Mosaik, c’est fantastique!

Ich weiß ja nicht, wie es euch da geht, aber ich liebe mehrfarbige Strickstücke. Ich könnte Ewigkeiten damit verbringen, mir Farbkombinationen zu überlegen, und dann noch mal eine ganze Ewigkeit obendrauf, um die passenden Projekte dafür zu finden.

Tatsächlich habe ich den Verdacht, dass ich viel mehr Zeit auf Träumen und Planen verwende, als auf das tatsächliche Stricken. Wisst ihr, was super wäre? Wenn ich so etwa zwei Drittel meiner Ideen irgendwo in Auftrag geben könnte! Dann würde endlich alles umgesetzt werden, was mir so vor Augen schwebt … Freiwillige?

Aber ich schweife ab. Eigentlich wollte ich nämlich heute nicht meine Projekte delegieren, sondern euch eine Farbstrick-Technik vorstellen. Denn so gern ich auch mehrfarbig stricke, ich mag nicht immer nur geringelte Sachen machen und für Fair Isle, Intarsia und Doubleface habe ich auch nicht immer die Muße. Versteht mich nicht falsch, alle diese Techniken haben ihren Platz in meinem Herzen. Aber manchmal möchte ich einfach nur friedlich Reihe für Reihe vor mich hinstricken, ohne mehrere Fäden nacheinander oder gleichzeit managen zu müssen.

Zum Glück gibt es Mosaikmuster! Die Mosaik-Technik ist eine mehrfarbige Stricktechnik, die auf den ersten Blick dem Fair Isle sehr ähnlich sieht:

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Regentag Mystery-KAL – wir lieben sie alle!

Ach Kinder, war das schön! Vier Wochen lang haben wir zusammen das Regentag-Tuch von Corinna Tengler als Mystery-Knit-Along gestrickt und dabei hat der Austausch auf Facebook & Co. mindestens genauso viel Spaß gemacht wie das Stricken selbst. Und obendrein ist auch noch ein fantastisches Tuch dabei herausgekommen!

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Und weil es so schön war, möchte ich die Zeit noch einmal Revue passieren lassen. Seid ihr dabei?

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Enchanted Baby und andere westliche Verrücktheiten

Hallöchen zusammen, ich bin’s wieder! Im Beitrag über meinen Lieblingspullover habe ich euch damals einen Mesa unterschlagen. Aber das ging nicht anders, der war geheim! Ich erzähle die Geschichte mal von vorne, okay?

Es war einmal eine holde Maid mit (überwiegend) güldenem Haar im schönen Rheineland, die bekam an einem kalten Tage im zweiten Monde Besuch von ihrer lieben Freundin aus dem hohen Norden. Also buk sie einen Kuchen, machte sich in der Pferdebahn auf den beschwerlichen Wege zur Eisenbahnstation, um die Dame vom Lande standesgemäß zu ihrer Heimstatt zu geleiten.

Diese offenbarte ihr dann beim Kuchenschmausen und Kaffeeschlürfen gar aufregende und herzerwärmende Neuigkeiten: ein Putzmacher Wollgeschäft wird eröffnet!  Und die Freundin vom Lande sei jetzt in, nun ja, … Umständen.

Unsere holde Maid errötete ob der anzüglichen Neuigkeiten und der großen Freude, ihr Herzchen pochte gar so schnell! Vor lauter Freude aß sie noch ein zwei Stück des wirklich infernalisch guten Kuchens.

Als sie einige Zeit später mit verklebtem Antlitze und schmerzendem Leibe wieder zu Bewusstsein kam, war die liebe Freundin schon wieder abgereist – war eine Stippvisite –, und im zuckerumnebelten Köpfelein der Maid reifte ein fürwahr gewitzter Gedanke. Ein Baby-Mesa!

Und so kam es, wie es kommen musste: Sie ging an ihre Restekiste und strickte. Und heraus kam …

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Von Socken zu Stulpen – drei Methoden

Socken sind ja stricktechnisch so eine Welt für sich, ne? Nicht nur, dass es die großartigsten selbstmusternden Garne gibt, die schon aus dem simpelsten Socken ein kleines Kunstwerk machen. Nein, es gibt auch noch unzählige Designer, die sagenhafte Kreationen mit Fair Isle, Lace und Zöpfen auf kleinstem Raum unterbringen. Doch obwohl ich wirklich gerne Socken stricke und im Winter praktisch nichts anderes trage (an den Füßen, versteht sich), zögere ich gerade bei den wirklich schönen Mustern oft, sie umzusetzen.

Oft finde ich es einfach zu schade, solche detailreichen Designs einfach in Schuhen und unter Hosenbeinen verschwinden zu lassen. Und manchmal, muss ich zugeben, bin ich auch einfach zu faul, mich mit einem aufwändigen Muster durch eine ganze Socke inklusive Ferse, Zwickel und Spitze zu arbeiten. Mein Plan B für jedes Muster lautet deshalb: Stulpen!

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Regentag Mystery-KAL Teil 4: Finale

Ihr Lieben, herzlich Willkommen zur letzen Woche des Mystery-KALs „Regentag“! Haaach, da könnte man glatt wehmütig werden! Wirklich schon die letzte Woche? Naja, schaut doch mal auf eure Hauptfarbe. Nicht mehr viel da, hm? Und überhaupt auf die Abmessungen, die euer Regentag jetzt schon hat. Wird Zeit, dass er fertig wird, oder? Also dann mal ran an die Nadeln und auf zum Endspurt!

Teaser „Regentag“ Woche 4

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Der große Baby(mützen)-Boom

Ich weiß nicht, ob irgendwas in der Luft liegt, aber im Moment scheinen die Babys nur so aus dem Boden zu schießen. Wohin ich im Freundes- und Familienkreis auch schaue: Babybäuche und Babys, so weit das Auge reicht!

Als Strickwillige freut mich das natürlich sehr. Babys haben gleich zwei entscheidende Vorteile: Sie sind sehr klein (und damit schnell bestrickbar) und sie können sich nicht beschweren, wenn man ihnen irrsinnig süße Sachen strickt (und wenn sie es doch tun, hört niemand auf sie). Wenn, wie jetzt, auch noch eine kalte Jahreszeit dazu kommt, fängt bei mir die Großproduktion kleiner Stricksachen an.

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