen“ – Peter, Paul und Maria sitzen im Kittchen….Du bist so süß 😉

    • Von Sarah am 06. August 2018:

      hihihi, genau die hab ich gemeint! Peter Paul und Maria planen eine Bankräuberei. I love Otto 🙂

  12. Von Ute am 03. August 2018:

    Liebe Sarah,

    vielen Dank für deine Beschreibung.
    Ich habe ein Top auf den Nadeln und das nächste Projekt wird nach einer englischen Anleitung entstehen. Diese bekam ich geschenkt, also Pflichtarbeit. Natürlich hatte ich sie mir gewünscht. Aber die Schenker warten sicher drauf.
    Machst du in der Lanadegruppe einen Extrathread für Dummies wie mich oder in einen anderen fragen, wenns ein Knoten im Hirn ist?

    • Von Sarah am 06. August 2018:

      Liebe Ute, ich werde in der Lanadegruppe einen KAL starten. Beginners only!

  13. Von Klara am 03. August 2018:

    Grossartiger Post!
    Ich bin froh und glücklich vor etwa sieben oder acht Jahren unbedingt eine kleine Jacke von der legendären Elisabeth Zimmermann stricken zu wollen. Dann hatten es mir die Anleitungen von Ysolda angetan.
    Ich habe auch die unbekannten Begriffe online übersetzt, und siehe da, die Begriffe sind viel klarer und die Anleitungen erschliessen sich einem sehr bald.
    Die Anleitungen von tincanknits sind fantastisch. Sie sind jedes mal ein Treffer! Und dass sie eine ganze Kollektion komplett frei und praktisch für den blutigsten Anfänger geschrieben haben, schreit ja geradezu danach gleich damit zu beginnen. Die Socken aus dieser Kollektion verwende ich immer, wenn ich jemandem das Sockenstricken „in english“ beibringe.

    Beim KAL mache ich gerne mit! Ich hab ihn auf dem Gruppenboard nicht direkt gesehen. Ich würde gerade diesen Cardigan gerne stricken.

    • Von Sarah am 06. August 2018:

      ja, diese Kollektion finde ich auch großartig! Ich werde den KAL bald einrichten, schau einfach beizeiten nochmal in der Gruppe vorbei 🙂

    • Von Klara am 07. August 2018:

      Ich sehe, dass der KAL eher für die „ersten Schritte mit englischsprachigen Anleitungen“ gedacht ist. Das ist bestimmt eine gute Idee. Am Anfang braucht es schlicht und auch verständlich einiges an Geduld und Zeit, um am Ball zu bleiben. Ich wünsche viel Spass!

  14. Von Polly am 04. August 2018:

    Tausend Dank!!! Woher wusstest du bloß, dass ich genau das brauche?
    Schleiche schon dauernd um englische Anleitungen herum!
    Einfach großartig,

    • Von Sarah am 06. August 2018:

      Ach, Du bist ja nicht die einzige, die das braucht 😉 Aber schön, dass Du Dich jetzt trauen willst!

  15. Von Birgit am 05. August 2018:

    Wieder diese Loblieder auf das Stricken nach englischsprachigen Anleitungen, dazu noch mit diesen phantastischen Hilfestellungen!!! Danke! Jetzt muss ich mich auch einfach trauen.

    • Von Sarah am 06. August 2018:

      genau! Mach doch gern beim KAL mit!

  16. Von Sarah am 06. August 2018:

    Ihr Lieben, vielen vielen Dank für diese positive Rückmeldung! Die Zeit war wohl reif 🙂
    Ich werde in der Ravelry Gruppe einen KAL für alle interessierten starten und dort die Einzelheiten hinterlegen. Let’s have a lot of fun!

  17. Von Heike am 19. August 2018:

    Das ist richtig toll verständlich. Ich habe mir es vor Jahren so ähnlich erarbeitet und mittlerweile stricke ich als Deutsche meist lieber nach englischen Anleitungen.
    Sehr gern würde ich mich mal an was russisches wagen, aber bisher hab ich mich noch nicht aufrappeln können.

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