Enchanted Sarah

Ihr kennt das sicher: Da verliebt man sich Knall auf Fall in ein Strickdesign und ehe man sich’s versieht, zack, hat man so fünf bis sechs Stück davon gemacht! Wie, ihr kennt das nicht? Ach, wer ich überhaupt bin? Oh, entschuldigt! Ich bin Sarah, die Neue bei Lanade! Tja, so kann’s gehen. Ich konnte es erst auch nicht fassen. Das hat man nun davon, wenn man sich mit seiner Wollhändlerin anfreundet. Denn sie hat mich gefragt und ich hab ja gesagt!

Und nun bin ich die liebe Sarah aus dem Kundendienst. Ich bin eine von diesen ganz enthusiastischen Strickerinnen, die alles, alles, alles auf der Welt stricken wollen. Und ab und zu auch mal einen Häkelanfall haben. Und ich spinne auch. Am Rad und an der Handspindel. Dazu an anderer Stelle mehr … Aber bei allen Fragen zu oben genannten Themen bin ich eure Frau. Ich freu mich auf euch!

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Frisch von der Nadel: Dessine-Moi

Kennt ihr die Geschichte vom kleinen Prinzen? „Mal’ mir ein Schaf!“ ist das erste, was er vom Bruchpiloten und Erzähler verlangt, als er ihm in der Wüste begegnet. Der überreicht ihm nach einigen Fehlversuchen schließlich statt einer Schafszeichnung die Zeichnung einer Kiste und sagt ihm, er solle sich einfach vorstellen, dass da sein Schaf drin stecke. Der kleine Prinz freut sich – ein vorgestelltes Schaf ist schöner als eines, das der Verstand konstruiert und aufgezeichnet hat.

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I ♥ Intarsia!

Wenn ich mich so auf Ravelry, Facebook, Stricktreffen und in meinem eigenen Kleiderschrank umsehe und die Stricksachen, die ich dort finde, mit den handgestrickten Sachen vergleiche, an die ich mich aus meiner Kindheit erinnere, fallen mir mehrere Unterschiede auf. Klar, heute sind andere Materialien und Schnitte in Mode als früher. Auch die Strickgarne haben sich weiterentwickelt: hippe Handfärbungen, hochwertige Naturfasern und Neonsprenkel haben Plüschgarne und Plastikkreationen abgelöst.

Darüber hinaus erinnere ich mich aber auch noch an etwas anderes: Gerade Kinderpullover hatten zu meiner Zeit fast immer liebevoll eingestrickte Motive. Rückblickend scheint es mir, als hätte keine Großmutter der Achtziger ihr Enkelkind ohne großes, mehrfarbiges Motiv auf der Brust aus der Strickstube entlassen. Heute dagegen sehe ich kaum noch etwas davon. Fair Isle ja, Streifen ohne Ende, aber eingestrickte Motive? Fehlanzeige. Grund genug für ein Tutorial!

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Spleißen à point

Kennt ihr: spleißen? Ja? Arrr, dann seid ihr möglicherweise Piraten … oder Biochemiker. Aber wisst ihr was – auch als Stricker könnt ihr Spleiß-Kenntnisse gut gebrauchen! Spleißen ist, allgemein gesprochen, eine Methode, bei der ein schnurförmiges Gebilde an sich selbst befestigt wird, nachdem man die ursprüngliche Struktur aufgelöst, die Form je nach Wunsch und Bedarf verändert hat und das Ganze dann in einer dem Ausgangszustand ähnlichen Form fixiert. Mit anderen Worten: höchst nützliche Zauberei 😀

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Zwei Socken gleichzeitig stricken?!

Mit Nadelspielen ist es wie mit dem Brokkoli und den kleinen Kindern: Manche lieben ihn und manche hassen ihn. Und so, wie manche Kinder gar nicht glauben können, dass irgendwer auf der Welt Brokkoli ohne großes Drama essen kann, können manche Strickerinnen nicht glauben, wie man freiwillig ein Nadelspiel in die Hände nehmen, geschweige denn damit stricken kann. So viele Nadeln, die auch noch an beiden Enden spitz sind?!

Ich kann mich noch gut an meine erste Socke auf einem Nadelspiel erinnern. Für mich stand fest: Ich stricke diese Socke, selbst wenn ich mir bei dem Versuch ein Auge aussteche! Zum Glück sind meine Augen heil geblieben und ich habe den Umgang mit dem Nadelspiel mehr oder weniger gemeistert. Heute stricke ich sehr gern mit Nadelspielen, habe mich aber trotzdem mal nach Alternativen umgesehen. Schließlich ist es immer wieder eine Herausforderung, diese fünf Einzelnadeln beisammen zu halten. Oder man findet sich überraschend im Urlaub ohne Nadelspiel, dafür aber mit großer Sockeninspiration wieder. Wer weiß!

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Madelinetosh Disco! …ntinued Colors

… und dabei klang die Überschrift anfangs so gut, oder? Tjaja, leider. Die meisten von euch kennen ja die spektakuläre Farbvielfalt bei allen Madelinetosh Garnen – entweder aus erster Hand oder zumindest von den vielen kleinen Fotos im Shop. Und da das Spektrum jetzt schon so groß ist und der Hersteller dennoch immer wieder neue Farben hinzufügen möchte, ist es leider unvermeidlich, dass einige ältere Färbungen aus dem Tosh-Kontinuum verstoßen werden und Ihre Produktion, trotz großer Schönheit und entgegengebrachter Sympathie, eingestellt werden muss.

Discontinued lautet das Urteil: für 57 Farben seit der Einführung von Madelinetosh-Garnen bei Lanade vor ziemlich genau einem Jahr. In derselben Zeit kamen 30 neue Farben hinzu, insgesamt hat die Tosh-Palette also ein bisschen abgespeckt, sodass in den kommenden Jahren Platz ist für viele, spannende Neuentwicklungen, Trends und Lieblingsfarben!

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