Sports! #GoWestLanade

Mögt ihr auch gern Fussball gucken (oder hören) und dabei stricken? Ich finde die Kombination ja ziemlich unterhaltsam, muss ich sagen, und habe einiges geschafft, während sich die europäischen Teams in diesem Sommer die Bälle um die Ohren und an die Hände (upps) geschossen haben. Und nun ist die EM 2016 schon eine Weile vorüber. Schade eigentlich. Unser kleines Lanadeturnier #GoWestLanade hat aber gerade mal Halbzeit, um beim Fußball zu bleiben, und so will ich euch heute ein „sportliches“ Kapitel schreiben.

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Die coolsten Socken der Welt

Bevor wir den heutigen Blogbeitrag beginnen, muss ich mal gerade eine kleine Umfrage machen. Bereit? Okay, los geht’s: Bitte alle die Hand heben, die gerne mal zweifarbiges Patent in Runden stricken wollen, sich aber noch nicht an ein großes Projekt trauen. Und jetzt bitte alle die Hand heben, die gerne mal Socken stricken würden, sich aber noch nicht getraut haben. Und alle, die schon oft Socken gestrickt haben, und gerne mal eine neue Sockentechnik ausprobieren wollen. Und alle, die schon mal Weihnachtsgeschenke stricken wollen. Und alle, die ihre Wollreste aufbrauchen wollen. Und jetzt bitte noch alle, die eigentlich arbeiten, aufräumen oder mit dem Hund Gassi gehen sollten, aber lieber noch ein bisschen hier im Blog bleiben wollen.

Doch so viele Hände in der Luft? Fein, für euch alle habe ich heute etwas Schönes. Wir stricken fersenlose Socken im zweifarbigen Patentmuster!

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Späte Liebe: „Samen“ von Stephen West

Traurig, aber wahr: Im letzten Leben muss ich ein Schaf geschubst oder einen Topf Neonfarbe umgestoßen haben … oder irgendetwas in dieser Richtung. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass ich immer etwas hinterherhinke, wenn es um Stephen West und seine Strickmuster geht. Schlechtes Strick-Karma sozusagen.

Als eifrige Ravelry-Besucherin bin ich natürlich schon früh auf die bunten Stücke dieses außergewöhnlichen Designers gestoßen. Jeder schien etwas von ihm zu stricken, in jeder Suche tauchte mindestens eins seiner Tücher, Pullover-Dingsbumse oder Oh-Gott-sind-das-etwa-gestrickte-Unterhosen auf. Meine Reaktion war aber immer nur ein großes Fragezeichengesicht und ein vages „Meh.“ – zu bunt, zu eigenwillig, zu abgefahren.

Erst als Stephen West seine Brioche-Kollektion herausbrachte, hat es bei mir Klick gemacht und ich war mit einem Schlag ein Fan – vermutlich als allerletzte im Club. Während ich ganz aufgeregt durchs Internet gesprungen bin und „Hey Leute, kennt ihr diesen Stephen West?!“ gebrüllt habe, saßen Carolin und Antje schon auf einem mittelgroßen Berg Stephen-West-Projekte und strickten sich durch ihre 12-in-12-Challenge. Naja, besser spät als nie.

Spät dran war ich dann auch bei Stephen Wests Tuch „Samen“. Tausendmal auf Ravelry und in diversen Facebook-Gruppen gesehen, tausendmal gelangweilt weitergescrollt, selbst nachdem ich mit dem West’schen Fieber angesteckt war. Zu schlicht, zu simpel! Das ist doch nur ein Dreieckstuch mit ein paar Löchern drin, was haben die alle?

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Ihr lieben Stricker- und Häklerinnen! Heute wollen wir gemeinsam einen Blick über diese weiße Keramik am Horizont wagen – unseren Tellerrand 😀 Wir haben uns die liebe Nora ins Blog eingeladen, um mit ihr zusammen darüber hinweg zu schauen. Mit ein paar Knäueln DROPS Baby Alpaca Silk im Gepäck und Nora als Anführerin brechen wir gleich auf ins Land der Weberspinnen, aaaargh! Weberinnen. Ich verspreche euch: das wird richtig schön ♥

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Es glitzert! Ich muss es haben!

Ich muss euch etwas gestehen. Ich gehöre zu den Leuten, die ein zu großes Herz für die hilflosen kleinen Kreaturen dieser Welt haben. Ich rette Regenwürmer aus Regenpfützen, halte Fliegen das Fenster auf, damit sie in die Freiheit fliegen können, gebe den Spinnen in meiner Wohnung Namen und verhätschele eine Katze, die so etwas wie ein Stinkefinger auf vier Beinen ist.

Irgendwie erstreckt sich diese Fürsorglichkeit auch auf Wolle. Sehe ich ein Garn, das wenig Aufmerksamkeit in der Strickwelt erhält, schlagen bei mir sofort die Mutterinstinkte zu. Du armes Ding! Komm her, auch du sollst ein Zuhause bekommen!

Die Folge ist, dass ich eine sehr bunt gemischte Wollsammlung habe. Aber auch, dass ich hin und wieder auf echte Schätze stoße. Als solcher hat sich auch der kleine Außenseiter im DROPS-Sortiment entpuppt, den ich euch heute vorstellen möchte: DROPS Glitter!

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Let’s pusch it!

Hand aufs Herz: Wer von euch hat alles bei Antjes Brioche-Krisenbericht erleichtert aufgeseufzt und „Gott sei Dank, ich bin nicht die Einzige!“ geflüstert? Ich nicht! Ich habe es laut ausgerufen. Denn so gern ich auch stricke und so gern ich mich durch ein großes Projekt durchknobele – manchmal wird’s einfach alles seeehr müüühselig und scheint eeewig zu brauchen.

Einen Zopfmuster-Cardigan zum Beispiel, den ich letztes Jahr gestrickt habe, nenne ich für mich immer nur Das Irrenhaus – nicht weil ich ihn nicht mag, sondern weil ich während des Strickens die gesamte Staffel American Horror Story: Asylum gesehen habe, bis ich endlich fertig war. Außerdem bin ich selbst dabei halb wahnsinnig geworden.

Nach so einem Quälgeist direkt das nächste Großprojekt anfangen? Puh! Allein schon im Interesse der Eigenmotivation stricke ich danach immer lieber etwas, was schnell geht und auf alle Fälle ein gutes Ergebnis liefert. Filzprojekte sind da immer eine feine Sache!

Nach meinem letzten größeren Projekt habe ich deshalb die Filzpuschen „Dolphin Toes“ gestrickt. Da ich jetzt nicht so der Delfin-Fan bin, habe ich mich für eine etwas andere Farbkombi entschieden: Puschen in einer Farbe, Zierlasche in der anderen.

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