Frühjahrsputz, der ganze West muss raus #GoWestLanade

Nun, da mir die Frühjahrssonne bereits den ersten Sonnenbrand auf die Nase gezaubert hat, konnte ich mich sogar durchringen, meinen winzig kleinen Garten fit zu machen. Gut, „Garten“ ist jetzt ein bisschen übertrieben, selbst wenn man ihn als winzig bezeichnet. Es ist vielmehr ein kleiner Kräuterbeet-Streifen mit ein paar kläglichen Gemüse-Versuchen und einer Ecke voll Blümchen. Aber wollen wir mal nicht so sein, die Minze sprießt bereits, es wird wieder Mojito und Eistee im Sommer geben – yay!

Und wenn ich grad so schön am Frühjahrsputz bin, dann fege ich heute mal durch meine UfO-Kiste. Um genauer zu sein in der letztjährigen #GoWest-Lanade-Aktion und den entstandenen … Projektleichen.

Bild für Beitrag „Reis Sweater“ 5

Vorgestellt habe ich euch im vergangenen Jahr meine #GoWest-Projekte 02 bis 09, interessanterweise ist mir tatsächlich nicht nur der zuletzt gezeigte Exploration Station völlig in Veröffentlichungsvergessenheit geraten, sondern auch der im November gestrickte „Wavelike“, meiner Nummer 10 also. Dieser hat aber definitiv seinen eigenen Beitrag verdient, alleine wegen der stimmungsvollen Bilder, die mein Haus- und Hoffotograf und Ehemann vor einiger Zeit geschossen hat. Den gibt es also demnächst zu sehen.

Heute widmen wir uns den Ungeliebten. Den Nicht-Fertig-Gewordenen. Denen, bei denen mich die Motivation verließ oder das Neue lockte. Fangen wir an mit meiner – ganz wunderbar umschifften – Nummer 1.

Der Reis-Sweater

Geniales Teil eigentlich. „Genial“, weil dieser Pulli toll geworden ist. Ich habe einen riesigen Haufen Reste aufgebraucht und einen wirklich schicken Pulli in Rekordzeit mit viel Freude und Hingabe gestrickt. „Eigentlich“, weil ich manchmal vor lauter Enthusiasmus Dummheiten begehe. Zum Beispiel nicht drüber nachzudenken, dass man als pralle Birne vielleicht keinen Pulli mit Schnitt eines Verkehrsschildes – sprich, einen Männerpulli – stricken sollte, ohne an der Form was zu verändern. Das Ende der traurigen Geschichte war, dass der Pulli um die Hüften passte, obenrum aber meine beiden Kinder zusätzlich reinpassten.

Bild für Beitrag „Reis Sweater“ 7

Das Stück war nicht tragbar. Gar nicht. Selbst ein wirklich großer, sehr kräftiger Mann hätte sich darin umdrehen können. Keine Chance. Was also tun?

Bild für Beitrag „Reis Sweater“ 1

Modell: „Askews Me Sweater“ von Stephen West
Größe: XL
Garn: Resteverwertung DROPS Lima und DROPS Karisma. Farben und Mengen im Ravelry-Projekt.
Nadel: KnitPro Symfonie Rundnadel 4,0 mm

Ribbeln stand nicht zur Debatte, ich habe in kaum einem Projekt so viele Fäden vernäht und wirklich kleinste Reste verwertet. Also Schere. Jawoll. Fix zwei lange Rundnadeln reingefummelt, dazwischen aufgetrennt. Kurz und schmerzlos. Getreu unserer diesjährigen Aktion „Ufobuster” soll diesem Unikat nun also neues Leben eingehaucht werden. Die wunderschöne Passe habe ich vom restlichen Körper abgetrennt und habe vor, sie einfach in einen hübschen Rock zu verwandeln. Meiner Büste mit 100 cm Hüftumfang jedenfalls passt er wunderbar. Ja, der Halsausschnitt. Glaubt ihr’s mir jetzt?

Bild für Beitrag „Reis Sweater“ 6c

Blieben also noch die Ärmel und der Rumpfteil. Hier warte ich noch auf eine Eingebung. Die Ärmel eventuell in unzählige Mütz(ch)en verwandeln? Den Rumpfteil in zwei Schlafsäckchen? Kommt schon, ihr habt bestimmt ein paar Ideen!

Rockefeller

Bild für Beitrag „Reis Sweater“ 4

Modell: „Rockefeller“ von Stephen West
Größe: one-size
Garn: je 2× Madelinetosh Twist Light Fb. Flycatcher Blue und Astrid Grey
Nadel: KnitPro Symfonie Rundnadel 3,0 mm

Warum der nun nicht fertig wurde, weiß ich bis heute nicht. Das Tuch wird wuuunderschön, die verwendete Madelinetosh Twist Light eignet sich hervorragend und es fehlt auch wirklich nur noch der eine Seitenschal und ein kleiner Rest des ersten, was sich eigentlich einigermaßen gedankenlos von selbst stricken sollte.

Ich hatte dieses Tuch mit Antje als MMKAL gestrickt und entsprechend zügig lief das völlig nebenbei. Gut ja, zwischendurch ging mir das Garn aus, das gab einen kurzen Dämpfer. Bis das Garn allerdings dann kam, war fast ein Vierteljahr rum – Madelinetosh eben. Danach meinte ich, man könne so ein Seitenschälchen ja problemlos nebenbei stricken, während man mit Freunden ein bisschen was trinkt. Never drink and knit.

Und so blieb der gute Rockefeller einschalig und wartet bis heute auf seine Vollendung. Hier nun tendiere ich zur Methode Fertigstricken. Ich meine, mal echt … da fehlt ja fast nichts mehr, oder?

Building Blocks

Bild für Beitrag „Reis Sweater“ 3

Modell: „Building Blocks“ von Stephen West
Größe: one-size
Garn: DROPS Baby Merino, Fb. 30, türkis und  selbstgefärbt, Malabrigo Sock, Fb. 005 Aniversario
Nadel: KnitPro Symfonie Rundnadel 3,0 mm

Hach ja. Ich bin wohl eine derjenigen, die sich bereits nach dem ersten Mystery-KAL-Clue aus 2016 nicht mit dem Teilchen anfreunden konnten. Bei Clue 3 und keinen sonderlichen Neuerungen an der Form verließen mich Lust und Geduld trotz Einsatzes meiner tollen selbstgefärbten Merino gänzlich. Ich fand’s einfach doof und erholte mich auch nicht so recht davon.

Dass mein Mann das Teil beim Fotografieren vorhin als „Lendenschurz“ bezeichnet hat, ist nun auch nicht gerade zuträglich.
Entsprechend verächtlich möchte ich hier eigentlich auch nicht einmal ribbeln, fertigmachen steht aber auch nicht auf dem Plan. Abketten und als Kinderschal meiner blauäugigen Tochter umhängen? Wäre eine Option. Was meint ihr?

Askews me Shawl, der Zweite

Ja ja, einen solchen hatte ich bereits als Modell 05/12, ich stricke den aber einfach gerne. Und als die neuen DROPS Air-Farben vor ein paar vielen Monden rausgekommen sind, hielt ich es für eine gute Idee, einige dieser in einen solchen Schal verarbeiten zu wollen. Man überlege! Luftig leichte, warme Air im Patent! Himmlisch! Ist es auch, ehrlich! Ein Schmusewölkchen quasi. Leider in Bonbon-Farben.

Bild für Beitrag „Reis Sweater“ 2

Modell: „Askews Me Shawl“ von Stephen West
Größe: one-size
Garn: diverse Farben DROPS Air
Nadel: KnitPro Symfonie Rundnadel 4,0 mm

Ich weiß nicht, ob es an der Koralle liegt, die mich anlacht, wenn ich diese Kiste öffne, aber ich werde dieses Tüchlein nicht mehr fertigmachen. Ich mag ihn aber dennoch irgendwie. Mag ihn vielleicht jemand adoptieren und fertig stricken? Andernfalls bekommt wohl Töchterleins Püppi ein Schmusetuch.

Zu guter Letzt schließe ich mit einem Projekt, das ich eigentlich sehr mag, mit dem aber irgendwie jeder einzelne in unserer bescheidenen Runde zu hadern hatte.

Der Briochevron

Nach zwei schandhaft verhunzten Versuchen den Briochevron Cowl zu stricken, kam ich auf die naheliegende Idee, doch einfach den Briochevron Wrap zu machen. Dünneres Garn, mehr Wiederholungen, bestimmt passieren einem da weniger Fehler, nicht wahr? *hüstel*

Bild für Beitrag „Reis Sweater“ 6a

Modell: „Briochevron Wrap“ von Stephen West
Größe: one-size
Garn: Madelinetosh Tosh Merino Light, Fb. Found Pottery und je 1× Unicorn Tails in allen verfügbaren Farben.
Nadel: KnitPro Symfonie Rundnadel 3,0 mm

Mir gefiel der Gedanke eines gespeckleten Garns auf der einen Seite und allen Unicorn Tails auf der anderen. Das Ganze in herrlich hochwertiger Madelinetosh Tosh Merino Light a. k. a. TML. Lecker! Und das ist es auch. Abwechslungsreich, bunt, spaßig und … fehleranfällig.

So habe ich nun doch die eine oder andere Zunahme und an anderer Stelle eine Abnahme vergessen. Glücklicherweise nicht sonderlich sichtbar, aber ich weiß es und es frisst mich auf. Ribbeln steht völlig außer Frage, denn schön ist er allemal und ich will ihn auch nicht so recht aufgeben. Aber jedes Mal, wenn ich ihn in die Hand nehme, lacht mich dieser Teil mit der schmaleren Rippe höhnisch an.

Vielleicht brauche ich hier einfach ein bisschen mehr Lais­ser-faire. Immerhin ist das Tuch so bunt, dass kaum einer die Konzentration zur Fehlersuche aufbrächte, nicht wahr? Sprich, auch hier will ich fertigstellen – also … irgendwann halt.

Ihr seht, mein vergangenes Jahr war deutlich West-lastig, und auch wenn ich euch nur acht, nein, bald neun letztjährig fertiggestellte Projekte zeigen konnte, so sind doch einige Maschen noch in weitere Projekte geflossen.

Mein Fazit zur letztjährigen Aktion: Auch wenn West-Projekte manchmal ein Stück zu verrückt sind, eins haben sie doch (beinahe!) alle gemein – sie bringen unheimlich viel Spaß und Farbe ins Strickerleben. Vielleicht muss man nicht gleich zwölf in einem Jahr stricken, aber das eine oder andere sollte man sich doch von Zeit zu Zeit gönnen.

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Kommentare

  1. Von Tüt am 21. April 2017:

    Das ist aber bunt hier! So viele schöne Projekte – zu den Ärmeln und Körper-resten fällt mir spontan ein Kissenbezug und Stulpen ein, sehr simpel gedacht 😀

  2. Von Monica am 21. April 2017:

    Sooo viele schöne Projekte! Da liegen Unsummen an Euro, uff…

    Meine Devise lautet immer: Wenn es mein Herz nicht erobert, wird es geribbelt – auch wenn ich in der letzten Reihe bin oder es schon komplett fertig habe. Mich müssen die Sachen anspringen, sonst werden es ohnehin Schrankleichen. Gut, du sitzt nun an der Wollquelle schlechthin, aber ich überlege dann immer, was ich aus der schönen Wolle anderes zaubern könnte. Mit dem Lendenschurz hätte ich mich auch nie anfreunden können 😀

  3. Von Strick Liesl am 21. April 2017:

    Liebe Carolin, ich nehme gern das Askews-me-shawl-ufo. Habe noch diverse Air-Reste. Liebe Grüße Sabine

  4. Von Britta am 21. April 2017:

    Liebe Carolin,

    ich bewundere sehr Deinen West-Enthusiasmus, nur ein echter Fan kann da mitmachen.

    Ich mag die schrillen Teile gar nicht, weil sie sich irgendwie immer wiederholen, zwar mit Abwandlungen, aber….. Das hat schon seinen Grund, daß Brioche lange in der Versenkung verschwunden war und meist nur für Accessoires verwendet wird. Als ganzes Teil ist es nicht figurfreundlich und total instabil – labbersackig.

    So, zu dem Pulli fällt mir ein, daß Du ihn als Pulli retten könntest, vielleicht oben am Rumpf noch so 5 cm weiterribbeln und dann so etwas wie eine Taille anfangen, bis er eine leichte A-Form bekommt. dann oben in Raglanform weiterstricken in dem gleichen Muster wie am Rumpf, und z.B. in diesen schönen türkisblau beenden. Und wenn Du ihm einem weiten Rollkragen verpasst, gibt das einen schönen rustikalen Longpulli für kalte Tage. Du kannst ihn auch als Männerpulli weiterstricken, im gleichen Muster wie am Rumpf, das ist nicht so labbrig, Glaub mir, irgendwann wird Tim da reinwachsen :-)))) Meiner braucht jetzt naturgemäß von oben bis unten durchgehend 100 cm Umfang, er hat mit dem Älterwerden sich angepasst, schmunzel….. Und dann gibt es bestimmt auch noch einen sportlichen Vater oder Schwiegervater.

    Der Pulli sieht nämlich echt im Rumpfmuster und diesen gedeckten Farben total rustikal, gemütlich und trotzdem sehr edel aus.

    zu dem Rock habe ich keine Meinung- außer daß er voraussichtlich kein Figurschmeichler wird. Vielleicht ein Poncho für deine Tochter?

    Das Rockefellertuch ist schön und vor allem tragbar und fast fertig, nur Mut, das schaffst Du noch.

    den Rest ribbeln! Bitte verpasse Deiner zauberhaften Tochter nicht diesen Lendenschurz
    Ich bin sicher, daß Du aus den Resten etwas schönes zaubern wirst, das pinkfarbene Mütze/Schal Set für Deine Tochter ist allerliebst und sehr kleidsam. Dir wird noch was für die Reste einfallen. Und der Brichevron ist echt unschön, das Muster ist todlangweilig, genau dieses langweile West-Ding. RIBBELN!!!!

    Nur Mut.

    Liebe Grüße

    Britta

  5. Von Daniela Stöcker am 21. April 2017:

    😡 Carolin! Der Rockefeller! Meine Güte! Ich brauch! Und dem Reis, kannst du dem nicht eine nette Passe oben ran stricken? Quasi von unten nach oben? 😉 Strick dem doch ein rosa fair-isle-Muster dran.

  6. Von Annette S. am 21. April 2017:

    Hallo Carolin,

    WOW, der Reis ist wunderschön geworden. Schade, dass er nicht passt. Aber die Passe als Rock finde ich eine tolle Idee. Ich würd ihn nicht wesentlich verlängern und ihn zu Loggins und Jeans tragen. Zu Ärmeln und Rumpf habe ich auch keine spontane Idee. Falls sich Lima und Charisma filzen lassen, könnte aus dem Rumpfteil eine Art Etui oder Mappe/Tasche entstehen…

    Den Rockefeller finde ich unglaublich gelungen in seiner Farbkombination! Unbedingt fertigstellen. Da stimme ich dir vollkommen zu.

    Was den Building Blocks angeht, war ich ganz lang auch sehr skeptisch. Er ist schwierig, was die Farben angeht, und meist kommt er unharmonisch, unruhig und viel zu bunt rüber. Auch die Form hat mich zunächst überhaupt nicht angesprochen. Allerdings finde ich ihn getragen auf manchen Projektbildern auf ravelry inzwischen ziemlich interessant und ansprechend und überlege, ob ich mich nicht doch ranwagen soll. Und ganz ehrlich – deine Farbkombi ist super, frisch und sommerlich leicht. Und das Anniversario bringt einen tollen Akzent rein. Ich plädiere für fertigstellen! 🙂

    Den Briochevron find ich schwierig. So wie er daliegt find ich ihn klasse. Aber, wenn das in dem kleinen Stück schon so fehlerträchtig ist, kann ich verstehen, dass die Lust verfliegt. Andererseits kann’s ja auch sein, dass man irgendwann das Muster intus hat und in eine Art Rhythmus kommt und die Fehler passe sind. Alternativ fällt mir der Outline von Beata von hedghog fibres als Strickprojekt für die Wolle ein. http://shop.hedgehogfibres.com/product/outline
    Vielleicht ist der ja weniger Fehleranfällig?

  7. Von Sabine am 22. April 2017:

    Moin Carolin,

    welch farbbezauberde Reste!!! Also eigentlich sind die viel zu schade zum ribbeln…. Denk mal über diese Möglichkeit nach: markiere Quadrate in einer vorher festgelegten Größe (so, dass du möglichst viel Strickwerk verwenden kannst) mit dünnen Vlieseline-Streifen, wenn´s geht, die aufbügelbare. Nätürlich von links 🙂 Ausschneiden. Patchworkdecke draus nähen. Bügel-Vlieseline versäubert eigentlich schon ganz gut und stabilisiert auch die Quadrate. Kannst aber auch noch mal drüberketteln. Aaaaaber mit Gefühl!!! Erst an unbedeuitenden Resten ausprobieren! Dann die Quadrate fröhlich zusammennahen. Futterstoff gegennähen. Kuscheliges Weihnachtsgeschenk für Kind/Gatte/Hund!!! Nun hast du ein supergutes Gewissen. Keine Ufos mehr, die teure Wolle und die ganze Arbeit wurde nicht verschwendet…und du hast jemanden glücklich gemacht!

  8. Von Petra P. am 22. April 2017:

    Hallo Carolin,

    was für einen tollen Beitrag mit halbfertigen Stricksachen so zu Papier bringen kann. Nicht nur bei Dir liegen solche Dinge im Korb.
    Ich bemühe mich zwar immer alles zu Ende zu stricken aber hinter her denke ich, dass hätte man auch anders machen könne.
    Aber ich würde z. B. zu den Ärmeln vom Reis- Sweater ein Oberteil stricken mit einen Zwickel und für jeden Armel dann eine kleine Verlängerung und schon würde eine Legging daraus. Aus dem Unterteil wird dann ein Kissenbezug und die Passe wird , wie Britta schon schrieb, ein Loop für Deine süße Tochter oder Du strickst oben am Rand etwas hoch,, schlägst es nach innen, zieht einen Gummi ein und deine Tochter hat ein schönes Röckchen.
    Die anderen Teile sind etwas gewöhnungsbedürftig, da fällt mir nichts ein.
    Mit dem “ Lendenschurz“ hat Dein Mann den Nagel auf den Kopf getroffen, sieht wirklich fast so aus

  9. Von Andrea P. am 22. April 2017:

    Moin Carolin,
    jojo, ich habe Deinen Beitrag mit viel Kopfnicken und amüsierten ‚kenn-ich-irgendwie‘-Gedanken gelesen. Bei mir stapeln sich inzwischen die UFOs auch haushoch. Aber die werden demächst gnadenlos geribbelt… Für Deinen besonders ungeliebten ‚Lendenschurz‘ fiele mir aber eine spezielle Verwertung ein: Guckst Du hier:

    http://www.burrabears.co.uk/index.html

    Wendy näht aus Fair-Isle-Strick (auch aus alten Pullis) Teddys. Vielleicht wäre das ja auch eine Möglichkeit, die doch nicht gebuildeten Blocks mit der schönen Selbstgefärbten zu verwerten, ohne das Teil aufzuribbeln. Ist zwar kein Fair Isle, aber dem Teddy ist das sicher egal.

  10. Von Michele am 22. April 2017:

    Mhmm… Rumpf kam mir direkt Decke in den Sinn… Also an der Seite auftrennen und drumherum stricken?! Und aus den Ärmeln Stulpen machen oder auch zu groß für Beine?

  11. Von Isi am 22. April 2017:

    Hallo Carolin,

    ich bin auch gerade dabei meine Unmengen an Ufos zu ribbeln. Erst denkt man ja immer „das mach ich bestimmt noch irgendwann fertig, also später dann, nach den nächsten zehn Projekten, oder nächstes Jahr, oder wenn ich mal nicht wissen sollte was ich anschlagen könnte, oder, oder, oder…“ Und dann irgendwann mache ich einen regelrechten Ribbel-Tag. Ich finde das Ribbel mittlerweile richtig insprierend; auf einmal fallen mir so viele tolle Teile ein, die man aus dem neu gewonnenen Garn machen kann… Herrlich! Und man findet auch das eine oder andere Schätzchen wieder.

    Richtig schade fände ich es aber um den Askews Me Shawl. Das sind doch soooo schöne Farben! Und wie kuschelig und wärmend der sein wird wenn er groß ist… Hach Also ich würde ihn gerne adoptieren… Bis zum nächsten Winter hätte ich ja noch ein wenig Strickzeit!

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