Das Lied von Eis und Feuer: Malabrigo Worsted vs. Washted

Darf ich euch einen kleinen Schwank aus meiner Jugend erzählen? Na gut, Jugend ist übertrieben. Fünf Jahre ist es erst her, dass Lanade Malabrigo ins Sortiment aufgenommen hat. Ich war damals noch ein ahnungsloses Ding, das nie ein Fädchen handgefärbten Garns in den Fingern hatte, und dachte bei der Nachricht bloß: Pah, wer braucht denn so was?

Meine Verweigerungshaltung hielt ein paar tapfere Monate, dann fiel mir ein Strang Malabrigo Merino Worsted in die Hände. Das nächste, woran ich mich erinnere, ist dass mein Auto verpfändet wurde und meine Wohnung derart mit handgefärbter Wolle vollgestopft war, dass ich meinen Ehemann nicht mehr wiederfinden konnte. Ihr wisst ja, wie das so ist.

Obwohl ich im Laufe der folgenden Monate und Jahre fast alle Qualitäten von Malabrigo, Madelinetosh und vielen anderen Handfärbern kennen und lieben gelernt habe, ist Merino Worsted immer meine erste Liebe gewesen und sitzt in meinem Herzen auf dem wollenen Thron. Sie ist so fluffig und flauschig und wunderbar! Doch dann kam ein Herausforderer: Malabrigo Washted. Eine Worsted mit Superwash-Ausrüstung? Dem musste ich natürlich auf den Grund gehen.

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Gekonnt und schlau: ChiaoGoo!

Frohes neues Jahr! Darf man das noch sagen? Ach klar, ist ja noch nicht mal Mai. Ich hoffe ja, dass ihr alle gut rübergekommen seid, hauptsächlich Freude an den Feiertagen hattet und euch nicht allzu unangenehme Vorsätze für 2019 aufgebürdet habt. Stress ist nämlich ganz schlecht für die Gesundheit, seid lieber immer gut zu euch. Wir haben, ihr kennt uns ja, für den Einstieg in das Thema „sich etwas Gutes tun“ auch schon mal was vorbereitet. Und dieses Etwas ist sogar, wir kennen euch ja auch, Wolldiät-konform 😀

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Uno, Dos, Tierras! Oder: Achtung, fertig, weben!

Vor einiger Zeit hat euch unsere liebe Nora ein Stückchen weit ins Land der Weberspinnen Weberinnen mitgenommen, die Grundlagen des Webens erklärt und euch einen phänomenalen Schal gezeigt, erinnert ihr euch?

Irgendwann keimte dann auch in mir der Wunsch auf, mir einen Webrahmen zuzulegen. Nicht, dass man nicht eigentlich schon genug Hobbies hätte und mein Spinnrad mich jeden Tag erwartungsvoller aus seiner Ecke anblinzeln würde. Vom Stickrahmen ganz zu schweigen …

Aber egal! Nach einiger Überredungsarbeit von Carolin – „Du Caro, ich glaube, ich möchte mir vielleicht einen Webrahmen kaufen.“ – „Mach das! Weben ist sooo schööön!“ – „Okay.“ – war er dann bei mir. Und was soll ich sagen: Weben ist sooo schööön! Ich liebe es, wirklich! Das Spinnrad ist nun vollends beleidigt und den Stickrahmen müsste ich erst gründlich suchen, aber, hey, Weben ist sooo schööön!

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Neues Jahr, neues Strickglück (mit Malabrigo Rios)

So ein Mist. Könntet ihr mal gerade alle kurz aufstehen? Ich habe mein 2018 verloren! Es liegt hier sicher unter irgendeinem Sofakissen oder vielleicht hat sich jemand versehentlich drauf gesetzt … nein? Okay, trotzdem danke fürs Nachschauen.

Leute, ich habe ein Problem. Das alte Jahr ist einfach so abgezischt und hat mir einen Haufen Strickideen dagelassen, die ich noch umgesetzt haben wollte. Im Januar 2018 habe ich voller Hoffnung auf meine lange Liste geschaut und mir sooo fest vorgenommen, sie alle Wirklichkeit werden zu lassen. Bis auf den Einhorn-Pulli ist dann aber nichts draus geworden, weil ich ständig von anderen Projekten abgelenkt worden bin. Und jetzt ist das Jahr weg, das Luder.

Für 2019 mache ich es deshalb anders mit den guten Strickvorsätzen. Statt meine meterlange Ravelry-Liste auszurollen, habe ich diesmal Kategorien, die ich abhaken möchte. 2019 möchte ich:

Und wie der Bengel in der Bonbon-Werbung konnte ich natürlich nicht warten, sondern habe einen meiner Punkte sofort gegessen, äh, gestrickt. Tadaa:

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Colourwork und Fadenhaltung

Christmas Eve CastOn – pflegt ihr die Tradition unter StrickerInnen, an Heiligabend ein schönes Projekt anzuschlagen? Wenn ja, was habt ihr gestrickt? Ich bin neugierig 🙂 Ach, und da wir gerade dabei sind: Ich hoffe, ihr hattet schöne, stressfreie und friedliche Festtage! Da ich etwas Unterhaltungs- und Weinverträgliches am Weihnachtsabend stricken wollte, habe ich das Anschlagen meines Sipilas von Caitlin Hunter vorverlegt.

Der Sipila ist ein Rundpassenpullover (neudeutsch: Yoke) mit einem hübschen, zweifarbigen Muster an Rundpasse und Ärmeln. Mein Plan war also nun, den Colourwork-Teil mit uneingeschränkter Aufmerksamkeit in Ruhe vor Weihnachten zu genießen, sodass ich den Glatt-Rechts-Teil in Gesellschaft von Familie, zu viel Essen und Wein stricken kann.

Nun ja, der Plan ging nicht ganz auf, ich konnte nicht aufhören zu stricken, weil das Garn so weich und die Farbe so toll war – es handelt sich übrigens um die Madelinetosh TML in den Farben Lost In The Trees und Horn. Ich habe zum ersten Mal mit einem Superwash-Garn zweifarbig gestrickt und hatte dabei anfangs einige Schwierigkeiten mit meiner üblichen Fadenhaltung. Mit zehn Fingern ergeben sich aber zum Glück genug Möglichkeiten die Fäden zu halten, und einige davon möchte ich euch heute gerne vorstellen.

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Kleiner Sockenlehrgang, Teil 3: Let’s go crazy!

Gestern hat mir jemand erzählt, dass jetzt der Winter komme. Ist das zu glauben? Fake News, sage ich! Mein Liegestuhl steht noch auf der Terrasse, das spricht ja wohl für sich. Außerdem ist mein Motto: Solange Wollsocken dafür sorgen können, dass ich ohne blau gefrorene Zehen in Turnschuhen herumlaufen kann, ist es noch nicht Winter. Apropos Wollsocken – habt ihr Lust auf noch eine Runde des Sockenlehrgangs?

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